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Aufträge suchen und finden – Ausschreibungen, Google Ads und mehr

Selbstständige haben es derzeit nicht leicht. Während die Nachwirkungen der Corona-Pandemie in vielen Branchen weiterhin spürbar sind, erhöhen massive Preisanstiege, Lieferverzögerungen und der Ukraine-Krieg den Druck. Obwohl sich die Auftragslage vielerorts besser als erwartet zeigt, bleibt die Sorge um die künftige Wettbewerbsfähigkeit. Viele Unternehmen sind mit der Akquise für die kommenden Monate beschäftigt.

Doch wie lassen sich neue Aufträge möglichst effektiv und mit geringem Aufwand finden?

Hilfestellungen und Empfehlungen dazu im nachfolgenden Beitrag zusammengefasst.

Ausschreibungsportale für die gezielte Recherche

Für die aufwändige Kaltakquise fehlt vielen Unternehmen die Zeit und Kapazität. Wesentlich effizienter gelingt die Auftragssuche mit Ausschreibungsplattformen. Diese bringen Auftraggeber und potenzielle Auftragnehmer zusammen und die Tatsache, dass die Aufträge bereits konkret vorliegen, beschleunigt den Prozess der Neukundengewinnung erheblich. Das Angebot kann komfortabel im Home-Office beziehungsweise Büro erstellt und zeitnah abgegeben werden. In der Datenbank von ibau können Seitenbesucher branchenspezifisch sowie regional nach Ausschreibungen suchen. Der Informationsdienst hat sich auf öffentliche Ausschreibungen und gewerbliche Bauvorhaben spezialisiert und umfasst nach eigenen Angaben jährlich über 450.000 Bekanntmachungen für Handel, Lieferleistungen und Dienstleistungen. Darunter auch Branchen wie Marketing und Beratung, Elektroarbeiten und Land- und Fortwirtschaft.

Wichtig bei der Angebotsabgabe: Eine wunschgemäße Angebotserstellung, überzeugende Eignungsnachweise und strategisches Vorgehen.

Neben Ausschreibungsdatenbanken lassen sich Aufträge über Regionalzeitungen und die Internetseiten von Kommunen sowie des Bundes recherchieren. Bei Gemeinde- und Stadtverwaltungen ist dieser Service meist kostenfrei. Allerdings sind die Ausschreibungen dann lokal beschränkt und der Aufwand ist aufgrund der manuellen Suche deutlich größer.

Onlinepräsenz optimieren und Besucherzahl steigern

Viele Betriebe unterschätzen den Einfluss ihrer Internetpräsenz auf potenzielle Kundenanfragen. Dabei lässt sich mit durchdachtem Online-Marketing viel bewegen, um das eigene Angebot der Zielgruppe näherzubringen und Interessenten zu einer Kontaktaufnahme zu bewegen. Dazu einige Tipps:

  • Zielgruppenspezifisch: Selbstständige, die ihre Zielgruppe kennen, steigern ihre Erfolgschancen. Schließlich lässt sich der Content auf der Internetseite sowie im Bereich Werbung wesentlich konkreter gestalten und somit die Zielgruppenansprache verbessern.
  • Mehrwert: Anfragen über die Internetseite setzen einen echten Mehrwert voraus. Dieser muss sowohl in persönlichen Kundengesprächen als auch auf der Onlinepräsenz deutlich werden. Betriebe, denen es schwerfällt ihre Vorteile zu formulieren, sollten sich von Profis beraten lassen und die Texterstellung auslagern.
  • Werbung: Ob Google Ads, Online-PR oder Onpage-Optimierung – im Internet gibt es viele Wege zur Verbesserung der Sichtbarkeit. Wichtig ist, dass sich Unternehmen ohne Erfahrung mit erfahrenen Experten zusammensetzen und ein sinnvolles Konzept zum bedarfsgerechten Online-Marketing erarbeiten.

Der Online-Marketing-Guide des Magazins t3n umfasst wissenswertes Know-how von Experten und kann beim Optimieren der Sichtbarkeit als Nachschlagewerk und Inspirationsquelle dienen.

Großes Potenzial durch Google Ads

Werbung bei Google ist für viele Unternehmen eine effektive Werbeoption. Mit Google Ads wird die Werbung immer dann eingeblendet, wenn potenzielle Kundschaft in der Suchmaschine konkret nach einem entsprechenden Angebot sucht. Derartige Anzeigen sind für Desktop-Nutzer ebenso interessant wie mobil. Diejenigen, die unterwegs mit dem Smartphone beispielsweise nach lokalen Shops Ausschau halten, finden dann den entsprechenden Vorschlag direkt unterhalb ihrer Suchanfrage und können sich über Google Maps sofort zum Zielort navigieren lassen. Das Werbebudget lässt sich vorab festlegen, um bei den Kosten Planungssicherheit zu erhalten.

Netzwerken – Kontakte aktiv nutzen

Für unerfahrene Selbstständige im Bereich Akquise scheint es zunächst kurios, doch die Zielgruppe ist oft näher als erwartet. Viele potenzielle Aufträge ergeben sich dann, wenn aktiv über das Angebot gesprochen wird – und zwar mit so vielen Menschen wie möglich. Das unmittelbare Umfeld bietet sich an, um erste Kontakte zu knüpfen und potenzielle Interessenten zu erreichen. Wird jeder Gesprächspartner nach Menschen gefragt, für die das Angebot interessant sein könnte, ergeben sich womöglich schon bald erste neue Aufträge. Darüber hinaus können soziale Netzwerke genutzt werden. Facebook und Instagram sind ebenso denkbare Formate wie LinkedIn, Twitter, Xing oder YouTube.