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Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz

Mit stetig wachsender Anzahl an Bildschirmarbeitsplätzen wird es immer wichtiger, für ergonomische Arbeitsbedingungen zu sorgen. Den Preis für falsche Arbeitsplätze bezahlen nicht nur die Angestellten, sondern auch die Unternehmen, da häufigere Fehlzeiten und geringere Produktivität die Folge sind.

Was also ist nötig, um einen ergonomischem Bildschirmarbeitsplatz einzurichten?

Damit ein Bildschirmarbeitsplatz ergonomisch wird, kommt es nicht nur auf die passende Bildschirmhöhe an. Auch höhenverstellbare Schreibtische und Computerstühle sind entscheidend. Schreibtische sollten frei von Störquellen positioniert und Eingabegeräte an die Bedürfnisse der Anwender angepasst werden.

Was zählt unter einen Bildschirmarbeitsplatz?

Als Bildschirmarbeitsplatz lässt sich jeder Arbeitsplatz bezeichnen, der sich in einem Arbeitsraum befindet und mit einem Bildschirmgerät und weiteren Arbeitsmitteln ausgestattet ist. Typischerweise betrifft das alle Arbeitsplätze in der elektronischen Datenverarbeitung, aber sie sind nicht die Einzigen, die unter diese Regelungen fallen.

Jeder Arbeitsplatz mit Bildschirm und weiteren Geräten zählt als Bildschirmarbeitsplatz. 

 

Der Gesetzgeber sieht keinerlei Mindestbeschäftigungszeit an einem Bildschirm vor, sondern definiert einen Bildschirmarbeitsplatz als jeden Platz, an dem ein Bildschirm sowie weitere Arbeitsgeräte vorhanden sind. Auch der örtliche Optiker, der vielleicht nur für wenige Momente vor einem Monitor Optionen für den Kunden auswählt, hat damit einen Bildschirmarbeitsplatz, der an die Bildschirmarbeitsverordnung angepasst sein muss.

Welche Gesetzesgrundlagen gilt es zu beachten?

Die gesetzlichen Vorgaben für Bildschirme werden in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) geregelt, die seit dem Jahr 2016 um eine Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) erweitert wurde. Diese sind öffentlich im Internet einsehbar und so für jedermann frei zugänglich.

Die zutreffenden Bestimmungen für Bildschirmarbeitsplätze sind hierbei teil des Anhangs „Anforderungen und Maßnahmen für Arbeitsstätten nach § 3 Absatz 1“ und finden sich dort unter dem gelisteten Punkt „6. Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen“.

Gesundheitliche Risiken bei Bildschirmarbeitsplätzen

Körperliche Belastungen bei falschen Arbeitsplätzen beeinträchtigen in erster Linie den Bewegungsapparat. Betroffen sein können so etwa der Schulter-Arm-Bereich oder Hals- und Lendenwirbelsäule. Solche Beschwerden können sich über einen längeren Zeitraum intensivieren und führen im schlimmsten Fall zu bleibenden Schädigungen der Mitarbeiter, die auch mit Operationen nicht mehr ausgeglichen werden können.

Sie entstehen vorrangig durch ungünstige Körperhaltungen durch ergonomische Arbeitsplatzdefizite wie etwa einen Bürostuhl, der nicht auf die passende Größe des Mitarbeiters eingestellt werden kann oder ein zu hoher Schreibtisch. Auch einseitige Belastungen wie etwa durch intensive Nutzung einer nicht-ergonomischen Maus können Probleme nach sich ziehen.

Da Mitarbeiter lange Zeiten am Stück vor den Bildschirmen verbringen, kann das zu einem Bewegungs- und Trainingsmangel führen, der eine verminderte Muskulatur des Halte- und Bewegungsapparats nach sich zieht und damit die Gefahr ungünstiger Körperhaltungen weiter erhöht.

Auch Belastungen des Sehvermögens sind keine Seltenheit. Diese äußern sich unter Anderem in brennenden oder tränenden Augen, einem Flimmern vor den Augen oder Kopfschmerzen. Auch Beschwerden im Bewegungsapparat können die Folge sein, wenn ein unzureichendes Sehvermögen Ausgleichshaltungen fördert.

Kopfschmerzen und Ermüdungserscheinungen verringern die Arbeitsleistung.

 

Besonders hohe Belastungen für den Sehapparat sind gegeben, wenn es zu störender Blendung am Arbeitsplatz kommt, etwa durch ungünstige Arbeitsplatzgestaltung oder unvorteilhafte Lichtverhältnisse. Auch unscharfe Zeichendarstellungen auf veralteten Bildschirmmodellen und zu hohe Blaulichtkonzentrationen führen zur Ermüdung der Augen.

