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Surfshark VPN Test und Erfahrung (2021)

Ich habe den VPN-Anbieter Surfshark ausführlich für euch getestet. Dabei habe ich Wert darauf gelegt, sowohl die Geschwindigkeit des VPN-Anbieters als auch die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit genauer zu ergründen.

Um zu sehen, wie gut sich Surfshark im alltäglichen Gebrauch macht, habe ich den VPN-Dienst zwei Wochen lang für alle meine Surfaktivitäten verwendet. Dabei hat mich der Service an mehreren Stellen positiv überrascht.

VPN-Services sind heute hilfreicher denn je, denn sie schützen nicht nur davor, dass die eigenen Daten im Netz abgegriffen werden, sondern erhalten auch den Zugang zu Internetseiten, die ansonsten durch Geoblocking nicht mehr verfügbar waren.

So tragen VPNs im Wesentlichen dazu bei, dass das Internet nicht nur sicher, sondern auch zugänglich bleibt.

  • günstiges Preis-Leistungsverhältnis ab 2,15€ im Monat 
  • über 3200 Server aus 63 Ländern
  • schnelle Übertragungsraten für Einsatz im Alltag
  • Für Android, iOS, MacOS, Windows und Linux verfügbar 
  • hohe Sicherheit dank No-Log-Policy, Multi-Hop und diversen Sicherheitsprotokollen 
  • einfache und intuitive Bedienung
  •  günstigste Konditionen an 24-Monate-Abonnement gebunden
  • weniger Serverauswahl als bei NordVPN
  • Geschwindigkeitsunterschiede bei einzelnen Server können stark variieren
  • Noch nicht perfekt mit Linux kompatibel trotz Wireguard-
  • Unterstützung

Das wichtigste in Kürze

VPN-Softwares sind Programme, die VPN-Verbindungen für Nutzer leichter zugänglich machen. Sie setzen dabei darauf die sicheren Verbindungen auch für unerfahrene Benutzer bequem zu ermöglichen.

VPN-Services schützen persönliche Daten beim Server vor unberechtigtem Zugriff und sorgen dafür, dass Surfen im Internet auch weiterhin sicher bleibt. So wird man nicht nur vor dubiosen Webseiten geschützt, sondern auch durch eventuelle Spionage durch Regierungsbehörden.

Dank VPN-Software ist Geoblocking für Anwender kein Problem. Es ist möglich, störende Sperren im Netz zu umgehen und dennoch voll transparenten Zugriff auf Internetseiten seiner Wahl zu erhalten.

Surfshark VPN Test

Das Netzwerk verfügt über 1.700 Server, die auf nicht weniger als 160 Standorte in 63 Ländern verteilt sind.

Es gibt Windows-, Mac-, iOS-, Android- und Linux-Apps, Chrome- und Firefox-Erweiterungen sowie ein Website-unbreakable Smart-DNS-System für Spielekonsolen, Fernseher und mehr.

Unabhängig davon, was Sie verwenden, müssen Sie sich nicht um lästige Limits für „gleichzeitige Verbindungen“ kümmern – Sie können Surfshark auf so vielen Geräten installieren und ausführen, wie Sie möchten.

Der Dienst ist stark in den technischen Grundlagen, einschließlich starker AES-256-GCM-Verschlüsselung, WireGuard, OpenVPN- und IKEv2-Unterstützung, Shadowsocks zur Umgehung von VPN-Blockierungen, einer No-Logs-Policy und einem Kill-Switch, der Sie schützt, wenn Ihre Verbindung ausfällt.

Hier ist echte Tiefe vorhanden. Android-Apps können die meisten VPNs durchschauen, indem sie Ihren physischen Standort abfragen, aber nicht bei Surfshark – eine GPS-Spoofing-Funktion ermöglicht es Ihnen, die Koordinaten Ihres gewählten VPN-Servers zurückzugeben.

Oh, es gibt auch URL- und Werbeblocker, P2P-Unterstützung auf den meisten Servern, VPN-Verkettung (verwenden Sie zwei Server für einen Hop), Split-Tunneling, die firmeneigenen Zero-Know-DNS-Server und 24/7-E-Mail- und Live-Chat-Support, wenn etwas schief läuft.

