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Handy VPN: 9 Gründe für VPNs auf Smartphones

VPN-Services sind nicht nur auf Computer beschränkt, sondern können ebenfalls auf Handys genutzt werden. Unter VPN versteht man ein Virtual Private Network, das eine sichere Verbindung zwischen Rechnern über einen verschlüsselten Tunnel darstellt.

Ist VPN-Software für das Handy sinnvoll?

Ja, da so nicht nur etwaige Websperren umgangen werden können, sondern auch die eigenen Nutzungsdaten nicht mehr länger durch den Netzbetreiber ausgewertet werden können. Wem also der Schutz der Privatsphäre bereits auf dem Computer wichtig ist, der sollte nicht auf eine VPN-Software auf seinem Handy verzichten.

Was ist VPN?

Eine VPN-Verbindung ist eine sichere Leitung, die ein Gerät mit einem Netzwerk verbindet. Sie kann zum Beispiel auch im Beruf genutzt werden, um von außerhalb auf ein Firmennetzwerk zuzugreifen und die dortigen Dateien und Programme verwenden zu können.

Für Heimanwender ist jedoch vor allem der Schutz durch VPN-Programme entscheidend, da so aus beliebigen Servern von überall auf der Welt ausgewählt werden kann, von wo aus man auf eine Internetseite zugreift.

9 Gründe für VPNs

Grund #1 Umgehen von Geoblocking

Auch wenn das Internet eine große Bandbreite an Adressen bietet, die von überall aus erreicht werden können, wollen nicht alle Anbieter, das Inhalte für jeden zugänglich sind. Das hängt zum Teil damit zusammen, dass die Last durch den Traffic für Seiten kontrolliert, werden sollen, aber auch damit, das manche Dienste unterschiedliche Inhalte in verschiedenen Ländern anbieten.

Vor allem Streamingdienste sind häufig davon betroffen. Mithilfe einer VPN-Software kann man einen Server im jeweiligen Land der gewünschten Streaming-Seiten auswählen und so auf Inhalte zugreifen, die zum Beispiel nur in den USA verfügbar sind.

Grund #2  Schnellere Zugriff auf Inhalte

Egal ob es sich nun um Amazon Prime Video, Netflix oder einen anderen Streaming-Anbieter handelt: Anwender wollen selten auf den Deutschland-Start ihrer Lieblingsserien warten. Wer eine VPN-Software nutzt, muss das auch keineswegs, denn mithilfe dieser Programme bestimmt man selbst von welchem Land aus auf Seiten zugegriffen wird.

So können nicht nur Filme und Serien früher angesehen werden, sondern auch ganze Streamingdienste genutzt werden, die in Deutschland noch gar nicht verfügbar sind.

Grund #3 Schutz der eigenen Daten

Sowohl auf dem Computer als auch dem Handy lassen sich über VPN-Softwares die eigenen Daten schützen. Dadurch, dass die Software ermöglicht selbst über unterschiedliche Server auf die Wunschseite zuzugreifen, von denen Internet-Provider keine Daten erhalten, bleiben die eigenen Aktivitäten privat.

Im Zeitalter der Datenkranken ist es kaum noch möglich, eigene Daten im Netz überhaupt zu schützen. VPN-Software ist eine Methode, die dafür sorgt, dass Informationen nicht mit uns in Verbindung gebracht werden können und so auch unser Nutzungsverhalten nicht so analysiert werden kann.

Grund #4 Schutz in öffentlichen Netzwerken

Es mag verführerisch sein – die WLAN-Systeme sind vor allem in Hotels und Bahnhöfen gut ausgebaut, sodass man bequem mit dem Gerät darauf zugreifen kann. So hat man schnell eine bessere Verbindung als die eigenen mobilen Daten oder spart das eigene Datenvolumen.

Allerdings haben öffentliche Netzwerke ihre Tücken, denn häufig sind Geräte darin nicht ausreichend gesichert und damit verwundbar. Wer jedoch eine VPN-Software in einem öffentlichen Netzwerk nutzt, bleibt für die Augen anderer Netzwerkteilnehmer unsichtbar.

Somit bietet man sich weniger als ein Ziel für Datenklau im öffentlichen Netzwerk an.

Grund #5 Schutz bei Downloads

Ladet ihr häufiger Daten aus dem Internet herunter und greift dabei auch auf Torrents zurück, bringt die Gefahren mit sich. Selbst wer keinerlei illegalen Downloads tätigt, könnte für etwaige Suchende so aussehen.

In dieser Hinsicht ist die Anonymität von VPN-Diensten eine große, zusätzliche Sicherheit. Sie geben keinerlei Hinweise darauf heraus, dass es sich lohnen könnte, eure Daten genauer zu überprüfen und ersparen euch ein Eindringen in eure Privatsphäre.

Grund #6 Geld sparen dank VPNs

Einige Webseiten gestalten ihre Preise aufgrund der Herkunft, das verwandte Betriebssystem und ähnlichen Faktoren. Es ist also keine Seltenheit, das gebuchte Dienste in einem Nachbarland womöglich günstiger erworben werden als in unserem eigenen.

Vor allem in der Reisebranche ist diese Praxis gängig, da Einwohner in Ländern bereit sind, unterschiedliche Preise für gewisse Dienstleistungen zu zahlen. Wer also weiß, das ein Nachbarland einen Service günstiger buchen lässt oder Produkte günstiger anbietet, kann durch die Nutzung eines VPN-Netzwerks einiges an Geld einsparen.

Grund #7 VPNs wehren neugierige Webseiten ab

Es ist keine Seltenheit, dass Webseiten versuchen, Daten über die Nutzer zu sammeln. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch verständlich, immerhin benötigen Anbieter eine Datenmenge, um Dienste besser auf Nutzer zuschneiden zu können.

