Die 6 besten Home Office Multifunktionsdrucker

In der heutigen Zeit werden immer mehr und mehr Dinge im Büro digital erledigt. Doch trotz Digitalisierung musst Du Formulare, Tabellen, Atteste und Rechnungen drucken oder scannen können. Daher wirst Du auch im Home-Office einen Multifunktionsdrucker benötigen. Doch auf was musst Du dabei achten? Was unterscheidet die Modelle? Diese und noch weitere Fragen werden Dir im folgenden beantwortet.

In den letzten Jahren hat sich die Technik in den verschiedenen Druckern erheblich weiterentwickelt. Ein Laserstrahldrucker, welcher früher nur in großen Büros Platz fand, kann heute perfekt ins Home-Office passen. Fotos, welche man früher eher auswärts gedruckt hat, können nun Dank eines Tintenstrahldruckers in hoher Qualität zu Hause ausgedruckt werden.

Gerade weil die Technik große Schritte gemacht hat, ist es umso wichtiger sich vor dem Kauf einige Fragen zu beantworten. Teuer heißt nicht immer gleich besser, die große Preisspanne bietet Dir nur die Möglichkeit, das perfekte Gerät für Deine Bedürfnisse und Deine finanziellen Mittel zu finden.

Außerdem werden Dir einige Modelle vorgestellt. Hierbei hat die Reihenfolge, wie diese hier dargestellt werden keine große Bedeutung. Sie sind weder nach Preis noch nach einer Bewertung geordnet. Alle hier gezeigten Geräte sind zu empfehlen. Es liegt also an Dir, die für dich passende Wahl zu treffen.

Die 6 besten Home Office Multifunktionsdrucker

Als erstes stelle ich Dir 3 Modelle mit Tintenstrahltechnik vor.

HP
DeskJet 3750 Tintenstrahldrucker


Maße: 40,3 cm Breite, 14,1 cm Höhe, 17,7 cm Tiefe

Dieses Modell ist unter den HP Produkten eines der kleinsten und günstigsten. Er bietet Dir die Möglichkeit über WLAN und AirPrint zu drucken. Seine Druckgeschwindigkeit beläuft sich beim Schwarz/Weiß drucken auf 8 Seiten pro Minute,. Für farbige Ausdrucke braucht er etwas länger, hier schafft er 5,5 Seiten pro Minute. Er hat eine gute Druckqualität von bis zu 4800 x 1200 dpi.

Vorteile

  • inklusive WLAN und Airprint.
  • Druckqualität von bis zu 4800 x 1200 dpi.

Nachteile

  • Druckgeschwindigkeit für farbige Ausdrucke etwas langsamer.

Epson
Expression Premium XP-900 Tintenstrahldrucker


Maße: 35 cm Breite, 15 cm Höhe, 47 cm Tiefe

Dieses Modell ist etwas größer. Hier kannst du allerdings auch im A3 Format drucken. Auch WLAN ist hier vorhanden, allerdings ist dies auch die einzige Möglichkeit, hier kabellos zu drucken.

Dafür hat er einige andere Vorteile für Dich zu bieten. Du hast hier ein Display für die Druckvorschauen, ein SD-Speicherkartenleser und Du kannst direkt auf DVD und CD drucken. Seine Druckgeschwindigkeit beläuft sich auf 28 Seiten pro Minute in Schwarz/Weiß und bei Farbdrucken auf 11 Seiten pro Minute.

Vorteile

  • inklusive WLAN
  • auch kabellos.
  • mit Display für Druckvorschau.
  • Druckgeschwindigkeit bei Farbdruck bei 11 Seiten pro Minute.
  • hohe Druckqualität.

Nachteile

  • Druckvorschau auf Display etwas undeutlich aber erfüllt ihren Zweck.