Zu den Neuerungen seit unserem letzten Testbericht gehört, dass Surfshark nach ExpressVPN und NordVPN auf 100% plattenlose Server umgestiegen ist, was die Möglichkeiten für Angreifer, Informationen aus dem Netzwerk zu extrahieren oder das Netzwerk zu kompromittieren, stark reduziert.

Zu den App-bezogenen Verbesserungen gehören die WireGuard-Unterstützung in den mobilen Apps, eine „automatische Protokoll“-Option, wenn Sie die App lieber selbst auswählen möchten, und mehrere kleine, aber willkommene verbindungsbezogene Optimierungen (z. B. können Sie jetzt eine manuelle iOS-Verbindung aus der App heraus einrichten).

Geschwindigkeit von Surfshark

Die Geschwindigkeit einer VPN-Software hängt natürlich von mehreren Faktoren ab. Zum einen kann die Geschwindigkeit nie höher ausfallen als das eigene Datenvolumen des eigenen Internetproviders.

Wer also hofft mithilfe eines VPNs auch schnellere Verbindungen erzielen zu können, der irrt sich. Auch die Wahl des Servers hat einen Einfluss darauf, wie schnell die Datenübertragung stattfinden kann.

Wählt man etwa einen Server aus Deutschland oder einem nahen gelegenen Land aus, ist die Strecke, die der Datenverkehr zurücklegen muss, automatisch kürzer und die Übertragungsraten fallen schneller aus. Server, die weiter entfernt liegen wie beispielsweise in den USA, können hingegen längere Zeit für den Datenaustausch benötigen.

Surfshark bietet hier eine Übertragungsgeschwindigkeit, die sich sehen lassen kann. Zwar leider die Upload-Geschwindigkeit etwas, wenn man Server mit entfernten Standorten auswählt, die Download-Rate unterscheidet sich bei nahen gelegenen und entfernten Servern jedoch kaum.

Das hat den Vorteil, dass Surfshark auch im täglichen Gebrauch hervorragend genutzt werden kann. Sowohl Streaming mit Netflix als auch YouTube sind ohne Schwierigkeiten möglich.

Pläne und Preise

Wie Sie in unserem speziellen Surfshark Preis und Angebote Führer entdecken würden, ist der monatliche Plan des Dienstes teurer als einige, bei € 12,95, und die Zahlung einer sechsmonatigen im Voraus noch schneidet nur Kosten bis zu € 6,49. Aber der 12-monatige +12-monatige kostenlose Plan sieht wie ein echtes Schnäppchen aus, mit €2,49, einem der niedrigsten Preise, die wir für ein voll ausgestattetes VPN gesehen haben.

Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Sie sich für langfristige Pläne anmelden, tun wir das auch, aber wenn der Preis so niedrig ist, spielt das keine Rolle. Schauen Sie sich einfach die Zahlen an: Melden Sie sich für effektiv zwei Jahre bei Surfshark an und Sie zahlen 59,76 € im Voraus; wählen Sie ein Jahr bei NordVPN und Sie geben 83,88 € aus. Selbst wenn Sie Surfshark erst nach einem Jahr nutzen, erscheint uns das immer noch ein fairer Wert zu sein.

Eine siebentägige kostenlose Testversion für Android, iOS und Mac gibt Ihnen etwas Zeit, um den Dienst selbst zu testen. Wir würden uns etwas mehr Zeit wünschen, auch bei der Windows-Unterstützung, aber es erscheint uns unfair, sich zu beschweren, wenn viele Anbieter überhaupt keine Testversion haben.

Surfshark bietet sogar noch mehr, als Sie mit seinem Angebot an Zahlungsmethoden erwarten würden, mit Unterstützung für Kreditkarten, PayPal, Kryptowährungen, Amazon Pay, Google Pay und Ali Pay.

Aber wenn Sie sich nach all dem anmelden und feststellen, dass das Unternehmen nichts für Sie ist, kein Problem – Sie sind durch eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie geschützt.

Server-Auswahl

Surfshark wartet mit einer großen Server-Auswahl auf, die zwar nicht an die riesige Auswahl von NordVPN herankommt, aber sich für jeden normalen Standardnutzer sehen lassen kann.

Insgesamt bietet Surfshark über 3200 Server in über 63 Ländern an. Genügend Auswahl, um sowohl über Europa, Nord- und Südamerika, den nahen Osten, Afrika, sowie über Asien auf Internetseiten zuzugreifen.