Allerdings ist nur in den wenigstens Fällen klar, wie viele Daten und welche Daten bei der Benutzung von Webseiten gesammelt werden. So können Webseiten auch versuchen, Daten zu sammeln, die man selbst nicht abtreten will.

Das alles passiert für Anwender so unsichtbar, das man gar nicht reagieren kann. Außer, man nutzt von Anfang an eine VPN-Software, sodass diese Daten nicht gesammelt werden können.

Grund #8 Keine Datensammlung durch Behörden

Auch Behörden sammeln Daten über die Nutzer im Internet. Mit VPN-Software lässt sich sicherstellen, dass keinerlei maßloses Mitlesen von Daten erfolgen kann.

Ähnlich wie bei Webseiten geschieht das Datensammeln sonst so sehr im Hintergrund, das man als Nutzer gar nicht anders darauf Einfluss nehmen kann als die Schutz-Software zu nutzen.

Grund #9 Sicherheit für VoIP

Anrufen über VoIP ist nicht nur in Deutschland zum Teil kostengünstiger, sondern auch in viele Teile der Welt möglich, die anderweitig teurer anzurufen wären. Damit vom Handy oder dem Computer aus die VoIP-Verbindung auch sicher bleibt, sollte ebenfalls ein VPN-Dienst verwandt werden, um die eigenen Telefonate zu schützen.

VPN-Software

Eine gute VPN-Software sollte die Sicherheit ihrer Nutzer garantieren können. Dafür bieten sich vor allem hohe Sicherheitsstandards mit Multi-Hop sowie VPN-Verschleierungsfunktionen an.

Solche Systeme machen es schwieriger den eigenen Datenstrom zurückzuverfolgen. Idealerweise sollte die Wunschsoftware auch über eine No-Log-Policy verfügen, sodass keinerlei Logs im Nachhinein angefordert werden können.

Das Preis-Leistungsverhältnis sollte natürlich ebenso stimmen. Vor allem Anwender, die viele Geräte gleichzeitig schützen wollen, ist es entscheidend wie viele Lizenzen in einem einzelnen Abonnement erhalten sind.

Schnelle Verbindungen über die Surfer sind insbesondere dann entscheidend, wenn man viele Daten up- oder downloaden will. Hier empfiehlt sich die Nutzung von VPN-Softwares, die WireGuard unterstützen.

Unsere Empfehlung: Surfshark

Die VPN-Software unserer Wahl stellt Surfshark dar. Das Programm lässt sich bereits zu günstigen Monatspreisen zu erwerben und bietet dabei einen großen Vorteil der Konkurrenz gegenüber: Es gibt nämlich keinerlei Gerätebeschränkung.

Dabei liefert Surfshark nicht nur eine große Auswahl an Servern mit hoher Sicherheit und Transparenz, sondern besitzt ebenso eine strikte No-Log-Policy. Da die Software auch alle notwendigen Sicherheitsstandards erfüllt, Multi-Hop- sowie VPN-Verschleierungstechniken nutzt.

Auch auf WireGuard müssen Anwender nicht zu verzichten.

Alternativen zu Surfshark

Auch andere VPN-Anbieter wie NordVPN oder ExpressVPN leisten gute Dienste. Diese sind im Gegensatz zu Surfshark jedoch auf eine bestimmte Anzahl von Geräten beschränkt und im Monat durchschnittlich teurer als Surfshark.

Insbesondere ExpressVPN ist hierbei teurer als seine Konkurrenz. Wer bestimmte Sonderfunktionen benötigt, kann dennoch einen Blick auf diese Software werfen, für den durchschnittlichen Anwender sind jedoch alle benötigten Funktionen in Surfshark günstiger enthalten.

FAQ:

Bei WireGuard handelt es sich um einen sehr einfache, aber dennoch schnelle und moderne Form von VPN-Verbindungen, die State-of-the-Arte-Kryptografie nutzen. WireGuard ist dabei schneller und leichter als andere VPN-Verfahren wie beispielsweise IPsec.

Für Anwender ist das ein großer Vorteil, denn ohne komplizierte Zusatzschritte zu nutzen, bleiben vernünftige Down- und Upload-Geschwindigkeiten erhalten. Ursprünglich wurde WireGuard für Linux herausgebracht, mittlerweile wird WireGuard jedoch Plattform übergreifend auf Windows, macOS, iOS, Linux und Android genutzt.

Als Geoblocking bezeichnet man Sperren von Webseiten, die nur Anfragen aus bestimmten Regionen oder Ländern zulassen. Das kann zum Beispiel für bestimmte Kontinente wie Europa oder die USA gelten, aber auch einzelne Länder betreffen, wenn dortige Netzprovider Seiten gesperrt haben.

Wenn Anwender solche Websperren umgehen wollen, benötigen sie eine VPN-Software.

Dazu genügt es einfach unter Suchmaschinen wie Google oder DuckDuckGo „wie ist meine IP“ in das Suchfeld einzutippen und eine der Seiten aus den Suchergebnissen auszuwählen. Dort werden je nach Webseite die eigene IP-Adresse, der Provider und der ungefähre physische Standort wiedergegeben.

Wer also versucht hat, einen italienischen Server auszuwählen sollte nun idealerweise „Italien“ dort erkennen können. Ist dies der Fall, ist die Verbindung eingerichtet und die Online-Aktivitäten sind sicher.

Würde dort jedoch das eigene Land angezeigt ohne das zum Beispiel explizit ein deutscher Server ausgewählt wurde, sollte die Einrichtung noch einmal überprüft werden.