Canon
PIXMA TS5050 Tintenstrahldrucker


Maße: 31.5 cm Breite, 12.6 cm Höhe, 37.2 cm Tiefe

Bei diesem Modell handelt es sich um ein recht einfaches, sehr stylisches und kompaktes Modell. Keine großen Extras, lediglich WLAN ist vorhanden. Bei Schwarz/Weiß drucken schafft er 12,6 und bei Farbdrucken 9 Seiten pro Minute. Dabei kommt er auf eine Auflösung von 4800×1200 dpi.

Vorteile

  • inklusive WLAN
  • Auflösung von 4800x1200 dpi.

Nachteile

  • Kein automatischer beidseitiger Druck möglich.

Wer sich mehr für die Laserdrucker interessiert, für den haben wir folgende Kaufberatungen:

Brother
HL-L2340DW Laserdrucker


Maße: 36 cm Breite, 19 cm Höhe, 36 cm Tiefe

Dieses Modell bietet dir WLAN und eine Druckauflösung von 2400 x 600 dpi. Bei seinen Schwarz/Weiß Drucken schafft er 26 Seiten pro Minute im Simplex und 13 Seiten im Duplex und gehört somit zu den schnellen Druckern dieser Preisklasse. Sie überzeugt nicht nur durch ihr kleines und kompaktes Design, sondern auch durch die Leistungsfähigkeit und der hohen Druckqualität.

Vorteile

  • Bis zu 26 Seiten/Minute im Simplex Modus.
  • automatischer Sleep Modus zum Energiesparen.
  • niedrige Unterhaltungskosten.
  • hohe Druckqualität.

Nachteile

  • -

Brother
HL-3142CW Laserdrucker


Maße: 41 cm Breite, 24 cm Höhe, 46,5 cm Tiefe

Dieses Modell bietet dir WLAN und eine Druckauflösung von 2400 x 600 dpi. Bei seinen Schwarz/Weiß Drucken schafft er sogar 26 Seiten pro Minute.Viele Kunden berichten sehr positiv über die einfache Einrichtung des Druckers und den unkomplizierten, übersichtlichen Funktionen, die dieser Drucker zu bieten hat.

Vorteile

  • kompakter Farbdrucker inklusive WLAN und Duplex
  • Auflösung von 2400 x 600 dpi.

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar.

Samsung
Xpress M2026w Laserdrucker


Maße: 33,2 cm Breite, 17,8 cm Höhe, 21,5 cm Tiefe

Hier kannst Du nur in Schwarz/Weiß drucken, mit eine Geschwindigkeit von 20 Seiten pro Minute und einer Auflösung von 1600 x 1600 dpi. Allerdings hast Du hier nicht nur die Möglichkeit über WLAN zu drucken sondern auch NFC zu nutzen. Das heißt: Gedruckt wird dann bei Bedarf direkt vom Smartphone, Tablet oder Laptop, was mit der kostenlosen Installation der Samsung Mobile Print App aus dem AppStore ein Kinderspiel ist.

Vorteile

  • WLAN und NFC Druckfunktion.
  • Auflösung von 1600 x 1600 dpi.
  • schnell und leiser Betrieb.

Nachteile

  • Nur Schwarz Weiß Druck.

 

Laser- vs Tintenstrahldrucker im Vergleich

Bevor Du Dir einen Drucker zulegst, solltest Du darüber nachdenken, wofür Du diesen nutzen möchtest. Wie viel druckst Du circa pro Monat? Musst Du größere Mengen auf einmal drucken ? Reicht Dir ein schwarz/weiß Gerät oder brauchst Du auch die Möglichkeit in Farbe zu drucken?

Möchtest Du das Gerät ausschließlich für Dein Home-Office nutzen, dann genügt in den meisten Fällen ein Schwarz/Weiß Drucker. Bei den hier aufgeführten Modellen sind 2 Laserdrucker dabei, die ausschließlich in schwarz/weiß drucken.

Aber nun zu dem direkten Vergleich von Laserstrahl- und Tintenstrahldruckern.