Damit lässt sich wunderbar auf diverse Streamingdienste zugreifen wie beispielsweise die US-Variante von Netflix, um auf die dortige größere Auswahl an Serien zugreifen zu können. Dabei muss auch keineswegs auf die deutsche Sprache verzichtet werden.

In vielen Sendungen lassen sich entweder deutsche Audiooptionen oder deutsche Untertitel auswählen, sodass mehr Unterhaltungsmöglichkeiten geboten werden. In der Praxis funktioniert das auch hervorragend.

Ich konnte von mehreren Servern aus unterschiedlichen Ländern auf Streamingdienste zugreifen und mir Inhalte ansehen, als wäre ich dabei über die normale Internetverbindung verbunden. Hier spielen die gute Geschwindigkeit und die passende Serverauswahl hervorragend zusammen.

Datenschutz und Protokollierung

Die Datenschutzfunktionen von Surfshark beginnen mit den grundlegenden VPN-Prinzipien: sichere Protokolle (OpenVPN UDP und TCP, WireGuard, IKEv2), AES-256-Verschlüsselung und ein „“Kill““-Schalter, um den Internetzugang zu blockieren und Identitätslecks zu verhindern, falls die Verbindung einmal ausfällt.

Aber das ist nur der Anfang. Surfshark hat auf jedem Server einen eigenen privaten DNS, um die Chance zu verringern, dass andere Ihre Aktivitäten ausspionieren. Und die Möglichkeit, einen doppelten VPN-Hop zu verwenden (z. B. sich in Paris zu verbinden und dann das Surfshark-Netzwerk in New York zu verlassen), macht es für jeden noch schwieriger, Ihren Spuren zu folgen.

Wie ExpressVPN hat auch Surfshark seinen Sitz auf den Britischen Jungferninseln, und das Unternehmen weist darauf hin, dass es deshalb keine Protokolle über Benutzeraktionen führen muss.

Auf einer FAQ-Seite über die Protokollierung heißt es, dass Surfshark keine Daten sammelt: Eingehende und ausgehende IP-Adressen; Browser-, Download- oder Kaufhistorie; von Ihnen verwendete VPN-Server; verwendete Bandbreite; Sitzungsinformationen; Zeitstempel der Verbindung; Netzwerkverkehr.

Die einzigen Informationen, die das Unternehmen über Sie speichert, sind Ihre E-Mail-Adresse und Rechnungsdaten, erklärt die FAQ, sowie einige anonyme, zusammengefasste Statistiken: Leistungsdaten, Häufigkeit der Systemnutzung, Verbindungsfehler, Absturzberichte.

Wir würden gerne mehr über diese Statistiken wissen, wie sie gesammelt werden und was das Unternehmen sieht, aber insgesamt gibt es nichts, was uns überraschen würde. (Wenn Sie damit nicht zufrieden sind, können Sie diese Datenerfassung etwas einschränken, indem Sie z. B. die Absturzmeldung in den App-Einstellungen deaktivieren).

Die Surfshark-Website rühmt sich damit, ein Sicherheitsaudit durch das deutsche Sicherheitsunternehmen Cure53 bestanden zu haben. Und das stimmt, aber dies war auf eine Untersuchung der Browser-Erweiterungen von Surfshark beschränkt, kann also nichts über die Protokollierung oder andere Back-End-Prozesse aussagen. Und da dies im November 2018 geschah, sind wir uns nicht sicher, ob es uns irgendetwas Nützliches über den Dienst, wie er jetzt ist, sagt.

Dennoch ist es gut zu sehen, dass Cure53 nur zwei relativ kleine Probleme gefunden hat und schlussfolgert, dass es sehr erfreut ist, eine so starke Sicherheitseinstellung bei den Surfshark VPN-Erweiterungen zu sehen, besonders angesichts der häufigen Anfälligkeit ähnlicher Produkte für Datenschutzprobleme.

Alles in allem scheint Surfshark die richtigen Dinge zu sagen und zu tun, aber wir wollen mehr. Eine ausführliche Datenschutzrichtlinie wäre ein guter Anfang, und wir würden auch gerne umfassendere und häufigere Sicherheitsaudits durchführen.

Sicherheit

Surfshark setzt auf sehr starke Verschlüsselungsprotokolle zu denen unter anderem OpenVPN, IKEv2, Shadowsocks, Wireguard sowie L2TP gehören. Dazu wird die Möglichkeit angeboten, sich gleich über zwei VPN-Server zugleich zu verbinden.

