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Fernseher reinigen: 5 Tipps fürs Putzen von OLED & Co

Fernsehen liefert Informationen. Fernsehen ist Entspannung. Fernsehen unterhält. Fernsehen ist Kultur. Doch Staub, Fettflecken und Schlieren beeinträchtigen das Fernseherlebnis und können dem Fernsehgerät sogar schaden.

Häufig wird deshalb zum nächstbesten Putzutensil gegriffen. Moderne Fernseher sind jedoch empfindlich. Um sie richtig zu putzen und Schaden zu vermeiden, braucht es ein gewisses Know-how.

Warum sollten Fernseher gereinigt werden?

Kinder hinterlassen ihre Fingerabdrücke auf dem Display. Nikotin lagert sich auf der Oberfläche ab und Staub sammelt sich darauf. Werden Fernseher nicht gepflegt, wird die Qualität des Bildes negativ beeinträchtigt und der Fernsehgenuss minimiert.

Eine vollständige Reinigung vom TV sollte deshalb regelmäßig erfolgen. Das hat neben ästhetischen auch pragmatische Gründe. Denn wird der Fernseher gut gepflegt, ist er langlebiger.

Häufig jedoch wird vergessen, dass ein Fernseher eine Vorder- und Rückseite hat. Mit einem trockenen Mikrofasertuch ist der Bildschirm schnell abgewischt, während auf den Anschlüssen und in den Lüftungsschlitzen der Rückseite weiterhin der Staub hockt.

Das ist gefährlich. Denn dringen Ablagerungen auf Dauer ungehindert in den Fernseher ein, können sie sich dort festsetzen und nachhaltigen Schaden anrichten.

Was passiert, wenn der Fernseher falsch gereinigt wird?

Gereinigt werden kann ein Fernseher auf zwei verschiedene Arten: trocken und feucht. Ziel der trockenen Reinigung ist es, Staub und kleinere Schlieren zu entfernen. Mit einer feuchten Reinigung hingegen können auch gröbere Verschmutzungen beseitigt werden.

Doch aufgepasst! Sowohl bei der Trocken- als auch Feuchtreinigung des Fernsehers kann einiges schiefgehen.

Für die Trockenreinigung des TVs ist ein weiches und natürlich trockenes Mikrofasertuch bestens geeignet. Völlig ungeeignet hingegen sind Putzlappen aus harten Stoffen und unflexiblen Materialien, da sie den empfindlichen Bildschirm zerkratzen können.

Auch Küchenpapier, Toilettenpapier und Taschentücher sind keine gute Wahl, auch wenn sie besonders weich sind. Oftmals reißen und fusseln sie und sorgen so für noch mehr Schlieren.

Soll der Fernseher feucht gereinigt werden, ist eins ganz besonders wichtig: Feucht bedeutet nicht nass! Denn wird mit zu viel Flüssigkeit gearbeitet, kann diese in die Elektrik eindringen und zu einem Kurzschluss führen.

Für diese Art der Reinigung wird ein feuchtes Mikrofasertuch verwendet. Anschließend ist es ratsam, das Gerät mit einem weiteren Tuch aus Mikrofaser trocken zu wischen.

Befeuchtet werden kann das Mikrofasertuch mit Leitungswasser, destilliertem Wasser und speziellen Bildschirmreinigern.

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Überhaupt nicht infrage kommen jedoch aggressive Putzmittel wie zum Beispiel Scheuermittel und Essigreiniger, da diese die Oberflächen des Fernsehers angreifen und zerkratzen.

Den Fernseher reinigen: 5 Tipps fürs Putzen von OLED & Co

Es gilt also, einiges zu beachten, wenn der Fernseher richtig gereinigt werden soll. Neben den richtigen Putzutensilien spielt die Regelmäßigkeit eine wichtige Rolle. Denn gesäubert werden sollte der Fernseher nicht nur, wenn der Frühjahrsputz ansteht.

Um deinen Fernseher zu schützen und zu pflegen, kannst du aber noch viel mehr tun. Die besten Tipps für eine erfolgreiche und leichte Reinigung von OLED, QLED und LED findest du deshalb hier.

#1 Ein sauberes Tuch für einen sauberen Fernseher

Das Putztuch der Wahl besteht aus Mikrofaser, da diese besonders weich ist und den Fernseher nicht zerkratzen kann. Mikrofasertücher ziehen aber auch viel Staub an. Das gilt vor allem dann, wenn sie eine Weile unbenutzt herumlagen.

Deshalb sollten sie ordentlich ausgeschüttelt werden, bevor sie an den Fernseher dürfen. Alles Schütteln hilft aber nichts, wenn das Mikrofasertuch auf anderen Oberflächen im Einsatz war.