Im Gegensatz zu körperlichen Belastungen sind hierbei keine andauernden Schädigungen des Sehorgans durch die Bildschirmarbeit zu erwarten. Beschwerden bilden sich wieder zurück, sobald ein ergonomisch einwandfreier Arbeitsplatz für den Mitarbeiter zur Verfügung steht. Dennoch sind vor allem Kopfschmerzen eine Produktivitätsbremse, die zu weniger abgearbeiteten Aufgaben in gleicher Zeit führt oder das Auftreten von Flüchtigkeitsfehlern begünstigt.

Ergonomie – mehr Motivation und Gesundheit für jeden Mitarbeiter

Nicht nur die gesetzlichen Rahmenbedingungen sollten motivieren, einen Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten. Mitarbeiter, die durch gesundheitliche Folgen von Fehlhaltungen ausfallen, kosten ein Unternehmen im Schnitt mit Fehltagen mehr als die Investition in einen ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz.

Doch nicht nur die möglichen Fehlzeiten spielen hierbei eine entscheidende Rolle: Mitarbeiter, die während der Arbeit an Übermüdung oder Kopfschmerzen leiden, werden eine geringere Produktivität und Qualität in ihrer Arbeit aufweisen.  Ein Unternehmen schadet sich also unmittelbar selbst, wenn nicht für die passenden Bedingungen gesorgt wird.

Mitarbeiter, die sich dagegen einer guten Gesundheit erfreuen und zusätzliche Freiheiten durch einen ergonomischen Arbeitsplatz genießen, sind wesentlich motivierter und produktiver in ihrer Arbeitsleistung. Dabei sollte auch bedacht werden, dass eine Investition in passende Ausrüstung nicht jährlich aufs Neue getätigt werden muss: Im Schnitt lassen sich Büromöbel, insbesondere Schreibtische, über mehrere Jahre nutzen, bevor sie ersetzt werden müssen.

Raumbedingungen: Von der Schreibtischposition zum Deckenlicht

Der Aufbau eines ergonomischen Bildschirmarbeitsplatzes steht und fällt bereits mit der korrekten Positionierung des Schreibtisches. Schreibtische sollten nicht frontal vor einer Fensterfront aufgebaut werden, da die dort einfallenden Sonnenstrahlen sonst den Angestellten bei der Arbeit behindern würden und vom Bildschirm reflektiert werden können.

Darum werden Schreibtische parallel zur Fensterfront positioniert, damit genügend Licht auf die Schreibtische trifft, sich jedoch keine Belastungen durch störende Reflexionen oder Gegenlicht ergeben. Damit der Arbeitsplatz völlig blendfrei genutzt werden kann, empfiehlt sich die zusätzliche Montierung von Rollläden oder Jalousien an Fenstern.

Eine angemessene Deckenbeleuchtung ist ebenfalls von Nöten. Dabei empfiehlt sich eine Beleuchtungsstärke von ca. 400 bis 600 Lux, damit Mitarbeiter weder durch zu starkes Deckenlicht geblendet werden noch Ermüdungserscheinungen bei zu dunklem Licht auftreten können.

Klima und Luftqualität

Auch Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit spielen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre eine entscheidende Rolle. Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist gegeben, wenn die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 30-50 % liegt und die Raumtemperatur 20-22 °C beträgt.

Die Luftgeschwindigkeit im Raum sollte bei geschlossenen Fenstern maximal 0,15 m/s betragen. Größere Geschwindigkeiten gehen möglicherweise mit undichten Fenstern einher und können zu einem Zug innerhalb des Arbeitsplatzes führen, der Nackenstarren oder andere Haltungsbeschwerden mit sich bringt.

Bürostuhl und Schreibtisch: Anpassung ist das Zauberwort

Da jeder Mitarbeiter individuell über eine unterschiedliche Größe verfügt, müssen für einen ergonomischen Arbeitsplatz genügend Möglichkeiten gegeben sein, um die Höhe des Schreibtisches und des Bürostuhls an den jeweiligen Mitarbeiter anzupassen. Der Schreibtisch eines Bildschirmarbeitsplatzes sollte dafür über eine variable Höhe von ca. 68 bis 76 cm verstellbar sein. Ebenso darf er über keine spiegelnde Oberfläche verfügen und muss genügend Fläche bieten, damit sämtliche Eingabegerät vernünftig darauf platziert und bedient werden können.

Die richtige Höhe des Tisches ist erreicht, wenn zwischen den Oberschenkeln des Mitarbeiters und der Unterkante des Tisches etwa zehn Zentimeter Raum verbleiben. Die optimale Sitzposition ist gegeben, wenn Ober- und Unterschenkel einen rechten Winkel zueinander bilden und die Füße des Benutzers flach auf dem Boden aufgestellt werden können.