Diese Option wird als „Multi-Hop“ bezeichnet und sorgt für zusätzliche Sicherheit, da der eigene Datenverkehr gleich zwei VPN-Server passiert. Ein weiteres großes Plus für Surfsharks Sicherheit und mir persönlich wichtig ist die No-Log-Policy, die das Unternehmen gewählt hat.

Es werden so keinerlei Protokolle über Nutzeraktivitäten der Kunden angelegt. Das bedeutet, das sich auch niemand, weder mit legalen noch illegalen Mitteln Zugang zu euren Protokollen verschaffen kann.

Nicht alle VPN-Softwares besitzen eine solche No-Log-Policy, was Surfshark für Anwender umso sicherer gestaltet. Wer will, kann mit der Software sogar noch einen Schritt weitergehen.

Surfshark bietet die Option einen sogenannten Kill-Switch einzuschalten, damit die eigene Interverbindung geschützt wird, wenn die VPN-Verbindung abbricht. Das bedeutet im Klartext, dass bei einem Ausfall der VPN-Software der Anwender direkt vom Internet getrennt wird.

So können keine Daten versehentlich übermittelt werden und Anwender sind im Ernstfall besser vor Schaden geschützt.

Windows-Applikation

Der Start mit Surfshark war einfach. Wir haben den Windows-Client heruntergeladen und installiert, die Login-Option gewählt und konnten sogar einen Tarif auswählen und die Zahlung aus dem Installationsprogramm heraus übergeben, ohne dass ein Drittanbieter-Browser erforderlich war.

Die Windows-Client-Oberfläche ist vielseitiger als die meisten anderen und passt sich als responsive Website an, wenn Sie die Größe des Fensters anpassen. Im kleinsten Detail sieht der Client wie eine andere VPN-App aus, mit einem Connect-Button, Statusinformationen und einer Liste von Standorten. Aber erweitern oder maximieren Sie das Client-Fenster und formatieren Sie es neu, um neue Bedienfelder und Optionen anzuzeigen.

Das Anschließen ist einfach. Tippen Sie auf die Schaltfläche. Desktop-Benachrichtigungen informieren Sie, wenn Surfshark eine Verbindung herstellt und trennt, und die Oberfläche wird aktualisiert, um Ihren neuen virtuellen Standort und die IP-Adresse anzuzeigen.

Die Standortliste zeigt keine Verzögerungen an, aber die Symbole für die Serverauslastung heben Ihre besten (und schlechtesten) Optionen hervor, und ein Favoritensystem ermöglicht es Ihnen, häufig verwendete Server zu verwalten.

Mit einer statischen IP-Liste können Sie sich mit Standorten in Deutschland, Japan, Singapur, Großbritannien und den USA verbinden und erhalten von jedem dieser Standorte eine feste IP-Adresse (d. h. Ihre IP kommt aus dem von Ihnen gewählten Land, ist aber bei jeder Verbindung dieselbe). Dies ist sehr nützlich, wenn Sie während der Verwendung des VPNs eine Verbindung zu einem IP-begrenzten Netzwerk herstellen müssen.

Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die Surfshark-Systemleiste klicken, wird anstelle des üblichen Basismenüs ein Miniaturfenster der App angezeigt, in dem Sie sich mit dem schnellsten Server verbinden, einen Ihrer letzten Standorte auswählen oder auf die vollständige Oberfläche der App zugreifen können.

Ein MultiHop-Tab leitet Ihren Datenverkehr durch zwei VPN-Server und stellt sicher, dass ein Angreifer auch dann nicht über Ihre echte IP verfügt, wenn der Ausgangsserver kompromittiert ist. Es stehen 15 Routen zur Verfügung, wobei der erste Server Ihre erste Verbindung ist (zur Auswahl stehen USA, Großbritannien, Singapur, Deutschland, Frankreich, Indien, Niederlande und Australien) und der zweite Server die Verbindung zur Außenwelt darstellt (Frankreich, Deutschland, Hongkong, Niederlande, Portugal, Singapur, Schweden, Großbritannien, USA). Die Idee ist, dass der Angreifer selbst bei einer Kompromittierung des Ausgabeservers nur eine anonyme IP erhält.