Rückstände von Flüssigkeiten und Verschmutzungen könnten nämlich auf dem Fernseher verteilt werden, sodass dieser nach der Reinigung schlimmer aussieht als davor. Deshalb sollte jeder Fernseher sein eigenes Mikrofasertuch bekommen.

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#2 Ein Pinsel kommt in alle Ecken

Mit einem Pinsel können selbst die unzugänglichsten Schlitze, Ritzen und Winkel eines Fernsehers erreicht und gesäubert werden. Verwendet werden sollte dafür ein langer und weicher Pinsel. Aus den kleinen Öffnungen des TVs können mit seiner Hilfe Staub und Rückstände entfernt werden.

Dabei ist aber etwas Geschick gefragt. Denn bei der Reinigung des Fernsehers mit einem Pinsel muss besonders darauf geachtet werden, dass der Staub herausgeholt und nicht hineingeschoben wird.

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#3 Den Staubsauger einsetzen

Pinsel oder Staubsauger? Das ist hier die Frage! Wenn der Staub schon zu weit vorgedrungen und die Säuberung mit einem Pinsel zu heikel ist, dann kann auch der Staubsauger zum Einsatz kommen.

Dafür muss zuerst der Fernseher vom Strom genommen werden. So werden ein Defekt sowie ein Unfall vermieden. Ebenso wichtig sind die Wahl des richtigen Bürstenaufsatzes und das Saugen auf niedrigster Stufe.

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#4 Die Fernbedienung nicht vergessen

Ein Fernseher ist nichts ohne seine Fernbedienung. Deshalb sollte auch diese von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Bewährt hat sich dafür die Verwendung von Wattestäbchen.

Am besten ist es, dieses leicht zu befeuchten, und mit ihm vorsichtig, durch die Rillen neben den Tasten zu fahren. Ebenso gut geeignet sind feuchte Reinigungstücher.

Auch für die Reinigung der Fernbedienung gilt: nur feucht, nicht nass! Wird zu feucht gearbeitet, kann die überschüssige Feuchtigkeit in das Innere der Fernbedienung eindringen und sie lahmlegen. Des Weiteren sollte die verwendete Flüssigkeit keinen Alkohol enthalten und nicht ölig sein.

#5 Das Display versiegeln

Mit einem speziellen Nano-Spray kann der Fernseher versiegelt werden. Die winzigen Partikel, die dabei aufgetragen werden, schützen ihn vor Schmutz und Kratzern. Nach dem Auftragen des Sprays haften Staubpartikel weniger gut und Schmutz lässt sich viel leichter entfernen. Außerdem sollen Nano-Sprays das Fernsehbild deutlich verbessern und damit den Fernsehgenuss steigern.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Bei einem klebrigen Film auf Oberflächen greifen viele zu einem Putzmittel mit Alkohol. Bei einem Fernseher verbietet sich jedoch der Einsatz von Putzmitteln, die Alkohol enthalten. Sie sind nicht für die Reinigung geeignet, da sie aggressiv sind und die Oberflächen von Fernsehern angreifen.
Mit einem Mikrofasertuch und etwas Wasser kann der Fernseher gereinigt werden. Da destilliertes Wasser jedoch keine Inhaltsstoffe wie Kalk enthält, eignet es sich deutlich besser, um Streifen und Schlieren zu entfernen.
 Durch die Verwendung aggressiver Putzmittel und falscher Putzutensilien kann der Fernseher zerkratzen. Deshalb ist es für die Reinigung des Fernsehers besonders wichtig, Mikrofasertücher zu benutzen.

Diese können gegebenenfalls befeuchtet werden. Infrage kommen dafür aber nur Flüssigkeiten, die keinen Alkohol und keine Säuren enthalten. Auf sie muss verzichtet werden, da sie dem TV schaden und ihn zerkratzen.

 Um den Bildschirm von Staub zu befreien, wird hier und da gern zum Glasreiniger gegriffen. Wenige wissen jedoch, dass nicht jeder Glasreiniger gut für den Fernseher ist.

Wird ein Glasreiniger zur Reinigung des Fernsehers verwendet, dann bitte nur ein besonders milder. Nicht enthalten sein sollten Essig- und Zitronensäure. Doch auch wenn der Glasreiniger mild ist, sollte er zusätzlich mit Wasser verdünnt werden.

Den Fernseher vor der Reinigung vom Strom zu nehmen, ist eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. Sollte nämlich Flüssigkeit ins Gehäuse eindringen, kann dies sehr gefährlich werden und zu einem Kurzschluss führen.

Auch nach dem Putzen sollte der Fernseher noch eine halbe Stunde ausgeschaltet bleiben, um sicherzugehen, dass die Restfeuchtigkeit getrocknet ist.