Arbeitsspeicher Test: Die besten Arbeitsspeicher

Heutzutage gibt es viele verschiedene RAM Modelle auf dem Markt. Denn viele Hersteller bringen jedes Jahr neue PCs heraus. Interessierte haben da die Qual der Wahl.

Wir haben uns daher für Sie intensiv mit den verschiedenen RAMs Modellen beschäftigt. In unserer Bestenlisten finden Sie sicher das passende Produkt.

In unserem RAM Test stellen wir die besten RAMs vor. Weitere Informationen über wichtige Kriterien bei der RAMs Auswahl finden Sie im Ratgeber unter der Tabelle.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Arbeitsspeicher ist ein Zwischenspeicher für den Computer, der wie eine Art Kurzzeitgedächtnis arbeitet. Prozessor und Programme können hier Daten zwischenspeichern, damit sie schneller verfügbar sind und so die Abläufe innerhalb des PCs beschleunigen.
  • Dabei ist der RAM um ein Vielfaches schneller als das eine Festplatte leisten könnte. Um schnellstmögliche Verwendung des Computers zu garantieren, ist ein RAM also essenziell.
  • Es gibt viele unterschiedliche Arten von RAM-Typen, die alle ihren individuellen Steckplatz besitzen. Unterschieden wird hierbei vor allem in DDR bis DDR5. DDR5-Arbeitsspeicher sind bisher noch nicht verfügbar, wurden aber bereits von mehreren Herstellern angekündigt.

Die besten RAMs

HyperX Predator HX448C19PB3K2/16 Arbeitsspeicher 4800MHz DDR4 CL19 DIMM XMP
Dank seiner Taktfrequenz von bis zu 4800M Hz werden mit diesem DDR4-Arbeitsspeicher Übertragungsraten von bis zu 38, 4 GB/s möglich. Damit ist er der schnellste Arbeitsspeicher dieses Vergleichs. Seine CAS-Latenz ist mit CL12-CL19 niedrig, wodurch mit ihm ein schnelles Timing möglich ist. Der Hersteller bietet ihn in Kits der Größen 8-64 GB an.

Corsair Vengeance RGB PRO 3200
Durch Kitgrößen von 16-128 GB ist dieser DDR4-RAM für unterschiedlichste Vorhaben zu erwerben. Er verfügt über Taktraten von 2666-4266 MHz, sodass er Übertragungsgeschwindigkeiten von 34 GB/s erreicht. Seine CAS-Latenz liegt bei CL15-CL18.

G.Skill Trident Z RGB DDR4-3200 CL16
Dieser DDR4-Arbeitsspeicher wartet mit Taktraten von 3000-4000 MHz auf. Dadurch werden Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 32 GB/s ermöglicht. Mit seiner CAS-Latenz von CL14-CL18 kann er zügig mit dem Computer kommunizieren. Er ist in Kitgrößen von 16-64 GB erhältlich.

HyperX HX318C10FBK2/16 Fury
Dank seiner Taktrate von 1866-2666 MHz ist dieser Arbeitsspeicher der stärkste DDR3-RAM in unserem Vergleich. Er erreicht Übertragungsraten von bis zu 21 GB/s. Zudem ist seine CAS-Latenz mit CL10 niedrig, sodass er den Hauptspeicher des Computers schnell adressieren kann. Er wird mit einer 1, 5 Volt Spannung betrieben.

G.Skill F3-2400C11D-8GXM
Dank seiner Taktrate von 2400 MHz ist dieser DDR3-Arbeitsspeicher im Stande eine Übertragungsrate von 19, 2 GB/s zu liefern. Seine CAS-Latenz liegt bei CL11. Betrieben wird er mit einer Spannung von 1, 65 Volt. Das hier vorgeschlagene Modell ist 8GB groß und bietet sich daher für eine Dual-Channel-Aufrüstung auf 16GB besonders an.

Patriot Memory Performance Viper 3
Dieser DDR3-Arbeitsspeicher besitzt eine Taktrate von 1600 MHz und erreicht so eine Übertragungsrate von 12, 8 GB/s. Dank seiner besonders niedrigen CAS-Latenz von CL9 ist er in der Lage schnell mit den Computerkomponenten zu kommunizieren. Betrieben wird er mit 1, 5 Volt Spannung.