Ein Whitelister-Panel ermöglicht die Erstellung von Whitelists mit Anwendungen, Websites und IP-Adressen, die das VPN umgehen (ein Äquivalent zur Split-Tunneling-Funktion, die Sie bei Anbietern wie ExpressVPN sehen). Wenn die Verwendung von Surfshark eine bestimmte Website oder App stört, sollte das Hinzufügen zur Whitelist das Problem lösen.

Alternativ können Sie die Whitelist so einrichten, dass nur die von Ihnen ausgewählten Apps durch das VPN geleitet werden. Dies kann nützlicher sein, wenn Sie Surfshark nur für ein oder zwei Aufgaben verwenden, vielleicht zum Torrenting; richten Sie Ihren Torrent-Client so ein, dass er sich über das VPN verbindet und alles andere wird Ihre reguläre Verbindung verwenden.

Das hat bei uns wie angekündigt funktioniert, und es ist großartig zu sehen, dass ein VPN-Anbieter diese Art von Split-Tunneling-Unterstützung auf dem Desktop anbietet. (Wenn sie es bereits unterstützen, sparen sich die meisten VPNs die Funktion für ihre mobilen Apps auf).

Die CleanWeb-Funktion von Surfshark blockiert Werbung, Tracker und bösartige Links. Wir sind uns jedoch nicht sicher, wie effektiv dies sein kann, da wir in unseren Schnelltests festgestellt haben, dass spezialisierte Tools wie uBlock Origin mehr Werbung blockieren und mehr Kontrolle bieten.

Ein NoBorders-Modus soll Ihnen helfen, in Ländern online zu gehen, in denen VPNs oft blockiert werden. Surfshark erklärt nicht im Detail, was dies tut, aber wahrscheinlich versucht es, Ihren Datenverkehr irgendwie zu verschleiern.

Zu den konventionelleren Funktionen gehören Optionen zum Starten des VPN zusammen mit Windows oder zum Wechseln des Protokolls zwischen WireGuard, OpenVPN UDP und TCP, IKEv2 oder Shadowsocks (eine alternative Möglichkeit, den Datenverkehr durch einen verschlüsselten Tunnel zu leiten, die häufig zur Umgehung der Internetzensur in China verwendet wird).

Ein Kill-Switch ist vorgesehen, um Ihre Internetverbindung zu sperren, wenn das VPN ausfällt. Es funktioniert auch, aber nicht so gut, wie wir es gerne hätten.

Unser erstes Problem ist, dass es nur in der extremsten Form verfügbar ist, bei der der Kill-Switch komplett verhindert, dass Sie jemals auf das Internet zugreifen können, außer Sie sind mit Surfshark verbunden. Wir bevorzugen den eher standardmäßigen Ansatz, bei dem der Kill-Switch nur aktiv ist, wenn die Verbindung innerhalb einer VPN-Sitzung verloren geht, und Sie immer noch die Möglichkeit haben, die App zu schließen und stattdessen Ihre reguläre Internetverbindung zu nutzen.

Eine weitere Komplikation ist, dass der Kill-Switch zwar erfolgreich unseren Internetverkehr blockierte, als wir das VPN gewaltsam schlossen, aber keine Meldung angezeigt wurde, um den Benutzer zu warnen. Wenn Sie im Internet surfen und das VPN abstürzt, sehen Sie nur, dass Ihre Internetverbindung ohne ersichtlichen Grund unterbrochen ist. Dies kann nur wenige Sekunden dauern, bis sich die App automatisch wieder verbindet, aber es ist trotzdem potenziell störend.

Wenn Sie den Kill-Switch nicht aktiv haben, wird das Problem noch schlimmer. Wenn das VPN ausfällt, bleibt Ihre Verbindung nicht nur aktiv, sondern der Client warnt Sie auch nicht. Und da wir festgestellt haben, dass die App die Verbindung von Zeit zu Zeit nicht wiederherstellt, könnten Ihre Identität und Daten für einige Zeit ausgesetzt sein, ohne dass der Benutzer gewarnt wird.

Der Windows-Client von Surfshark könnte noch etwas Arbeit gebrauchen, aber er ist im Allgemeinen einfach zu bedienen und es gibt eine Menge an Funktionen zu entdecken.

