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Chromebook Vorteile und Nachteile (Überblick)

Als Chromebook bezeichnet man Computer, die mit dem Betriebssystem Chrome OS bestückt sind. Chromebooks sind dabei in unterschiedlichsten Größen erhältlich, sodass sowohl Tablets als auch Notebooks mit Chrome OS verfügbar sind.

Lohnt sich ein Chromebook?

Für jeden, der über die Nachteile eines Chromebooks hinwegschauen kann, wird in einem Chromebook ein leistungsstarkes System finden, das viele Vorteile bietet. Die größte Stärke von Chrome OS liegt dabei in der Geräteübergreifenden Nutzung und der perfekten Balance zwischen Mobilgerät und Desktop-Nutzung. Einzig Liebhaber grafik-lastiger Videospiele ziehen hier den Kürzeren.

Chromebook – Wandel der letzten Jahre

Innerhalb der letzten Jahre hat sich viel bei der Entwicklung von Chromebooks getan. Musste anfangs noch eine bestehende Internetverbindung gegeben sein und Einschränkungen in Funktionen hingenommen werden, sind das heute alles vergangene Probleme.

Mittlerweile bieten Chromebooks Unterstützung für Millionen von Apps über den Google Playstore und unterstützt auch einige Drittanbieterprogramme wie etwa Adobe Photoshop. Google legte großen Wert darauf, die Kritikpunkte, die Nutzer beim Aufkommen an Chrome OS äußerten, zu beseitigen.

So konnte sich das System von einem Randprogramm zu einer ernsthaften Alternative hocharbeiten. Vor allem für Schüler und Collegestudenten erfreut es sich großer Beliebtheit, da das System schnell und stromsparend arbeiten kann und sich dank Stylus-Unterstützung dennoch für getippte wie geschriebene Notizen anbietet.

Chromebooks – Vorteile

Vorteil #1

Da ein Chromebook das Betriebssystem Chrome OS besitzt, werden alle Dienste und Funktionen von Google unterstützt. So lassen sich Funktionen wie Google Maps, der Google Kalender oder auch Google Docs problemlos nutzen. Dadurch, dass Chrome OS auf Linux basiert, können sogar Linux-Programme auf dem Chromebook installiert werden.

Chromebooks verfügen zudem über den Chrome-Browser. Besitzer von Tablets müssen sich hier nicht mit den mobilen Versionen anderer Browser begnügen, sondern haben auch von unterwegs einen vollen Zugriff auf alle Funktionen.

Das zeigt sich auch in der Anwendung anderer Apps: Ähnlich wie bei einem Windows-Betriebssystem lassen sich Apps in beweglichen Fenstern öffnen. Es ist also mühelos möglich, mehrere Apps in Fenstern nebeneinander zu öffnen.

Vorteil #2

Ein großer Vorteil von Chrome OS ist das schlanke Design des Betriebssystems. Es wurde extra so designt, dass möglichst wenig Hintergrundprozesse benötigt werden. Das hat zur Folge, dass Chrome OS bereits auf günstigerer Hardware flüssig läuft und nebenbei sehr energieeffizient arbeitet.

Ebenso führt dies dazu, dass sich das Betriebssystem schnell starten lässt. Selbst für Geräte, die keine SSD-Festplatte besitzen, geht das Booten des Geräts damit wesentlich schneller von Statten als bei mancher Konkurrenz.

Gut erkennen lässt sich das an der Akku-Leistung der Geräte. Akkulaufzeiten von 12 bis 14 Stunden sind bei Chromebooks keine Seltenheit. Durch die günstigere Hardware lassen sich Chromebooks bereits für knapp 250 Euro erwerben.

Wer will, findet darunter auch Modelle wie von Lenovo, die inklusive Tastatur im Stift im Lieferumfang kommen. Oder Modelle, die von Anfang an wie ein Notebook aufgebaut sind wie einige Acer Chromebook-Modelle.

Auch viele konvertible Notebooks, die wie ein Tablet aufgestellt oder wie ein Notebook genutzt werden können, sind vorhanden. Dank der automatischen Synchronisation mit anderen Geräten, lassen sich Inhalte bei Chromebooks auf Geräteübergreifend nutzen.

Das wird vor allem bei Apps wie Google Kalender oder Google Docs spannend, da man von jedem Gerät effektiv darauf zugreifen kann. Egal ob man nun nur das Handy zur Hand hat oder das Chromebook mit sich führt, man kann Termine koordinieren oder vorher erstellte Dokumente und Tabellen bequem abrufen.

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Vorteil #3

Ein weiterer großer Vorteil von Chromebooks ist das Updatesystem, das im Hintergrund abläuft. Zu keinem Zeitpunkt wird man als Nutzer dazu aufgefordert, seinen Computer für die Aktualisierung herunterzufahren oder neu zu starten.

Wertvolle Arbeitszeit geht einem damit also nie verloren – in den meisten Fällen bemerken die Anwender den Update-Prozess im Hintergrund nicht einmal. Dank vieler Sicherheitsvorkehrungen benötigen Chromebooks auch keine zusätzliche Antiviren-Software.

Sie sind bereits von sich aus gut gegen Viren und Trojaner geschützt. Das spart nicht nur Geld für den Anwender, sondern macht auch zusätzliche Installationen überflüssig und hält den Speicherplatz des Geräts so frei.

Die intuitive Bedienung der Geräte fällt vielen Nutzern leicht, sofern sie bereits Erfahrung mit anderen mobilen Systemen wie z.B. Android hatten. Doch auch Neulinge finden sich in Chrome OS gut zurecht.

Chromebooks – Nachteile

Nachteil #1

Da jedes Gerät gewisse Anforderungen erfüllen soll, ergeben sich daraus auch einige Nachteile, die man nicht vernachlässigen darf. Chromebooks sind vom Schwerpunkt her darauf ausgelegt, einen unkomplizierten mobilen Einsatz zu ermöglichen als dabei Laptops zu ersetzen.

Für viele Nutzer sind sie mit ihren Spezifikationen daher ausreichend. Wer jedoch besonders anspruchsvolle Videospieletitel genießen will, ist mit einem anderen Gerät besser bedient.
Das liegt unter anderem darin, dass Chromebooks nicht auf große Grafikkarten zur Berechnung von Bild- und Videodateien setzen. Um die Geräte günstiger und besser für den mobilen Einsatz zu halten, werden hier typischerweise OnBoard-Grafikchips genutzt.

Diese genügten, um in Programmen wie Photoshop Dateien zu bearbeiten, geraten jedoch schnell an ihre Grenzen, wenn man leistungsstarke Videospieletitel zu nutzen versucht. Das heißt jedoch keineswegs, das Chromebooks für Videospiele völlig ungeeignet wären – das Spiel darf nur nicht auf die Verwendung einer großen GPU angewiesen sein.

Nachteil #2

Mittlerweile müssen Chromebooks zwar nicht mehr dauerhaft mit dem Internet verbunden sein, aber ihre volle Wirkung entfalten sie nur, wenn sie konstanten Zugriff auf das Internet haben. Denn nur bei einer andauernden Verbindung sind all die Synchronisationen der Dateien mit mehreren Geräten möglich.

Auch Updates müssen im Hintergrund geladen werden, während die Geräte im Betrieb sind. Hier empfiehlt es sich unbedingt darauf zu achten, dass die Updates für die Geräte im Heim-WLAN geladen werden und nicht über eine mobile Verbindung.

Ansonsten läuft man Gefahr das eigene Datenpaket versehentlich unbemerkt aufzubrauchen. Da die Updates so hintergründig ablaufen, hat man so auch keinen direkten Einblick darin, wie viele Daten gezogen werden.

Auch laufen neben einigen Ausnahmen wie Adobe Photoshop oder dem Office-Paket nur wenige professionelle Programme auf Chrome OS. Die Kompatibilität von Chrome OS wird zwar stetig verbessert, alle Programme kann das Betriebssystem bisweilen jedoch nicht bedienen.

Nachteil #3

Zusätzlich ist man bei der Nutzung von Chromebooks vollständig von Google abhängig, was von einigen Nutzern kritisch gesehen wird. Das liegt insbesondere am Thema Datenschutz und der Vormachstellung, die Google in der Datenwelt bereits innehat.

Auch sind nicht alle Anwendungserweiterungen, die man vom Google Chrome Browser auf Mac OS oder Windows kennt mit dem Google Chrome Browser von Chrome OS verfügbar.

FAQ

Das hängt vom gewünschten Einsatz des Geräts ab. Wer ein schnelles und leistungsfähiges Gerät wünscht, das mobil und zuhause zum Einsatz kommen kann, ist mit einem Chromebook gut bedient.

Wer jedoch nach einem Gaming-Laptop sucht und anspruchsvolle Videospiele damit genießen will, sollte lieber auf ein Gerät mit größeren GPU-Einheiten zurückgreifen. Chromebooks können zwar bei ausreichendem Arbeitsspeicher zum OnBoard-Grafikchip ebenfalls für Videospiele genutzt werden, aber mit den hohen grafischen Leistungen von Gaming-Laptops oder Gaming-Towern können sie nicht mithalten.

Nein, die Installation von anderen Betriebssystemen auf einem Chromebook ist nicht möglich, da diese explizit dafür konzipiert sind, mit Chrome OS zu funktionieren. Das kann man ähnlich verstehen wie Apples MacBooks, die ebenfalls so eng mit MacOS vernetzt sind, dass man sie nicht einfach mit einem anderen Betriebssystem betreiben kann.

Computer-Cracks haben es zwar schon geschafft, Windows auf einem Chromebook zu installieren, da jedoch Windows mehr Ressourcen in Strom und Technik benötigt als Chrome OS, ist das in der Praxis nicht empfehlenswert.

Laut Herstellerangaben sollen alle Chromebooks, die ab 2020 auf dem Markt gekommen sind, mindestens 8 Jahre lang mit Updates versorgt werden. Das ist im Vergleich zu anderen Anbietern eine sehr lange Update-Dauer und sollte dafür sorgen, dass Chromebooks auch langfristig genutzt werden können.

Doch auch nach Ende der Update-Frist muss ein Chromebook nicht sofort weggeworfen werden. Ähnlich wie bei anderen Geräten, deren Systemupdates eingestellt werden, kann ein Chromebook weiter benutzt werden, auch wenn es nicht mehr mit Updates erneuert wird.

Ja, Besitzern wird beim Kauf eines Chromebooks ein zusätzlicher Zugriff auf 100 GB Speicherplatz in Google One geboten. Dieser Zugriff bleibt jedoch nur für die ersten 12 Monate nach Erwerben des Chromebooks kostenlos, danach fallen Gebühren dafür an.

So profitieren Chromebook-Besitzer anfangs von mehr Speicherplatz als auf dem erworbenen Chromebook vorhanden ist, was vor allem bei Geräten mit geringerem internem Speicher ein Segen sein kann.

Chromebooks verfügen häufig über die Möglichkeit zusätzliche Speicherkarten als Speichermöglichkeit zu integrieren und so den Gerätespeicher zu erweitern. Davon abgesehen jedoch verhält es sich bei Chromebooks ähnlich wie bei dem Wunsch Laptops nachzurüsten.

Das Gehäuse ist sehr genau auf die Komponenten abgestimmt, um klein und tragbar zu bleiben, sodass sich der Austausch von Komponenten schwierig gestaltet. Wer also nicht über viel Erfahrung im Austausch von Laptop-Komponenten besitzt, sollte sich lieber nicht an die eigene Nachrüstung eines Chromebooks wagen.