 

Vor- und Nachteile Tintenstrahldrucker

Bei einem Tintenstrahldrucker wird eine Flüssigkeit durch sehr kleine Düsen gepresst und so auf das Papier gebracht. Diese Technik wurde meist eher in Privathaushalten genutzt, da hier Texte oft nicht scharf genug gedruckt wurden. Auch Fotos konnte man nicht in hoher Qualität ausdrucken.

Mittlerweile findet man aber durchaus Drucker, welche Texte hochwertig drucken. Durch spezielle Foto-Tinte gelingen auch Fotodrucke auf professionellem Niveau. Wenn Du vorhast auch Fotos zu Hause auszudrucken, empfiehlt sich auf jeden Fall ein Tintenstrahldrucker. Es wird zwar zusätzliches Fotopapier benötigt, allerdings können diese Geräte die Farben besser mischen. Durch die spezielle Fototinte können mehr Zwischentöne und schönere Konturen erstellt werden.

 

Drucken auf verschiedenen Materialien möglich

Gerade im Home-Office kommt es vor, dass der Drucker auch für private Zwecke häufig genutzt wird. Tintenstrahldrucker verfügen über die Möglichkeit, auf verschiedenen Materialien zu drucken. Du kannst auf Baumwolle, strukturierten Büromaterialen, beschichteten Textilien, Leinwänden, Tüchern oder sogar auf CD’s und DVD’s drucken. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten. Gerade für den privaten Haushalt bietet sich diese Vielfalt an Möglichkeiten an.

 

Günstigere Anschaffungskosten

 

Ein weiterer Vorteil von Tintenstrahldruckern ist der meist günstigere Anschaffungspreis. Auch die Tintenpatronen sind im Vergleich zu Tonern für die Laserstrahldrucker günstiger.

Der Preis pro Seite beläuft sich circa auf 0,6 bis 6 Cent pro Seite. Hierbei kommt es aber auch auf den Anbieter an. Viele bieten Dir die Möglichkeit von Abos, welche sich an die Menge der gedruckten Seiten pro Monat anpassen lassen. Wenn Du also mal weniger druckst bezahlst Du dementsprechend auch weniger.

 

Verbesserungswürdige Druckgeschwindigkeit

Der Nachteil bei Tintenstrahldruckern ist oft die Druckgeschwindigkeit. Mittlerweile gibt es zwar durchaus Modelle, welche mit den größeren Laserdruckern mithalten können. Wenn Du einen Blick auf die bereits vorgestellten Modelle wirfst wird Dir auch auffallen, dass es schon erhebliche Unterschiede gibt.

Dieses Kontra-Argument bezieht sich allerdings mehr auf größere Firmen und Büros. Im Home-Office hast Du den Vorteil, nicht so stark unter Zeitdruck zu stehen. Es wartet kein Kollege nervös hinter Dir, um auch an den Drucker zu kommen. Vielleicht stehen Deine Kinder nervös zappelnd vor dem Gerät und warten auf die Malvorlage, aber sie sind leichter zu besänftigen als ein drängelnder Kollege.

Druckqualität

Tintenstrahldrucker tun sich noch etwas schwer mit einfachem Büropapier. Die Qualität ist zwar in den letzten Jahren gestiegen, jedoch findest Du auch heute noch Modelle, welche unscharfe Texte drucken. Farbige Ausdrucke auf einfachem Papier sind zumeist sogar noch schlechter als Texte.

Dieses Problem lässt sich allerdings einfach vermeiden. Du solltest beim Kauf darauf achten, dass der Drucker pigmentbasierte Tinte nutzt und keine Farbstoff-basierte. Um bei Farbausdrucken auf einfachem Papier besser aussehen zu lassen, empfiehlt es sich in den Druckereinstellungen eine höhere Ausdrucksqualität einzustellen.

 

Begrenzter Platz für Papier sowie Ablageflächen

Dadurch, dass Tintenstrahldrucker etwas kleiner sind, haben diese auch meist nur Platz für 50 bis 150 Blätter in den Papierauszügen. Dies ist aber für Dein Home-Office kein wirklicher Nachteil. Auch die Ablagefläche für die Ausdrucke fällt häufig eher reduzierter aus. Wenn Du also mal etwas mehr auf einmal drucken möchtest, solltest du am Drucker bleiben und darauf achten, dass nicht zu viele Blätter auf einmal auf der Ablage liegen.

Wie schon erwähnt sind Tintenstrahldrucker meist kleiner. Wenn Du also über weniger Platz in Deinem Home-Office verfügst, sind diese Modelle wahrscheinlich praktischer für Dich.

 

Achtung vor dem Austrocknen

Worauf Du bei einem Tintenstrahldrucker auch achten solltest ist, dass die Farben bei längerem Stillstand austrocknen können. Wenn es Dir möglich ist, solltest du Patronenwechsel etwas planen. Einige Anbieter nutzen Apps auf dem PC oder Smartphone, wo Du immer auf dem Laufenden bist, wie viel Du gedruckt hast und wie es um den Füllstand bestellt ist. Dadurch hast Du einen guten Überblick, wann Du das letzte Mal gedruckt hast und ob du die Patronen vor dem Urlaub oder doch erst danach wechseln solltest.

Auch die Haltbarkeit der Drucke ist begrenzt. Wenn Du schon mal alte Hefte aus Deiner Schulzeit durchgeschaut hast, ist Dir bestimmt auch aufgefallen, dass die Tinte verblasst ist. Genau das passiert auch bei Tintenstrahldruckern. Für Jahrzehnte lange Lagerung eignen sich diese Drucke also eher weniger. Da im Home-Office allerdings auch seltener Unterlagen so eine lange Lagerungszeit vor sich haben, ist das eine Problematik, welche eher wenige betrifft.

 

Vor- und Nachteile Laserdrucker

 

Laserdrucker wurden eher für große Firmen und Büros entwickelt. Allerdings gibt es heutzutage einige Modelle, die sich auch sehr gut für Dein Home-Office eignen.

 

Ein Laserdrucker nutzt seine integrierte Lichtquelle und projiziert so ein Bild auf die rotierende Bildtrommel. Dadurch wird der Toner angezogen, welcher das Bild durch einen schnellen Brennprozess von der Bildtrommel auf das Papier übertragen wird.

Hier wird also das gesamte Bild übertragen. Dadurch werden die Ausdrucke schneller fertig. Ein Tintenstrahldrucker dagegen druck jede Zeile einzeln, weswegen er auch etwas langsamer ist.

Bei den Laserdruckern gibt es zumeist nur schwarz/weiß Drucker aber mittlerweile auch extra Farbmodelle.

 

Druck von sehr scharfen Texte möglich sowie gute Druckqualität an sich

Ein Laserdrucker bietet sich für Dich an, wenn du perfekte Texte drucken möchtest, sie sind bei diesen Geräten scharf und tiefschwarz. Bei den Farbmodellen sind auch farbige Texte meist in selbiger Qualität.

Wenn Du also ausschließlich Texte drucken möchtest, wo nur selten zum Beispiel einfache Grafiken auftauchen, bietet sich ein Laserdrucker an.

 

Erhöhter Druckgeschwindigkeit und größere Papierschächte

Auch wenn Du zu den Vieldruckern gehörst, ist ein Laserdrucker wahrscheinlich die bessere Wahl. Nicht nur die Druckgeschwindigkeit ist hier von Vorteil. Auch haben diese Modelle größere Papierschächte und die Ablage für die Drucke ist größer und stabiler. Im Hauptpapiereinzug finden meist 150 bis 200 Blätter Platz. Viele Geräte bieten Dir noch zusätzlich noch einen zweiten Papiervorrat an, wodurch Du noch mehr Platz hast.

 

Integrierter Duplexdruck

Zahlreiche Modelle kommen auch mit einer integrierten Duplexfunktion einher. Du kannst hier also Dokumente automatisch beidseitig bedrucken, was Zeit und Papier spart.