Leistung

Surfsharks Unterstützung für OpenVPN beinhaltet die Bereitstellung von Downloads von Konfigurationsdateien für jeden seiner Server. Dies ist eine gute Nachricht, wenn Sie planen, den Dienst manuell auf anderen Plattformen einzurichten, die ihn nutzen können, und es ermöglichte uns auch, unsere Software für automatisierte Leistungstests zu nutzen, um eine Vorschau auf die Standorte von Surfshark zu erhalten.

Es gab eine gute Nachricht. Wir hatten keine Verbindungsfehler, die Verbindungszeiten waren schneller als der Durchschnitt und alle Server lieferten IP-Adressen für ihre beworbenen Standorte.

Wir wechselten zu einem Rechenzentrum in Großbritannien, um zu sehen, wie schnell Surfshark ist, aber die Ergebnisse von OpenVPN waren mit einem Durchschnitt von 70-90Mbps enttäuschend.

Wir haben die gleichen Leistungstests von einem US-Standort aus durchgeführt. Die Geschwindigkeiten waren mit 100-105Mbps etwas höher (und konsistenter), aber das war nur die Hälfte der 200-220Mbps, die ExpressVPN im letzten Test erreichte.

Surfshark war jedoch noch nicht bereit. Wir führen unsere Geschwindigkeitstests standardmäßig mit OpenVPN durch, da dies das am meisten unterstützte Protokoll ist, aber Surfshark unterstützt jetzt auch die nächste Generation WireGuard. Würde das einen Unterschied machen?

Ein Wort: Ja. Oh, ja. Durch den Wechsel zu WireGuard haben wir unsere Geschwindigkeit in Großbritannien auf durchschnittlich 150 Mbit/s ungefähr verdoppelt, und von einigen US-Standorten aus haben wir über 200 Mbit/s erreicht. Das ist nicht die schnellste Geschwindigkeit, die wir je gesehen haben – NordVPNs neues NordLynx-Protokoll übertrifft in unserem letzten Test routinemäßig 300Mbps – aber es ist ein solides Ergebnis, das mit vielen großen Namen mithalten kann.

Um die schlechtesten Geschwindigkeiten zu kontrollieren, haben wir den Client dazu benutzt, entfernte Server auszuwählen, die am stärksten belastet sind. Die Ergebnisse waren überraschend beeindruckend, mit einem Durchschnitt von 30-35Mbps zwischen Großbritannien und Argentinien, zum Beispiel, selbst wenn die App Argentinien als einen der am stärksten überlasteten Standorte von Surfshark identifizierte.

Alles in allem scheint es, dass Surfshark fast immer eine sehr akzeptable Leistung liefern kann. Die Geschwindigkeiten, die Sie sehen werden, hängen jedoch stark von Ihrem Standort und den Zielservern ab, daher ist es wichtig, dass Sie den Test selbst durchführen.

Preis-Leistungsverhältnis

Letztlich bleibt Surfsharks größte Stärke ohne Zweifel sein Preis-Leistungsverhältnis. In der günstigsten Abo-Option ist Surfshark bereits für 2,15 Euro im Monat verfügbar und bietet dabei unbegrenzten Schutz für so viele Geräte, wie der Nutzer will.

Das ist großartig, wenn man bedenkt, das viele anderen VPNs mit ähnlichen Sicherheitsstandards und No-Log-Policy hier eine Maximal-Anzahl an Geräten festlegen und auch nur eine bestimmte Anzahl an gleichzeitigen VPN-Verbindungen zulassen.

Zusätzlich bietet Surfshark eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie für Nutzer, die nicht mit der Software zufrieden sein sollten. Diese gilt selbst bei Abschluss des 24-Monate-Abos, das zu den günstigsten Konditionen verfügbar ist.

Anwender können also ohne Bedenken Surfshark in diesem Zeitraum austesten und erhalten bei Unzufriedenheit das Geld zurück, ohne länger an das 24-monatige Abo gebunden zu sein.

Mobile Apps

Mobile VPN-Apps sind oft viel einfacher als ihre Desktop-Vettern, aber das Android-Angebot von Surfshark ist erstaunlich ähnlich. Es gibt mehr oder die gleiche Oberfläche, die gleiche Standortliste, Multihop-Verbindungen, CleanWeb’s Werbe- und Malware-Blocker und Split-Tunneling für Apps und Websites mit dem Whitelister.

Es gibt die gleiche WireGuard-, OpenVPN/IVEv2- und Shadowsocks-Protokollunterstützung sowie einen Kill-Switch, der Sie bei einem Ausfall des VPNs schützt.

