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Was ist Cloud Computing?


Mit Cloud Computing beschreibt man die Bereitstellung von IT-Leistungen sowie IT-Infrastrukturen. Das kann etwa in Form von Rechenleistung, Anwendungssoftware oder klassisch als Speicherplatz erfolgen.

Doch was genau ist eine Cloud?

Eine Cloud stellt ein Netzwerk aus Remoteservern da, die miteinander verbunden sind. Dabei können diese einzelnen Server über die ganze Welt verteilt sein.
Es gibt verschiedene Unterarten von Clouds und sogenannter Cloud-Services. Clouds lassen sich in vier wichtige Hauptformen unterteilen: Zum einen in Public Clouds, in Private Clouds, in Multi-Clouds sowie Hybrid-Clouds.

Was bedeutet Cloud auf Deutsch?

Cloud lässt sich aus dem Englischen mit „Wolke“ übersetzen. Wenn man davon spricht, etwas in der Cloud zu speichern, wird damit gemeint, dass man Daten auf einem entfernten Server ablagert.

Ähnlich wie eine Wolke eine Ansammlung aus jeder Menge einzelner Wassertropfen zusammensetzt, so setzt sich die Cloud aus vielen einzelnen Servern zusammen, die gemeinsam ein größeres Ganzes bilden. Diese Server können dabei an verschiedenen Standorten weltweit verteilt sein.

Ursprünglich wurde seit den 1990er Jahren mit dem Begriff „Cloud“ in IT-Diagrammen Teile einer Informationsarchitektur bezeichnet. In den meisten Fällen wurden damit Bereiche beschrieben, in denen Computersysteme Daten miteinander austauschen – ohne, dass diese Form näher definiert wurde.

Man lehnte den Namen an „Wolke“ an, weil es für den Anwender sowohl gleichgültig als auch „verborgen“ ist, auf welchem konkreten Rechner und, mit welcher genauen Hardware, Daten abgelegt sind. Ebenso weiß der Nutzer häufig nicht, mit welcher Software die Daten gespeichert und zur Verfügung gestellt werden.

Im Auge des Anwenders sind sie schlichtweg da und im Idealfall überall und jederzeit für berechtigte Personen verfügbar.

Wie funktioniert eine Cloud?

Das Geheimnis der Cloud liegt in ihren skalierbaren Ressourcen, die von einer großen Ansammlung an Remoteservern einem Endnutzer zur Verfügung gestellt werden können. Skalierbar ist hier entscheidend, denn durch diese Partitionierung von Computerressourcen kann eine Cloud eine Vielzahl an Anwendern bedienen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Public Cloud oder eine Private Cloud mit einer begrenzten Anzahl von Nutzern handelt. Entscheidend ist, dass die Cloud in der Lage ist, flexibel Ressourcen für Anwender zur Verfügung zu stellen.

Diese können verschiedenen Formen annehmen. Die wohl am häufigsten genutzte Form ist die Bereitstellung von Speicherplatz, aber es kann ebenso Rechenleistung oder Anwendungssoftware über Clouds geliefert werden.

Ein großer Vorteil von Clouds liegt darin, dass der entsprechende Service, wie etwa Speicherplatz, von verschiedenen Geräten aus abgerufen werden kann. So können Daten oder Programme geräteübergreifend genutzt werden.

Was ist Cloud Computing?

Unter Cloud-Computing versteht man die internetbasierte Bereitstellung von Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung. Diese kann kostenlos erfolgen, in den meisten Fällen wird dafür jedoch ein Entgelt berechnet.

Während die Nutzung der vorhandenen Infrastrukturen beim Einzelanwender über Programme auf den zugreifenden Geräten, sogenannter Clients, erfolgt, obliegt die Wartung und Pflege dem Anbieter.
Cloud Computing wird häufig in verschiedenen Services angeboten.

Welcher Service sich für Anwender am besten eignet, hängt davon ab, welche Funktionen die Cloud erfüllen soll.

Welche Arten von Cloud-Services gibt es?

Cloud-Services stellt einen Sammelbegriff für Plattformen, Software sowie Infrastruktur dar, die ein Drittanbieter hostet und seinen Nutzern über das Internet bereitstellt. Nicht immer ist ein solcher Service kostenpflichtig, häufig werden Cloud-Services jedoch über monatliche oder jährliche Abrechnungen angeboten.

Cloud-Services kann man in drei Haupttypen unterscheiden. Der sogenannten Infrastrucure-as-a-Service (IaaS), Platforms-as-a-Service (PaaS) sowie Software-as-a-Service (SaaS).

IaaS

IaaS bezeichnet, dass ein Cloud-Serviceanbieter die Infrastruktur, also die eigentlichen Server des Netzwerks sowie die Virtualisierung mitsamt des Datenspeichers über eine Internetverbindung für den Anwender verwaltet. Nutzer können über Dashboards oder APIs auf die Cloud zugreifen.

Man mietet also die Infrastruktur selbst. Während sich Nutzer um Komponenten wie Betriebssystem, Middleware und Apps kümmert, obliegen Hardware, Networking, Festplatten, Server und Speicher der Verantwortung des Anbieters.