Damit das möglich wird, muss nicht nur der Schreibtisch höhenverstellbar sein: Auch der Bürostuhl sollte in der Höhe anpassbar sein sowie eine verstellbare Rückenlehne besitzen. Im besten Fall besitzt das Modell eine sogenannte Lordosenstütze, die die Wirbelsäule im Lendenbereich aktiv entlastet. Ebenso muss ein Bürostuhl als standfest gelten, um für einen ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz geeignet zu sein.

Ober- und Unterarme sollten bei der Bedienung von Tastatur und Maus ebenfalls einen rechten Winkel bilden. Die Schultern sollten von Mitarbeitern auf keinen Fall angehoben werden müssen, um die Unterarme auf dem Schreibtisch abzulegen.

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Eine zusätzliche Fußstütze kann helfen, um Ermüdungserscheinungen vorzubeugen. Bei besonders kleinen Nutzern kann sie sogar zwingend erforderlich sein, wenn der Schreibtisch nicht ausreichend angepasst werden kann. Um eine gute Nutzung einer Fußstütze zu gewährleisten, darf diese nicht starr ausfallen, sondern muss stufenlos höhenverstellbar sein.

Starre Sitzpositionen vermeiden

Selbst wenn all diese Anforderungen berücksichtigt werden, ist die starre Haltung vor dem Bildschirm noch immer ein Problem: Dauerhaft starre Sitzhaltungen können zu einseitigen Belastungen des Skelettapparates führen und sich negativ auf die Bandscheiben auswirken. 

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Sitzbälle können zumindest zwischenzeitig eine Abhilfe schaffen und sind für die Bandscheiben eine angenehme Abwechslung.

Sitzbälle entlasten die Bandscheiben.  

 

Wer noch mehr Möglichkeiten schaffen will, kann seinen Mitarbeitern Schreibtische mit elektrischer Höhenverstellung bereitstellen, sodass eine Arbeit zeitweise im Stehen möglich wird. Auch der regelmäßige Gang zum Kopierer oder Drucker kann hilfreich sein, um starre Sitzpositionen zwischenzeitig aufzulösen.

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Wechsel zwischen sitzender und stehender Tätigkeit helfen starre Haltungen zu vermeiden.

 

Ebenso ist es möglich, Mitarbeitern die Möglichkeit einzuräumen selbstständig kürzere fünf Minuten-Pause über den Tag verteilt zu nutzen. Ein kurzer Gang an die frische Luft oder zu einem zur Verfügung stehenden Kaffeeautomaten lockern starre Haltungen effektiv auf.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte und über genügend räumliche Möglichkeiten verfügt, kann seinen Mitarbeitern auch einen kleinen Yoga- oder Sportraum für kurze Übungen zur Verfügung stellen. Das fördert nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern steigert ebenso die Produktivität innerhalb des Unternehmens. Solche Optionen werden schnell zum Anreiz für Angestellte, selbstständig mehr auf ihre Haltungen zu achten und führen somit langfristig zu geringeren Ausfallzeiten und besserer Arbeitsleistung.

Geeigneter Monitor

Damit ein Monitor ergonomisch auf den Mitarbeiter ausgerichtet werden kann, muss er über genügend Anpassungsmöglichkeiten verfügen. Dabei ist nicht nur die Höhenverstellbarkeit des Geräts entscheidend, sondern er sollte ebenso über Tilt- und Swivel-Funktionen verfügen, die es ermöglichen, den Bildschirm vor- und zurück zu neigen oder nach links und rechts zu drehen.

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In manchen Arbeitsgebieten kann auch eine Pivot-Funktion ratsam sein, die Mitarbeitern möglich macht, den Bildschirm um 90° ins Hochformat zu wenden. Für die durchschnittliche Datenverarbeitung ist dies jedoch nicht zwingend erforderlich. Damit sich die Monitorhöhe ergonomisch einstellen lässt, sollten Verstellungsmöglichkeiten von wenigstens 1000 mm gegeben sein.

Da sogenannte Glare-Displays anfällig für Spiegelungen sind, kommen sie für die Einrichtung eines ergonomischen Bildschirmplatzes nicht in Frage. Stattdessen sollte auf sogenannte Anti-Glare-Displays zurückgegriffen werden, die dank ihrer rauen Oberfläche weniger spiegeln.

Selbst kleine Lichtreflexionen führen bei Menschen instinktiv dazu, dass Anwender Haltungen einnehmen, um diesen auszuweichen. Damit werden Verspannungen oder gar Haltungsschäden begünstigt, die ein ergonomischer eingerichteter Arbeitsplatz verhindern soll.

Bildschirme sollten flimmerfreie Anzeigen liefern und idealerweise über einen eingebauten Blaulicht-Filter verfügen. So wird Ermüdungserscheinungen der Augen bei mehrstündlicher Benutzung am besten vorgebeugt.