 

Auch auf einfachem Papier kannst Du mit sehr guter Qualität rechnen. Es können auch dickere und größere Medien bedruckt werden, allerdings sollten diese hitzebeständig sein. Denn wie bereits erwähnt, entsteht der Druck durch einen Brennprozess, das heißt es entstehen hohe Temperaturen im Gerät. Das solltest Du immer im Hinterkopf behalten.

 

Wesentlich höhere Haltbarkeit bei dem Druckergebnis

Die Haltbarkeit der Dokumente, welche mit einem Laserdrucker gedruckt werden haben eine wesentlich höhere Lebensdauer. Das kommt dadurch, dass das Pulver aus dem Toner auf dem Papier eingebrannt, also fixiert wird. Dadurch ist es resistenter gegenüber Sonneneinstrahlung, Spritzwasser, Schweiß und Speichel.

Bei einem Laserdrucker brauchst Du Dir auch keine Gedanken machen, wenn Du das Gerät mal für längere Zeit nicht benutzt. Dadurch, dass hier mit Pulver anstatt mit Tinte gedruckt wird, besteht keine Gefahr, dass etwas austrocknet.

Für den Laserdrucker genügt normales Kopierpapier. Dadurch sparst du erheblich Geld, denn Du musst kein Spezialpapier kaufen, um hohe Qualität zu erhalten. Durch eine zumeist integrierte Duplexeinheit kannst du automatisch Dokumente beidseitig bedrucken. Diese Funktion lässt Dich auch noch einmal erheblich Geld sparen.

 

Eher für Textausdrucker als für Fotodrucke geeignet

Ein Nachteil bei Laserdruckern ist, dass sie dafür ausgelegt sind, Texte zu drucken. Wenn Du auch mal Fotos drucken möchtest, kannst du hier keine besonders hohe Qualität erwarten. Das bezieht sich allerdings wirklich nur auf Fotos. Farbige Texte und Grafiken kommen in hoher Qualität aus dem Gerät. Möchtest Du allerdings auch privat von dem Gerät gebrauch machen, um zum Beispiel die Urlaubsfotos auszudrucken, ist ein Laserdrucker nicht unbedingt die beste Wahl.

 

Erhöhter Stromverbrauch sowie Lautstärke

Schaust Du bei diesen Modellen auf den Stromverbrauch, wirst Du merken, dass dieser recht hoch ist. Beim Drucken verbraucht das Gerät zwischen 100 und 460 Watt. Zum Vergleich: der Verbrauch bei einem Tintenstrahldrucker während des Druckvorgangs liegt bei höchstens 20 Watt.

Diese Art von Drucker solltest Du eventuell auch nicht direkt neben Dir stehen haben. Während des Druckvorgangs kann das Gerät schon ziemlich laut werden. Das ist vielleicht auch zu bedenken, wenn du Kleinkinder im Haushalt hast. Die Lautstärke kommt durch die eingebauten Lüfter.

Besagte Lüfter sind wichtig, denn bei Laserdrucken kommt es zum Ausstoß giftiger Substanzen. Durch die Filter werden sie aus dem Gerät und in die Umgebung gebracht. Bei der Herstellung muss natürlich ein gewisser Grenzwert eingehalten werden. Dies sorgt dafür, dass die Feinstaubbelastung nicht stark gesundheitsschädlich wird. Die Höhe der Feinstaubbelastung ist je nach Hersteller und Modell unterschiedlich. Diese kann ungefähr mit einer mittelstark befahrenen Straße verglichen werden.

 

Kostenintensive Toner

Ein Laserdrucker ist zwar recht sparsam, beim Papier. Kommt es aber mal dazu, dass die Toner ausgetauscht werden müssen, kann es recht teuer werden. Die Preise für Toner liegen circa zwischen 200 und 430 Euro. Allerdings reicht zum Beispiel ein Farbtoner bei einem Farblaserdrucker für mindestens 645 Farbseiten. Im Vergleich zu einem Tintenstrahldrucker sind die Kosten pro Seite dann doch günstiger.  Selbstverständlich musst nicht immer die Originaltoner erwerben, probiere Dich gern durch ein paar Noname Produkte durch. Meist kommen diese viel günstiger und liefern eine ähnliche Druckqualität.

Laserdrucker sind ursprünglich eher für größere Firmen und Büros gedacht. Aus diesem Grund sind viele Geräte auch sehr groß und schwer. Mittlerweile gibt es allerdings auch kompaktere Modelle. Jedoch solltest du für einen Laserdrucker mehr Platz einplanen.

 

Zusätzliche Funktionen kurz erklärt

Duplexeinheit – Mit dieser Funktion kannst Du automatisch Dokumente doppelseitig bedrucken. Das spart Papier und somit auch Geld. Diese Funktion findest du bei Laser- sowie Tintenstrahldruckern.

 

WLAN – Die meisten Geräte verfügen heutzutage grundsätzlich über eine WLAN-Funktion. Diese ermöglicht es dir, den Drucker ohne einen Kabelanschluss nutzen zu können. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn du mit einem Laptop arbeitest. Dann kannst du von überall aus deiner Wohnung Dokumente ausdrucken lassen. Auch der bei der Platzwahl hast du so mehr Freiheiten, denn der Drucker muss nicht direkt neben dem PC stehen.

 

AirPrint – Diese Funktion ist für Dich interessant, wenn du ein Apple-Gerät nutzt. Durch diese Funktion kannst du drahtlos oder auch via USB-Kabel von deinem Apple-Gerät aus drucken ohne eine Software installieren zu müssen. Dies gibt dir die Möglichkeit von deinem Laptop, Smartphone oder Tablet (wenn es ein Apple-Gerät ist) mit nur wenigen Klicks Fotos oder Dokumente zu drucken.

 

NFC – NFC, auch  Near Field Communikation (also Nahfeldkommunikation) ermöglicht es Dir Daten über eine kurze Entfernung von 10 bis 20 cm zu übermitteln. Du kannst also über eine geringe Reichweite Aufträge an deinen Drucker zum Beispiel von deinem Smartphone senden. Der Unterschied zu beispielsweise Bluetooth ist die Reichweite.

 

Farbdisplay – Einige Drucker haben ein etwas größeres Farbdisplay integriert. Dieses bietet sich an, wenn Du ohne zusätzlichen PC oder Laptop drucken möchtest. Du kannst hier deine Kamera direkt anschließen und dir die Fotos auf dem Display anzeigen lassen. Die meisten Drucker haben eine digitale Anzeige, das heißt du musst genau darauf achten, welche Art von Anzeige in dem Drucker integriert ist.

 

USB-Anschluss und SD-Kartenleser – Diese Extras sind für Dich vor allem interessant, wenn du zum Beispiel Fotos direkt von deiner Kamera drucken möchtest. Du kannst dafür entweder die Kamera (oder auch dein Handy) über ein USB-Kabel mit dem Drucker verbinden oder aber die Speicherkarte direkt in den vorgesehenen Steckplatz am Drucker stecken. Wenn du also ohne PC oder Laptop drucken möchtest, solltest du auf diese Extras achten.

 

Für wen ist welcher Drucker geeignet?

Anhand dessen, wie viel und wie oft Du druckst, lässt sich gut sagen, welcher Drucker am ehesten für Dich geeignet ist. Natürlich spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel gewünschte Extras oder Platz. Diese Fragen lassen sich schon gut in den vorangegangenen Zeilen beantworten. Nun aber hier noch einmal konkret auf die Menge und die Häufigkeit des Druckens bezogen.

 

Du druckst viel und auch oft? Dann ist ein Laserdrucker für dich die beste Wahl. Mit diesem kannst du in wenig Zeit viel drucken und du hast viel Papierkapazität. Auch die Kosten pro Blatt sind recht gering.

 

Du druckst zwar selten aber dann recht viel? Auch dann ist ein Laserdrucker wohl am besten für dich geeignet. Nicht nur, dass er eine hohe Kapazität hat und viel in kurzer zeit druckt. Auch hast Du hier nicht die Gefahr, dass die Farbe austrocknen könnte, wenn du eine Weile nicht druckst.

 

Du druckst beinahe täglich aber nur wenige Seiten? Hier bietet sich ein Tintenstrahldrucker an. Die Kapazität und Druckgeschwindigkeit reicht hier vollkommen aus. Außerdem ist hier das Risiko gering, dass die Farbe austrocknet, wenn das Gerät häufig in Gebrauch ist.

 

Du druckst selten und dann auch nur 1 bis 2 Seiten? Für Dich kommt auch eher ein Laserdrucker in Frage. Denn auch, wenn die Kapazität kaum ausgenutzt wird, besteht bei einem Tintenstrahldrucker die Gefahr, dass die Farben austrocknen.

 

Du druckst vor allem Fotos und Grafiken? Hier ist auf jeden Fall ein Tintenstrahldrucker die bessere Wahl. Diese können durch spezielle Foto-Tinte bessere Farbe mischen und sorgen für schärfere Konturen.

 

 

Unser Fazit

Wie Du siehst, gibt es eine Menge zu beachten bei der Auswahl eines Druckers. Bei der Entscheidung, ob es ein Laser- oder ein Tintenstrahldrucker im Home-Office sein soll, geht es nicht nur darum, wie viel Platz Du zur Verfügung hast. Du musst bedenken, wie viel und vor allem wie oft du druckst. Auch welche Art von Medien du bedrucken möchtest spielt eine große Rolle.

 

Für Farbdrucke eignen sich mittlerweile auch Laserstrahldrucker. Aber hierbei solltest Du unterscheiden, ob es sich um farbige Texte handelt, nur ab und an eine Grafik oder ob du des öfteren auch Fotos ausdrucken möchtest. Denn je nachdem, was dafür für dich mehr in Frage kommt, entscheidet, welcher Drucker für dich besser geeignet ist.

Bei den verschiedenen Extra-Funktionen, welche einige Drucker zu bieten haben, kommt es auch wieder darauf an, was und von welchen Geräten du vorrangig drucken möchtest.

Denn es gibt Funktionen extra für Apple-Geräte oder verschiedene Anschlüsse. Wenn Du gerne beim Arbeiten den Raum wechselst solltest du zum Beispiel darauf achten, dass Dein zukünftiger Drucker WLAN hat.

 

Da Drucker im Home-Office auch durchaus für den privaten Gebrauch genutzt werden, solltest du dies auch mit in deine Entscheidung einbeziehen. Dementsprechend ist es nicht nur entscheidend, was du für die Arbeit druckst, sondern was du auch privat gerne für Funktionen nutzen möchtest.

Hast du zum Beispiel Kinder, dann kann es sein, dass du des öfteren Malvorlagen oder ähnliches ausdrucken möchtest. Auch Familienfotos können nun zu Hause direkt ausgedruckt werden.

Für das Home-Office ist es wichtig eben auch die private Nutzung mit in die Entscheidung mit einzubeziehen. Wenn Du das alles bedenkst, wirst Du recht schnell den passenden Drucker für dich finden. Es sei auch noch einmal gesagt, dass bei einem Drucker der Preis nicht unbedingt immer etwas mit der Qualität zu tun hat. Ein Drucker für 50€ kann für Dich genau der Richtige sein, während ein andere wohl eher ein teureres Modell benötigen würde. Es gibt weitaus mehr worauf Du achten solltest, als auf den Anschaffungspreis. In der Anschaffung kann ein Modell vielleicht günstiger sein. Dafür hat dieses dann höhere Patronen- oder Papierpreise.

 

Durch die hier geklärten Fragen und dargestellten Fakten, steht der Auswahl des perfekten Druckers für Dein Home-Office nun nichts mehr im Wege.

 

 

 

 

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