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Tesvor X500 im Test

 
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HerstellerTesvor
ModellX500
Staubkasten Volumen600 ml
Akkukapazität2500 mAh
Betriebslautstärke65 dB
App-Steuerung
Automatisches aufladen
WLAN-Konnektivität

Beschreibung

Auf der Suche nach einem neuen Staubsauger für weniger als 200 € bin ich auf den Tesvor X500 Saugroboter mit Wischfunktion aufmerksam geworden und habe das Modell kurzerhand einem Praxistest unterzogen.

Da ich mich bereits seit einigen Jahren mit Saugrobotern beschäftige und schon viele Exemplare selbst getestet habe, weiß ich sehr genau, was ein gutes von einem schlechten Modell unterscheidet. Gerade bei preisgünstigen Robotern ist eine gründliche und vollständige Säuberung des Reinigungsbereichs oft reine Glückssache.

Zu geringe Saugkraft oder Navigation nach dem Zufallsprinzip sind dabei die häufigsten Ursachen einer mangelhaften Reinigung. Ganz anders präsentiert sich hingegen der Tesvor X500. Er ist mit einem kräftigen Motor ausgestattet, der auch grobe Verschmutzungen spielend aufnimmt.

Dazu navigiert das Modell schnell und zielsicher, lässt dabei keinen Zentimeter aus und kommt auch unter sehr niedrige Möbel und in die kleinste Ecke. Im Zubehörhandel ist außerdem ein Wassertank erhältlich, der das Modell in einen vollwertigen Saugroboter mit Wischfunktion verwandelt.

Kurzum: Ich habe bisher noch keinen Saugroboter unter 200 Euro in die Hände bekommen, der so eine gute Gesamtperformance abgeliefert hat, wie der Tesvor X500 im Test. Der Sauger konnte mich sogar so von sich überzeugen, dass ich mir im Anschluss an den Praxistest gleich ein Modell für zu Hause bestellt habe.

Nachfolgend erfahren Sie detailliert, in welchen Testbereichen sich der Tesvor X500 Saugroboter besonders gut anstellt und wo Verbesserungspotential besteht.

  • Sehr gutes Reinigungsergebnis auf Hartböden
  • Schnelle Reinigung und intelligente Navigation
  • Mit integriertem Fallschutz
  • Großer Staubbehälter mit 600 ml Fassungsvermögen
  • Steuerung via Smartphone, Alexa, Google Home oder Fernbedienung
  • Nicht geeignet für mittelhohe und hohe Teppiche und dunkle Vorleger
  • Wischfunktion nur mit separat erhältlichem Wassertank verfügbar
  • Lässt sich nur in ein 2,4 GHz WLAN einbinden

Der Tesvor X500 Saugroboter mit Wischfunktion im Praxistest

Technische Details

Der Tesvor X500 Saugroboter wiegt gute 3 Kilogramm und ist mit einem 1800 Pa starken Motor ausgestattet, der für tolle Reinigungsergebnisse sorgt. Es stehen zwei Saugkraftstufen zur Auswahl bereit und mit einer vollen Akkuladung arbeitet das Gerät etwa 120 Minuten.

Für das Aufladen des 2500 mAh großen Akkus benötigt der Saugroboter, je nach Ladestand ca. 4 und 6 Stunden. Mit einer Bauhöhe von 7,5 cm ist das Modell vergleichsweise flach und kommt so auch unter tiefe Sofas und Schränke.

Der Staubkasten fasst großzügige 600 ml an Dreck und ist relativ groß, sodass der Tesvor X500 nicht nach jedem Reinigungszyklus geleert werden muss. Die Betriebslautstärke liegt bei etwa 65 Dezibel.

Lieferumfang und Inbetriebnahme

Der Tesvor X500 Saugroboter wird in einem schicken Karton geliefert, indem alle Einzelteile und der Roboter selbst sehr gut geschützt werden. Alle Teile werden zusätzlich durch Plastikfolie geschützt und der X500 selbst ist mit einer Schutzfolie aus Plastik überzogen.

Zum Lieferumfang zählen neben dem Saugroboter selbst eine Ladestation inklusive Netzteil und Ladekabel, eine Hauptbürste sowie 2 Seitenbürsten, Filter, Anleitung und zusätzlich eine Fernbedienung.

Mithilfe der beigelegten und logisch aufgebauten Anleitung fällt es mir dann auch ganz leicht, den Tesvor X500 in Betrieb zu nehmen. Gleich auf den ersten Seiten findet sich ein QR-Code, der mich zu Tesvors weBack App im Google Play Store führt. Direkt daneben befindet sich natürlich auch ein Code, der Apple User zur gleichen App im App Store führt.

Damit lässt sich der Roboter dann auch problemlos mit dem WLAN in unserer Redaktion verbinden. An dieser Stelle ist allerdings Aufmerksamkeit geboten, denn der Tesvor X500 Saugroboter lässt sich nur in einem 2,4 GHz WLAN-Netzwerk einrichten. In 5 GHz Netzwerken wird das Gerät leider nicht erkannt und kann dann nur mit der mitgelieferten Fernbedienung genutzt werden.

An dieser Stelle sei allerdings angemerkt, dass sich heute fast jeder heimische WLAN-Router sowohl auf 2,4 GHz als auch auf 5 GHz betreiben lässt und die Wahl der Frequenz beim Nutzer liegt. In den Einstellungen kann diese Auswahl angepasst werden, manche Router ermöglichen sogar einen Parallelbetrieb beider Netzwerktypen zur gleichen Zeit.

Nachdem die WLAN-Verbindung eingerichtet wurde, schließt der X500 den Rest der Installation selbstständig ab. In der weBack App kann anschließend die Firmware aktualisiert und ein eigener Name vergeben werden.