Monitor und Eingabegeräte – die richtige Position ist essenziell

Damit der Monitor gut genutzt werden kann, sollte er mit einem Abstand von 50 bis 80 cm zum Anwender aufgestellt werden und so geneigt sein, dass der Blick des Benutzers in einem 20 Grad Winkel darauf trifft. Wenn die oberste Zeile des Bildschirms zu lesen ist, ohne, dass der Mitarbeiter den Nacken anspannen und den Kopf dafür anheben muss, ist die ergonomische Monitorhöhe erreicht.

Die zur Verfügung stehende Maus sollte klein genug sein, dass der Handballen der Anwender bei der Nutzung auf dem Schreibtisch liegt. Sie muss zugleich jedoch groß genug sein, dass die Finger nicht verkrampft um die Maus gehalten werden. Ideal wären ergonomische geformte Mäuse, die sowohl für Links- als auch Rechtshänder separat zur Verfügung gestellt werden.

Weder Maus noch Tastatur sollten eine spiegelnde Oberfläche besitzen. Die Tastatur sollte groß genug sein, dass Tasten angeschlagen werden können, ohne die eigene Haltung dabei zu verkrampfen. Zugleich jedoch klein genug, um sämtliche Tasten bequem aus der Sitzposition zu erreichen, ohne sich zu weit über den Tisch zu strecken.

Noch besser wäre die Nutzung von ergonomischen Tastaturen, die dank ihrer Formen starre Körperhaltungen auflösen und für den Anwender angenehm aufgestellt werden können.

FAQ 

Nein. Laptops sind nicht dafür ausgelegt, die Anforderungen eines ergonomischen Bildschirmarbeitsplatzes zu erfüllen und sind daher nicht für die dauerhafte Nutzung durch Mitarbeiter geeignet. Es ist jedoch vertretbar, einen zusätzlichen Laptop oder ein Tablet für Außentermine zur Verfügung zu stellen, wenn Mitarbeiter darauf angewiesen sind, technische Geräte mit etwaigen Dateien oder Präsentationen mit sich zu führen.

Wer über eine große Anzahl an Mitarbeitern in einem vollen Büro verfügt, möchte vielleicht nicht sofort in neue Büromöbel und zusätzliche Sitzbälle für jeden Mitarbeiter investieren. Eine Möglichkeit wäre daher, zuerst eine kleinere Menge an Sitzbällen zu erwerben und auszutesten, wie das Abwechlungsangebot von den Mitarbeitern angenommen wird und wie viel Bedarf überhaupt besteht.

Da auch die Verstauung der zusätzlichen Sitzgelegenheiten problematisch werden kann, empfiehlt es sich anfangs einen Sitzball pro Büroraum zur Verfügung zu stellen. Oder bei Großraumbüros etwa ein Viertel, bis ein Drittel so viele Sitzbälle wie Mitarbeiter im Raum anwesend sind.

Ein ergonomischer Schreibtisch sollte über eine Mindestbreite von 1600 mm sowie eine Mindesttiefe von 800 mm verfügen. Besser wären Modelle, die eine Breite von 1800 mm sowie eine Tiefe von 1000 mm oder mehr aufweisen.

Dabei ist entscheidend, dass dem Mitarbeiter eine Beinraumbreite von mindestens 850 mm zur Verfügung steht, um genügend Beinfreiheit zu gewährleisten.

Damit ein Bürostuhl als standsicher gilt, benötigt er ein Untergestell mit mindestens fünf Rollen. Dabei ist entscheidend, dass nicht jede Art von Rollen für jeden Untergrund geeignet sind.

Abhängig davon, ob im Büroraum weiche Böden (etwa Teppiche) oder harte Böden (z.B. Laminat) vorhanden sind, sollten passende Rollen ausgewählt werden, damit die Bewegung der Mitarbeiter mit dem Bürostuhl nicht eingeschränkt werden.

Die Antwort lautet ja, falls der Bildschirm abgesehen vom mangelnden Blaulichtfilter über alle anderen Voraussetzungen verfügt, um ergonomisch eingerichtet zu werden. Die gewünschte Blaulichtfolie sollte dabei jedoch weder spiegeln noch die Bildschirmauflösung vermindern, um eine Arbeitserleichterung zu schaffen.

Da die Anschaffung von solchen Folien oftmals preisgünstiger ist als die Anschaffung von neuen Monitoren, können sie eine gute Übergangslösung bis zur nächsten Erneuerung darstellen.

Weiteres zum Thema finden Sie in einer Studie der Universität Siegen über Ergonomie am Arbeitsplatz, einem Referat der Goethe Universität Frankfurt am Main und in einem Beitrag der Institut für Integrierte Produktion Hannover