Die Android-App verfügt über zusätzliche Funktionen: eine Auswahl an Verschlüsselungsmethoden (AES-256-GGM oder Chacha20Poly1305, was Ihnen möglicherweise bessere Geschwindigkeiten bietet), eine Option „kleine Pakete verwenden“, um die Leistung bei einigen mobilen Netzwerken zu verbessern, und die Möglichkeit, sich automatisch mit dem VPN zu verbinden, wenn Sie auf mobile, sichere oder ungesicherte Netzwerke zugreifen.

Und wenn das alles nicht so funktioniert, wie es sollte, können Sie Fehlerberichte senden, Tickets erhöhen oder von der App aus suchen (Sie müssen nicht erst Ihren Browser öffnen und Zeit mit der Suche nach dem richtigen Bereich der Support-Website verschwenden).

Mit der iOS-App von Surfshark verhält es sich ähnlich: Das Aussehen und die Bedienung sind sehr ähnlich, und Sie erhalten immer noch den Kill Switch, die Auswahl an Protokollen (OpenVPN, IKEv2, WireGuard) und vieles mehr. Das ist eine beeindruckende Einrichtung, vor allem für das iOS-Ende der Serie, das im Vergleich zu anderen Plattformen oft zu wenig Funktionen bietet.

Alles in allem sind dies beeindruckende Apps, die gut implementiert und einfach zu bedienen sind. Ein nettes Gegenmittel für alle, die es leid sind, die VPN-Funktionalität auf mobilen Geräten zu verlieren, und deutlich mehr, als wir von einem Dienst für 2,49 € pro Monat erwarten würden.

Netflix

Wenn Sie es satt haben, dass VPNs nur vage Andeutungen über ihre Unblocking-Fähigkeit machen, sich aber nie wirklich festlegen, dann werden Sie Surfshark lieben. Das Unternehmen sagt nicht nur im Voraus, dass es Netflix entsperren wird, sondern erwähnt auch die 15 Länder, in denen es derzeit aktiv ist (USA, Frankreich, Japan, Italien, Australien und weitere).

Das war auch nicht nur ein übertriebenes Marketingvertrauen. Wir hatten von allen fünf Teststandorten aus Zugriff auf US-Netflix.

YouTube hat nur den elementarsten geografischen Schutz, daher hat es uns nicht überrascht, dass Surfshark uns auch das Surfen auf amerikanischen YouTube-Inhalten erlaubt.

BBC iPlayer kann manchmal eine größere Herausforderung sein, aber nicht dieses Mal. Surfshark umging die VPN-Sperre problemlos und ermöglichte uns den Zugriff von unseren drei Teststandorten in Großbritannien.

Die guten Nachrichten setzten sich fort: Surfshark verschaffte uns sowohl Zugang zu US-Amazon Prime als auch zu Disney+, was ihm perfekte 100 % in unseren Entsperrungstests einbrachte.

Unterstützung

Wenn Surfshark bei Ihnen nicht funktioniert, finden Sie auf der Support-Site Anleitungen zur Installation und Einrichtung, Anleitungen zur Fehlerbehebung, FAQs und andere Ressourcen, die Sie in die richtige Richtung führen.

Es gibt zwar einige nützliche Inhalte, diese beziehen sich aber meist auf die Installation, z. B. mit Anleitungen zum Einrichten des Dienstes für den Betrieb auf verschiedenen Routern. Surfshark hat in letzter Zeit eine Reihe von Artikeln hinzugefügt, die nun die wichtigsten Dinge abdecken, aber die meisten davon sind kurz und knapp gehalten.

Auch die Organisation ist ein Problem. Wenn Sie z. B. etwas über die iOS-App wissen möchten, geben Sie „iOS“ in das Support-Suchfeld ein und die meisten Anbieter verweisen Sie auf einen oder zwei „Usage“-Artikel, die Ihnen alles sagen, was Sie wissen müssen. Hier ist nur eine Liste von Artikeln, die auf viele häufige iOS-bezogene Probleme eingehen: ein einfaches „How to Install“, dann „How to Fix Slow Connection Issues“, „How to Change the App Store Region“, „How to Set OpenVPN to iOS,“ und so weiter. Es ist gut, all diese Details zu haben, aber was hier fehlt, sind ExpressVPN-ähnliche One-Stop-Tutorials, die Ihnen alles sagen, was Sie über eine bestimmte App wissen müssen. Das wird sich hoffentlich in Zukunft ergeben.

Glücklicherweise ist der Support bei Problemen rund um die Uhr per Live-Chat erreichbar. Wir haben dies ausprobiert, während wir versuchten, ein Verbindungsproblem zu diagnostizieren, und hatten in weniger als 60 Sekunden eine freundliche Antwort.

Der Support-Mitarbeiter schien einem etwas allgemeineren Skript zu folgen, als wir es gerne hätten, indem er z. B. unsere sehr standardmäßigen Fragen auf Systemebene stellte („Haben Sie andere VPNs installiert?“, „Welche Art von Antivirus verwenden Sie?“), selbst nachdem wir erklärt hatten, dass unser Problem die Verbindung zu einem einzelnen Server war und der Grund ein „Host Unresolved“-Fehler war (unser DNS konnte keine IP-Adresse für den Servernamen finden).

Wir können dem Agenten nicht vorwerfen, dass er das verfolgt, was wahrscheinlich in 95% der Fälle funktioniert, und das hat sich im Laufe des Gesprächs geändert. Der Agent hörte uns zu, erkannte, dass das Skript nicht ausreichte, machte weitere relevante Vorschläge und gab sinnvolle Antworten auf unsere eigenen Fragen, während einer Sitzung, die etwa 30 Minuten dauerte.

Obwohl es keine Garantien gibt, war unser Gesamteindruck positiv. Das fühlte sich an wie jemand, der einem Skript folgt, weil es nützlich war, nicht weil es alles war, was sie tun konnten, und als wir ins Gelände gingen, waren sie mehr als in der Lage, uns zu folgen und kompliziertere Dinge zu diskutieren. Das ist eine sehr gute Nachricht, und wiederum ist es viel mehr, als wir für einen Dienst erwarten würden, der zunächst 2,49 € pro Monat kostet.

Fazit

Surfshark ist ein leistungsfähiges und (zunächst) preisgünstiges VPN mit einer Reihe von erweiterten Funktionen. Es gibt auch einige Probleme, aber der Dienst hat sich im letzten Jahr stark verbessert und verdient es, auf Ihrer VPN-Shortlist zu stehen.

FAQ

VPN steht für „Virtual Private Network“. Am ehesten kann man sich ein VPN als eine Art Tunnel vorstellen, der eine sichere Verbindung zwischen dem eigenen Computer und der gewünschten Internetseite ermöglicht.

So ist es beispielsweise möglich von außerhalb auf Firmennetzwerke durch ein VPN zuzugreifen und so Programme zu nutzen, die nur im Firmen-Intranet verfügbar sind. Für Nutzer zuhause steht vor allem die erhöhte Sicherheit bei VPNs im Vordergrund.

Hinter WireGuard steckt eine einfache, aber schnelle und moderne Form von VPN-Verbindungen, die sich auf allerlei Betriebssystemen plattformübergreifend nutzen lässt. Dazu zählen unter anderem Windows, macOS, iOS, Linux sowie Android.

Für Anwender ist WireGurad vor allem durch die vernünftigen Down- und Upload-Geschwindigkeiten spannend, mit denen VPN-Services nun genutzt werden können, ohne dabei große Einbußen im Datenverkehr hinnehmen zu müssen.

Geoblocking stellen Sperren von Webseiten dar, die nur Anfragen aus bestimmten Regionen oder Länder auf ihre Inhalte zugreifen lassen. Das kann beispielsweise für bestimmte Kontinente wie Europa oder die USA der Fall sein, aber ebenso einzelne Länder betreffen, in denen Netzprovider Seiten sperren.

Um solche Sperren zu umgehen sind VPN-Softwares unerlässlich. Sie ermöglichen so weiterhin einen transparenten Zugriff auf Internetseiten.

Um herauszufinden, ob die VPN-Verbindung richtig eingerichtet wurde, genügt es, in einem Suchfeld wie Google nach „Wie ist meine IP-Adresse“ zu suchen. So lassen sich eine Menge Seiten finden, die die eigene IP-Adresse anzeigen und den ungefähren physischen Standort dazu ausgeben.

Hat man zum Beispiel versucht sich über die USA zu verbinden, sollte man nun auch den Standort als „USA“ angezeigt bekommen.