PaaS

Das PaaS-Modell hingegen stellt Hardware und Anwendungssoftwareplattform von einem externen Cloud-Serviceanbieter bereit, während sich der Nutzer um Apps und Daten kümmert. Diese Form des Cloud-Services ist vor allem für Programmierer und Entwickler gedacht, die sich hier sparen können, Zeit in den Aufbau der Infrastruktur zu investieren.

Stattdessen können sie ihre Bemühungen direkt in die Entwicklung und das Management eigener Anwendungen investieren.

SaaS

SaaS stellt einen Service dar, bei dem Anwender eine Softwareanwendung zur Verfügung gestellt wird, die der Cloud-Serviceanbieter managt. Häufig handelt es sich bei SaaS um Webanwendungen oder mobile Apps, auf die Nutzer mit ihrem Smartphone oder einem Webbrowser zugreifen.

Hier kümmert sich der Anbieter um Softwarewartungen, Software-Updates und Fehlerbehebungen. SaaS macht es überflüssig, eine App lokal auf dem Computer eines einzelnen Anwenders zu installieren und bietet viel Raum für Gruppen- und Teamzugriffen.

Dort, wo Teams also geräteübergreifend Inhalte bearbeiten, kann SaaS sehr nützlich sein.

Was ist Cloud-Speicher?

Der Cloud-Speicher erlebte seine Geburt im Jahr 2006 als der Online-Händler Amazon damit begann, seine Rechen- und Speicherkapazitäten an Unternehmen zu vermieten. Amazon Web Services stellte die erste Cloud dar, die als buchbarer Internetspeicher verfügbar war.

Schätzungen zufolge sollen heutzutage mehr als 1 Exabyte, also über eine 1 Millionen Terabyte, an Daten in verschiedenen Clouds zum Abruf bereit stehen. Dementsprechend verwundert es nicht, dass mittlerweile viele Anbieter Cloud-Services bereitstellen.

Insbesondere die Datenspeicherung bleibt ein boomendes Geschäft. Aufgrund der hohen Ausfallsicherheit entscheiden sich immer mehr Unternehmen dafür, ihre Datenspeicherung an Drittanbieter zu outsourcen.

Vor allem Firmen, die selbst über keine ausreichend qualifizierte oder zu kleine IT-Abteilung verfügen, profitieren von solchen Angeboten.

Die Bedeutung der Cloud

Die Cloud hat das Datenzeitalter zurecht revolutioniert. Früher war es nicht möglich auf die gleiche Art geräteübergreifend auf Daten zuzugreifen.

Die gleiche Art mit der Teams heute an Projekten arbeiten können, wäre ohne die Einführung der Cloud-Technologie nicht in heutiger Form möglich. Die Mengen an Speicherplatz und Rechenleistung, die Nutzer sich über Cloudservices anmieten können ist häufig günstiger als die eigene Anschaffung der Infrastrukturen.

Clouds haben somit viele Vorteile mit sich gebracht, es gibt jedoch auch einige Nachteile, die man nicht vergessen darf. Heutige Cloud-Systeme sind zwar sicher, aber vor allem Public Clouds mit vielen einzelnen Zugangspunkten bieten ein gewisses Restrisiko im Punkto Datensicherheit.

Wer hochsensible Daten besitzt, sollte dieser daher lieber auf Private Clouds oder Hybrid-Clouds lagern, um von der höheren Sicherheit zu profitieren.

FAQ

Hybrid-Clouds bieten den höchsten Sicherheitsstandard, da sie Eigenschaften aller Cloud-Modelle vereinen. Nutzer und Administratoren können Datenrisiken hier effektiv reduzieren, indem sie Workloads und Daten nach Sicherheitsbedarf zwischen Cloud-Umgebungen hin- und herschieben

Das heißt jedoch nicht, dass andere Clouds unsicher sind.

Public Clouds bieten dank der vielen Zugangspunkte jedoch ein etwas höheres Sicherheitsrisiko. Private Clouds sind etwas sicherer als Public Clouds, da hier Workloads hinter Firewalls verarbeitet werden.
Entscheidend ist in diesem Fall also die Stärke der Firewall, um den Schutz der Cloud sicherzustellen.

Cloud Storage verfügt über eine Langlebigkeit von 99,999999999 %. Dabei sollte Anwendern bewusst sein, dass eine 100% in der Technologie nie mit Sicherheit gewährleistet werden kann.

Dadurch, dass im Cloud Storage geschriebene Objekte redundant in mindestens zwei verschiedenen Verfügbarkeitszonen gespeichert werden, bevor das System den Schreibvorgang als erfolgreich anerkennt.

So können bei Bedarf automatisch mithilfe der redundanten Daten Korrekturen vorgenommen werden.

Wenn man in der IT von Workloads spricht, meint man damit allgemein die Arbeitsbelastung einer Funktionskomponente oder einer Service-Einheit eine IT-Systems. Typischerweise führen Workloads bestimmte Aufgaben aus, wie Anfragen von Benutzern oder Anwendungen zu beantworten.

Im Cloud Computing sind diese Einheiten üblicherweise plattformunabhängig und werden als Services von der Cloud bezogen.