Noch einfacher funktioniert die Inbetriebnahme übrigens, wenn nur mit der mitgelieferten Fernbedienung gearbeitet werden soll. In diesem Fall entfällt die Einrichtung des WLANs und der Tesvor Saugroboter kann umgehend nach dem Auspacken und ersten Laden gestartet werden. Dabei stehen auch bei einer Bedienung mit der Fernbedienung alle Funktionen zur Verfügung.

Erster Eindruck und Steuerung

Bei näherer Betrachtung des X500 Saugroboters von Tesvor wird schnell klar, dass es sich hierbei keinesfalls um einen “Billig-Sauger” handelt. Die Verarbeitungsqualität gefällt mir wirklich gut, ebenso praktisch finde ich, dass der Roboter wegen seiner vergleichsweise flachen Bauform mit einer Höhe von nur 7,5 cm unter alle meine Möbel kommt.

Auch der Staubbehälter ist auffallend robust verarbeitet und sehr groß gestaltet worden. Das ist enorm praktisch, denn so muss der X500 nicht zwingend nach jedem Reinigungsvorgang geleert werden. Durch die robuste Bauweise bleibt der Schmutzbehälter übrigens auch heile, wenn man ihn beim Leeren auf den harten Boden fallen lässt.

Die WeBack App, mit der der Saugroboter von Tesvor nach dem Einrichten auch gesteuert werden kann, funktionierte während des gesamten Testverlaufs zuverlässig und ohne Fehler oder Abstürze. Lediglich die Übersetzung einzelner Funktionen könnte verbessert werden, hier war wohl kein Muttersprachler am Werk.

In der App finden sich dann auch alle Steuerungsoptionen des Saugroboters. Nachdem eine Reinigung, wie beispielsweise der automatische Reinigungsmodus, ausgewählt und gestartet wurde, zeichnet der X500 hier auch eine genaue Karte des bereits gesäuberten Bereichs. Dabei überraschte mich der Saugroboter mit seiner Genauigkeit, denn die Säuberungskarte entsprach ziemlich genau dem Grundriss unseres Büros.

Ansonsten empfinde ich die App als übersichtlich und weitestgehend selbsterklärend gestaltet. Nach Auswahl des X500 im Hauptmenü gelangt man zu allen Steuerungsoptionen, die schnell erreichbar über Buttons am unteren Rand des Bildschirms angeordnet sind.

Die Fernbedienung ist zwar kein optisches Highlight, funktioniert dafür aber umso besser und die Funktionen der einzelnen Tasten erklären sich nach kurzem Ausprobieren fast von selbst. Neben dem An/ Aus Schalter kann hier sowohl der Ecken-Modus, als auch der automatische Reinigungsmodus oder wie der Spot-Modus gewählt werden.

Auch eine manuelle Steuerung ist mit den Richtungstasten jederzeit möglich. Ebenso findet sich eine Taste für die Rückkehr zur Ladestadtion oder zum Verändern der Saugstärke. So kann auch bei Nutzung der Fernbedienung der volle Funktionsumfang des Tesvor X500 Saugroboters genutzt werden. Praktisch, denn bei anderen Herstellern lassen sich manche Reinigungsmodi nämlich nur über die Smartphone-App starten.

Im weiteren Testverlauf hat sich die Fernbedienung übrigens als sehr praktisch erwiesen. Anstatt die Säuberung der Wohnung immer mit dem Smartphone zu starten, geht es manchmal einfach schneller nur eine Taste auf der Fernbedienung zu drücken. Gleichzeitig kann er so auch von älteren Personen, die über kein Smartphone verfügen, vollumfänglich genutzt werden.

Merke: Der Tesvor X500 Saugroboter ist wegen der beigelegten Fernbedienung auch ein tolles Geschenk für die Großeltern und Menschen ohne WLAN in den eigenen vier Wänden.

Säuberung und Reinigungsergebnis

Um die automatische Reinigung zu starten, kann entweder die weBack App von Tesvor genutzt werden, oder aber der entsprechende Knopf auf der Fernbedienung gedrückt werden. Alternativ lässt sich der Tesvor Saugroboter übrigens auch über die Start-Taste direkt auf dem Gerät starten.

Danach beginnt das Gerät ganz von alleine mit der intelligenten Reinigung. Statt nach dem Zufallsprinzip die Reinigungsfläche abzufahren, erstellt der Saugroboter dabei eine Karte des zu reinigenden Bereiches. Dieser wird Bahn für Bahn abgefahren und die erstellte Map wird, genauso wie die aktuelle Position des X500, live in der App angezeigt.

Im Praxistest hat sich der Saugroboter dabei richtig gut angestellt und ziemlich genau den Grundriss unserer Redaktion abgebildet. Dank der integrierten Fallsensoren und dem Fallschutz ist übrigens auch die Reinigung von Räumen mit Treppen kein Problem.

Der Tesvor erkennt die vor ihm liegenden Treppenstufen oder andere Tiefen zuverlässig und dreht rechtzeitig ab, wie ich selbst mit großer Begeisterung auf unserem Redaktions-Konferenztisch getestet habe.

Außerdem können zwei verschiedene Saugkraftstufen gewählt werden, wobei der Standardmodus bei uns in der Redaktion völlig ausreichte, um ein tolles Reinigungsergebnis zu erzielen. Nebenbei hält der Akku in diesem Modus auch sehr lange und der Tesvor X500 Saugroboter arbeitet so deutlich leiser, als im Turbo-Modus.

Dieser ist geeignet, um auch gröberen Dreck, beispielsweise in der Küche aufzusaugen. In unserer kleinen Kantine haben wir dem Tesvor wirklich eine Menge zugemutet und sogar extra einen Testbereich eingerichtet. