CPU Kühler Test 2023

Wussten Sie, dass ein effizienter CPU-Kühler eine entscheidende Rolle für die optimale Leistung Ihrer Computerhardware spielt? In unserer tiefgreifenden Analyse haben wir zahlreiche Modelle miteinander verglichen, um Ihnen eine fundierte Kaufentscheidung zu erleichtern. Haben Sie jemals daran gedacht, wie viel Einfluss die richtige Kühlung auf die Lebensdauer und Geschwindigkeit Ihres PCs haben könnte? Sie werden erstaunt sein, wenn Sie erfahren, welchen Unterschied die Wahl des richtigen CPU-Kühlers ausmachen kann. Informieren Sie sich in unserem ausführlichen Vergleich der besten CPU-Kühler und optimieren Sie Ihre Computerleistung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein CPU-Kühler dient der Kühlung der CPU, da diese im Betrieb sehr hohe Temperaturen erreichen kann. So lassen sich Schäden an der Hardware effektiv verhindern.
  • Man kann hier verschiedene Arten der Kühlungen unterscheiden. Zum einen die passive Kühlung, die durch die Materialien des Gehäuses und der CPU erfolgt und die aktive Kühlung, die durch einen zusätzlichen CPU-Kühler vonstattengeht.
  • CPU-Kühler können hierbei weiter unterschieden werden in CPU-Lüfter, die binäre oder PWM-Lüfter sein können sowie CPU-Wasserkühlungen, die in Wasserkühlungen allgemein und sogenannte AiO-Wasserkühlungen (All-in-One-Wasserkühlungen) unterschieden werden.

Die besten CPU Kühler

Be Quiet! Dark Rock 4 Pro BK022
Bei diesem CPU-Kühler handelt es sich um einen CPU-Lüfter, der 13, 6 x 14, 6 x 162, 8 cm misst. Dank seiner „Silent Wings“ kann er besonders leise betrieben werden. Durch seine sieben Heatpipes bietet er eine immense Kühlleistung von 250 W TDP, weshalb er sich auch für übertaktete CPUs gut eignet.

ARCTIC Freezer 34 esports edition duo
Dieser CPU-Lüfter misst 10, 3 x 12, 4 x 15, 7 cm und wird 4-polig angeschlossen. Durch PWM kann er sich der benötigen Leistung anpassen und dabei maximal 2100 RPM bieten. Da seine Kontaktfläche genau über dem Prozessor-DIE liegt, kann er mit 210 W TDP genügend Kühlleistung für CPUs mit 18 Kernen liefern.

ARCTIC Freezer 34 eSports
Dank seiner versetzt montierten Touch-Heatpipes und seiner 54 Kühlfinnen bietet dieser CPU-Lüfter eine Kühlleistung von 200 W TDP. Dabei misst der CPU-Kühler 8, 8 x 12, 4 x 15, 7 cm. Durch PWM kann er eine maximale Drehanzahl von 2100 RPM erreichen und sich dem Bedarf des Computers individuell anpassen.

Be quiet! Pure Rock BK006
Durch seine Größe von 12 x 12 x 2, 5 cm eignet sich dieser CPU-Kühler für flachere Gehäuse. Er wird 3-polig angeschlossen und verfügt über sechs Heatpipes, die Wärme von der CPU abtransportieren, sodass er eine Kühlleistung von 150 W TDP erreicht. Dieser CPU-Lüfter verfügt ebenso über PWM.

NZXT Kraken X73
Dank sechs Jahren Herstellergarantie und 60.000 h Lebenserwartung ist dieser AiO-Wasserkühler darauf ausgelegt lange genutzt zu werden. Er misst 50 x 15 x 20 cm und bietet genügend Kühlleistung, um auch übertaktete Prozessoren effektiv zu kühlen. Auf Wunsch sind Modelle mit steuerbarer RGB-Beleuchtung verfügbar. Sein Lautstärkepegel liegt bei 33-35 dB.

ASUS ROG Ryujin 360
Dieser AiO-Wasserkühler bietet einen integrierten Lüfter, der den VRM- und M.2-Bereich auf bis zu 20°C herabkühlen kann. Dank PWM bietet er nicht nur genügend Kühlleistung, sondern kann auch leise betrieben werden mit Lautstärken von 24-35 dB. Er misst 39, 4 x 5 x 12, 1 cm und verfügt über eine RGB-Funktion.

Ther­malta­ke Floe Riing RGB 360 TT
Dank eines Geräuschpegels von 18-37, 7 dB kann dieser AiO-Wasserkühler mit PWM leise betrieben werden. Insgesamt stehen dem Anwender hier 16, 8 Millionen Farben im RGB-Spektrum zur Verfügung. Der CPU-Kühler misst 14, 2 x 47, 2 x 17, 7 cm. Dank schneller Zirkulation der Kühlflüssigkeit kann eine hohe Kühlleistung erreicht werden.

Be Quiet Silent Loop 360MM BW004
Dieser CPU-Wasserkühler misst 46, 1 x 13, 8 x 20, 6 cm. Er bietet eine beeindruckend hohe Kühlleistung und läuft dabei dank doppelt entkoppelter Pumpe leiser. Dank PWM ist dieser AiO-Wasserkühler imstande sich den Anforderungen des Benutzers individuell anzupassen. Insgesamt erreicht das Gerät Lautstärken von 19, 8-40, 5 dB.

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Kaufkriterien: Worauf Du beim Kauf achten musst

  • Kühlleistung: Die Kühlleistung ist entscheidend, wenn du deinen cpu-kühler auswählst. Dafür gilt zu beachten: Je höher die TDP (Thermal Design Power) in Watt, desto besser die Kühlleistung. Ein guter cpu-kühler hält die Temperatur deiner CPU immer im optimalen Bereich und kann damit eine hohe Leistung und lange Lebensdauer sicherstellen. Konkurrenzlose Leistung bieten dabei zumeist Kühlmodelle, die auf Wasserkühlung setzen. Lass dich also von hohen TDP-Werten nicht abschrecken, sie stehen für ein effizienteres Kühlvermögen und mehr Ruhe im Betrieb.
  • Lautstärke: Stell dir vor, du hast gerade in ein hochleistungsfähiges Spiel investiert oder deine Arbeit erfordert eine Menge Rechenleistung. Das Letzte, was du brauchst, ist ein ohrenbetäubender cpu-kühler. Achte daher auf die Geräuschentwicklung. Sie wird in Dezibel (dB) angegeben. Je niedriger der Wert, desto leiser arbeitet das Gerät. Ideal sind Werte unter 20dB, dies entspricht in etwa dem Flüstern in einer ruhigen Bibliothek. Ein leiser cpu-kühler ermöglicht es dir, dich auf deine Arbeit oder dein Spiel zu konzentrieren, ohne durch störendes Rauschen abgelenkt zu werden.
  • Kompatibilität zur CPU und zum Gehäuse: Beim Kauf eines cpu-kühlers ist es wichtig, auf die Kompatibilität zu deiner CPU und deinem Gehäuse zu achten. Nicht alle Modelle passen auf jede CPU oder in jedes Gehäuse. Daher solltest du vor dem Kauf sicherstellen, dass der Kühler mit deiner gewünschten CPU und deinem Gehäuse kompatibel ist. Sowohl in der Produktbeschreibung als auch in der Bedienungsanleitung des Kühlers sollte die jeweilige Kompatibilität angegeben sein. Falls nicht, kannst du diese Information beim Hersteller oder gegebenenfalls in Foren erfragen. Ignorierst du die Kompatibilität, riskierst du nicht nur eine ineffiziente Kühlung, sondern im schlimmsten Fall sogar Schäden an deiner CPU oder deinem Gehäuse.
  • Installationsaufwand: Hast du schon einmal über den Aufwand der Installation eines cpu-kühlers nachgedacht? Einige Modelle können mühelos montiert werden, andere wiederum erfordern spezielle Werkzeuge und technisches Know-How. Überlege daher im Voraus, wie viel Zeit und Aufwand du in die Installation investieren möchtest. Hier kann es helfen, Rezensionen und Anleitungen zur Montage zu lesen, um einen besseren Eindruck zu bekommen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein cpu-kühler, der einfach zu installieren ist, dir Zeit, Stress und potenzielle Schäden an den PC-Komponenten ersparen kann.
  • Qualität des Materials und Verarbeitung: Wenn du einen CPU-Kühler kaufst, solltest du unbedingt auf die Materialqualität und die Verarbeitung achten. Das Material muss robust und langlebig sein – Aluminium oder Kupfer sind hier ideal, da sie die Wärme gut leiten können. Auch bei der Verarbeitung sollte nichts zu bemängeln sein. Risse oder lose Teile sind ein No-Go, da sie die Funktionalität des Kühlers beeinträchtigen können. Scharfe Kanten, die deine Hardware beschädigen könnten, sind auch ein Zeichen für schlechte Verarbeitung. Also nimm dir die Zeit, den CPU-Kühler genau unter die Lupe zu nehmen. Denn ein hochwertig verarbeiteter Kühler aus gutem Material wird dir lange gute Dienste leisten.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Beim Kauf eines CPU-Kühlers ist das Preis-Leistungs-Verhältnis ein zentraler Faktor. Es geht um das Maximieren des Gegenwerts pro ausgegebenem Euro. Achte darauf, dass der kühler nicht nur günstig ist, sondern auch eine gute Kühlleistung aufweist, leise arbeitet und mit deiner CPU sowie deinem Gehäuse kompatibel ist. Auch eine einfache Installation und hochwertige Materialien und Verarbeitung sollten gegeben sein. Denn ein vermeintliches Schnäppchen, das schnell seinen Geist aufgibt oder nicht optimal funktioniert, ist auf Dauer gesehen kein gutes Geschäft.

Sinn und Zweck eines CPU-Kühlers

Jeder Prozessor in einem Computer erzeugt bei der Verarbeitung von Daten eine erhebliche Menge an Wärme. Diese Wärme muss korrekt abgeführt werden, da andernfalls eine Überhitzung des Prozessors eintreten kann. Genau hier kommt der CPU-Kühler ins Spiel. Er ist für die Kühlung der Hauptprozessoreinheit verantwortlich und gewährleistet so einen sicheren und effizienten Betrieb des Computers.

Ein guter CPU-Kühler ist unabdingbar, weil eine zu hohe Temperatur in der CPU zu verschiedenen Problemen führen kann. Generell gilt: Je kühler die CPU, desto schneller und reibungsloser kann sie arbeiten. Eine Überhitzung der CPU kann zu Leistungseinbußen und in extremen Fällen sogar zu irreversiblen Schäden an der Hardware führen.

Insbesondere bei Leistungsspitzen, wie sie etwa bei anspruchsvollen Computerspielen oder umfangreichen Datenverarbeitungsprozessen auftreten, nimmt die Hitzeentwicklung der CPU stark zu. Ein effektiver CPU-Kühler ist daher besonders in solchen Situationen wichtig, um die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit der Hardware zu erhalten.

Ohne einen CPU-Kühler würde die Prozessortemperatur schnell kritische Werte erreichen, was zu einem Systemabsturz oder sogar zu einem dauerhaften Ausfall der CPU führen könnte. Es ist daher in jedem Fall empfehlenswert, in einen hochwertigen CPU-Kühler zu investieren und so die optimale Nutzungsdauer und Leistungsfähigkeit des Computers zu gewährleisten.

Unterschiede zwischen Luftkühlung und Wasserkühlung

Die zwei gängigsten Methoden zur Kühlung von CPUs sind die Luftkühlung und die Wasserkühlung. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile, abhängig von individuellen Nutzungsbedingungen und Anforderungen. Daher sollte die Entscheidung für eine Methode auf einer eingehenden Betrachtung dieser Vor- und Nachteile basieren.

  • Luftkühlung: Die Luftkühlung nutzt einen oder mehrere Lüfter, um die von der CPU erzeugte Wärme zu verteilen und abzuleiten. Sie ist relativ einfach einzusetzen und zudem kostengünstiger als Wasserkühlungen. Ihren größten Nachteil hat die Luftkühlung in der hohen Geräuschentwicklung und im limitierten Kühlleistungspotenzial. Sie eignet sich somit insbesondere für Systeme, die keine hohen Leistungsanforderungen haben oder in Umgebungen, in denen eine geräuscharme Arbeitsweise nicht zwingend erforderlich ist.
  • Wasserkühlung: Die Wasserkühlung ist eine effizientere Methode zur Kühlung der CPU. Sie nutzt eine spezielle Flüssigkeit, meist destilliertes Wasser, um die Wärme abzutransportieren und im Kühler abzustrahlen. Im Vergleich zur Luftkühlung ist die Wasserkühlung meist leiser und bietet eine höhere Kühlleistung. Sie ist aber auch aufwendiger in der Installation und Wartung und kostet in der Regel mehr. Daher eignet sie sich für Hochleistungs-PCs, die leistungsstark und leise sein sollen.

Es ist wichtig zu bedenken, dass sowohl Luftkühlung als auch Wasserkühlung ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Daher ist es wichtig, die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen des Systems vor der Entscheidung für eine Kühlungsmethode sorgfältig abzuwägen.

Mehr Informationen zum Thema CPU-Kühler und zu den verschiedenen Kühlmethoden findest du in diesem detaillierten Artikel: CPU-Kühler Vergleich.

Einfluss der Farbe des CPU-Kühlers

Beim Kauf eines CPU-Kühlers wird häufig auch die Farbe des Kühlers berücksichtigt. Viele PC-Benutzer legen Wert auf ein ansprechendes Design und die Farbgestaltung ihres Systems, aber hat die Farbe des CPU-Kühlers auch Einfluss auf seine Leistung?

Generell beeinflusst die Farbe des CPU-Kühlers dessen Leistung nicht. Die Farbe ist hauptsächlich ein ästhetisches Merkmal und ist somit mehr auf persönliche Präferenzen und eventuell auf den Farbkodex eines bestimmten Systems ausgerichtet. Ein schwarzer Kühler kühlt daher nicht besser oder schlechter als ein gleichartiger weißer oder bunter Kühler.

Allerdings kann die Beschichtung des Kühlkörpers, die auch oft die Farbe bestimmt, einen geringen Einfluss auf die Wärmeleitung haben. Ein anodisiertes Finish könnte beispielsweise geringfügige Auswirkungen auf die Wärmeableitung haben, dies ist jedoch im Allgemeinen zu vernachlässigen und spielt in der Praxis höchstwahrscheinlich eine untergeordnete Rolle.

Wenn Sie also einen CPU-Kühler auswählen, sollten Sie die Farbe des Kühlers nach Ihrem persönlichen Geschmack und der allgemeinen Ästhetik Ihres Systems auswählen und sollten sich stattdessen auf technische Merkmale wie Leistung, Geräuschpegel und Baugröße konzentrieren, die für die Kühlleistung entscheidend sind.

Weitere Details und Tipps zur Auswahl des richtigen CPU-Kühlers finden Sie in unserem hilfreichen Leitfaden: CPU-Kühler Vergleich.

Einbau eines CPU-Kühlers

Die Einbindung eines CPU-Kühlers kann unterschiedlich komplex sein, je nach Modell und System. Dennoch gibt es einige allgemeine Schritte und Anforderungen, die zu beachten sind.

  • Vorbereitung: Zunächst muss sicher sein, dass der PC ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Die Komponenten sollten sich in einem sauberen Bereich finden, um die Gefahr von Staub und Schmutz im System zu vermindern. Außerdem ist es ratsam, ein Antistatik-Armband zu tragen, um das Risiko von elektrostatischer Entladung, die den Prozessor beschädigen könnte, zu verringern.
  • Montage: Die Montageprozedur variiert je nach dem spezifischen Modell des CPU-Kühlers. Allerdings besteht dieser Prozess im Allgemeinen aus der Anbringung der Halterung auf der Rückseite des Motherboards, gefolgt von der Installation des CPU-Kühlkörpers selbst.

Darüber hinaus kommt es auch auf die richtige Anwendung der Wärmeleitpaste an. Diese sorgt für eine optimale Wärmeübertragung zwischen der CPU und dem Kühler und sollte in einer dünnen Schicht auf der CPU verteilt werden, bevor der Kühler montiert wird. Die Ausrichtung des CPU-Kühlers spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Luftzirkulation innerhalb des Gehäuses und sollte daher sorgfältig gewählt werden.

Für detaillierte Anleitungen zur Einbindung des CPU-Kühlers in spezifische Systeme, empfehlen wir die Beratung durch Experten oder das Nachschlagen im Handbuch des Herstellers. Bei speziellen Fragen zur Leistungsfähigkeit der verschiedenen CPU-Kühlermodelle, finden Sie eine ausführliche Darstellung in unserem Leitfaden: CPU-Kühler Vergleich.

Die Rolle der Wärmeleitpaste

Die Wärmeleitpaste hat eine zentrale Rolle bei der effektiven Kühlung des Systems. Sie fungiert als Medium für den Wärmeaustausch zwischen der CPU und dem Kühlkörper, indem sie die Lücken und Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche ausfüllt, die ansonsten zu einer ineffektiven Wärmeübertragung führen würden.

  • Die richtige Dosierung: Die Anwendung der Leitpaste kann Tricky sein. Wenn zu viel Wärmeleitpaste verwendet wird, kann sie seitlich herausgedrückt werden und in Kontakt mit anderen Komponenten kommen, was zum Kurzschluss führen kann. Wenn zu wenig verwendet wird, ist die Wärmeübertragung nicht optimal und die Leistung der CPU kann beeinträchtigt werden. Das Ideal ist eine gleichmäßige, dünne Schicht auf der CPU.
  • Die Anwendung: Gewöhnlich wird eine erbsengroße Menge in die Mitte des CPU-Heatspreaders gegeben. Dann wird der Kühlkörper aufgesetzt und festgeschraubt. Durch den Druck verteilt sich die Paste gleichmäßig. Einige Nutzer bevorzugen jedoch das manuelle Verstreichen der Paste mit einem Spachtel für eine gleichmäßigere Abdeckung.

Sie können auch spezielle Anwendungen und Techniken recherchieren, die auf die spezifischen Anforderungen Ihrer CPU und Ihres Kühlers zugeschnitten sind. Unabhängig von der spezifischen Methode, ist es wichtig, die Wärmeleitpaste nicht zu übersehen, da sie eine entscheidende Rolle für die Maximierung der Kühleffizienz und der Lebensdauer Ihrer CPU spielt. Bei weiteren Fragen zur Anwendung und zur Auswahl der richtigen Paste, bietet unser Leitfaden weitere Informationen: Wärmeleitpaste Vergleich.

Einstellmöglichkeiten und Feinjustierung des CPU-Kühlers

Die Perfektionierung der Leistung eines CPU-Kühlers liegt nicht nur bei der richtigen Anwendung der Wärmeleitpaste, sondern auch bei den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten. Diese Einstellungen ermöglichen es, das volle Potenzial der Kühlleistung auszuschöpfen und die Betriebstemperaturen niedrig zu halten. Im Folgenden werden die wichtigsten Einstellmöglichkeiten und Methoden zur Feinjustierung von CPU-Kühlern erläutert:

  • Steuerung der Lüfterdrehzahl: Fast alle modernen CPU-Kühler erlauben die Anpassung der Lüfterdrehzahl, um das Verhältnis von Kühlleistung zu Geräuschpegel zu optimieren. Dabei wird durch die Erhöhung der Drehzahl eine bessere Wärmeableitung erzielt, jedoch auf Kosten der Geräuschentwicklung. Eine niedrigere Drehzahl führt zu einer leiseren Betriebsweise, kann aber die CPU-Wärme nicht so effektiv abführen. Daher ist es wichtig, einen ausgewogenen Kompromiss zu finden.
  • Einstellen der Lüfterkurve: In vielen Systemen wird die Lüftergeschwindigkeit nicht konstant gehalten, sondern passt sich automatisch an die CPU-Temperatur an. Die genaue Beziehung zwischen Temperatur und Lüftergeschwindigkeit wird durch die Lüfterkurve definiert. Durch die Anpassung dieser Kurve, in der Regel über das BIOS oder die UEFI-Schnittstelle, kann der Benutzer den Lüfterbetrieb fein justieren, um die perfekte Balance zwischen Kühlleistung und Geräuschniveau zu erreichen.
  • Physikalische Anpassungen: Einige Kühler bieten auch physische Anpassungsmöglichkeiten. Beispielsweise kann die Position der Lüfter oder des Kühlkörpers geändert werden, um den Luftstrom zu optimieren. Bei einigen Modellen kann sogar die Menge der verwendeten Kühlrippen angepasst werden, um den Wärmeübergang zu verbessern.

Durch die Anpassung dieser Einstellungen können Sie den Kühler effizienter machen und die Risiken von Überhitzung und Leistungsverlust minimieren. Für zusätzliche Informationen und Anleitungen zur Feinjustierung Ihres CPU-Kühlers besuchen Sie gerne unsere Webseite unter: CPU Kühler Vergleich und Test.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert eigentlich ein CPU-Kühler genau?

Ein CPU-Kühler leitet die Wärme, die dein Prozessor erzeugt, ab. Das funktioniert über Metall-Lamellen, die die Wärme verteilen und ein Lüfter, der die heiße Luft aus deinem Computer bläst. Damit bleibt die CPU kühl und läuft stabil.

Sind alle CPU-Kühler mit jedem Prozessortyp kompatibel?

Nein, nicht alle CPU-Kühler sind mit jedem Prozessortyp kompatibel. Überprüfe immer die Spezifikationen des Kühlers und deines Prozessors, um sicherzustellen, dass sie zusammenpassen.

Was passiert, wenn ein CPU-Kühler versagt oder nicht richtig funktioniert?

Wenn ein CPU-Kühler ausfällt oder nicht richtig arbeitet, kann der Prozessor überhitzen. Das führt zu Leistungseinbußen, möglichen Systemabstürzen oder sogar bleibenden Schäden am Prozessor. Darum ist ein funktionsfähiger CPU-Kühler sehr wichtig.

Wie wirken sich unterschiedliche Materialien der CPU-Kühler auf die Kühlleistung aus?

Die Materialwahl beeinflusst die Kühlleistung stark. Kupfer leitet Wärme besser als Aluminium, ist aber teurer und schwerer. Aluminium ist leichter und kostengünstiger, leitet Wärme jedoch schlechter. Für beste Ergebnisse verwenden einige Kühler eine Kombination aus beiden Materialien.

Wie laut sind CPU-Kühler in der Regel und gibt es Möglichkeiten, diese Lautstärke zu reduzieren?

Die Lautstärke von CPU-Kühlern variiert, ist aber oft zwischen 20-40dB. Das hängt vom Modell und der Belastung ab. Um die Lautstärke zu reduzieren, kannst du zum Beispiel einen Kühler mit größerem und langsam drehendem Lüfter wählen oder ein geräuschdämmendes Gehäuse verwenden.

Welchen Einfluss hat die Größe eines CPU-Kühlers auf die Temperatur des Prozessors?

Größere CPU-Kühler haben in der Regel eine bessere Kühlleistung, da sie eine größere Oberfläche für die Wärmeübertragung bieten. Sie können also dabei helfen, die Temperatur des Prozessors niedriger zu halten.

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