RAM Ratgeber: Was muss man beim Kauf beachten?

  • Schnittstelle: Jeder Typ von Arbeitsspeicher benutzt seine eigene Schnittstellenart, damit der Anwender nicht Gefahr läuft, ein Bauteil in einen falschen Slot zu stecken. So soll verhindert werden, dass es zu unbeabsichtigten Schäden an der Hardware kommt. Das bedeutet jedoch auch, dass man wissen muss, welche Schnittstellen auf dem eigenen Board vorliegen, um die passenden Arbeitsspeicher dafür zu erwerben. Sollten hier Unklarheiten bestehen, hilft ein Blick in die Herstellerangaben des Mainboards, um auf der sicheren Seite zu sein.
  • RAM-Größe: Je größer der RAM ausfällt, desto mehr Zwischenspeicher stehen dem Computer für die Prozesse zur Verfügung. Das bedeutet, dass die Abläufe innerhalb eines Computers sich stärker beschleunigen lassen, wenn mehr Arbeitsspeicher vorhanden sind. Dabei gibt es jedoch ein Limit, wie sehr sich die Prozesse beschleunigen lassen: Sollte der jetzige Arbeitsspeicher bereits genügen, um alle laufenden Programme und den Prozessor zu bedienen, wird eine Aufrüstung keine nennenswerte Verbesserung mehr bringen. Plant man jedoch die Verwendung anspruchsvollerer Videospiele oder Software, lohnt sich ein Nachrüsten dennoch.
  • Preis-Leistungsverhältnis: Wer sich nach guten Übertragungsraten und geringer CAS-Latenz sehnt, muss dafür tiefer in die Tasche greifen. Ein guter Mittelweg für alle, die über weniger Geld verfügen, ist sich lieber auf einen Schwerpunkt zu konzentrieren: Geschwindigkeit oder Größe des Arbeitsspeichers. Selbst langsamere Übertragungsraten können gut funktionieren, wenn ein größerer Zwischenspeicher zur Verfügung steht. Es sollte daher im Fokus stehen, wie der Computer genutzt wird. Umgekehrt kann eine zu geringe RAM-Größe das effektive Arbeiten beeinträchtigen, selbst wenn hohe Geschwindigkeiten vorhanden sind.
  • Der Takt: Arbeitsspeicher verfügen über unterschiedlich hohe Taktraten. Je höher dieser Takt ausfällt, desto größer ist die Datenübertragungsrate, die der RAM besitzt. Dadurch wird der Takt zu einem guten Indikator für die Leistungsfähigkeit von Arbeitsspeichern. In naher Zukunft sollen für DDR5-Arbeitsspeicher Taktraten von bis zu 8400 MHz erreicht werden. Bisherige DDR4-Arbeitsspeicher bieten Taktraten von bis zu 4800 MHz an. Das bedeutet, dass eine erhebliche Beschleunigung von Übertragungsraten mit DDR5-Arbeitsspeichern zu erwarten ist.
  • Übertragungsrate: Um schnelles Arbeiten mit dem RAM zu ermöglichen, empfiehlt es sich ein Modell mit einer hohen Übertragungsrate zu wählen. DDR5-Arbeitsspeicher sollen hier voraussichtlich Übertragungsraten von 2× 33,6 GB/s erreichen. DDR4-Arbeitsspeicher liefern derzeit Übertragungsraten von bis zu 38,4 GB/s, während DDR3-Arbeitsspeicher Übertragungsraten von bis zu 21,0 GB/s bieten. Es ist also auch in diesem Bereich ein großer Sprung zwischen DDR5-Arbeitsspeichern und DDR4-Arbeitsspeichern zu erwarten.
  • CAS-Latenz: Je geringer die CAS-Latenz eines Arbeitsspeichers ausfällt, desto schneller kann er mit dem Computer kommunizieren und Daten austauschen. Daher ist die CAS-Latenz gemeinsam mit der Übertragungsrate eine gute Orientierung für die Leistungsfähigkeit eines RAM. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen noch keine genauen Daten darüber vor, welche CAS-Latenzen die DDR5-Arbeitsspeicher besitzen werden.


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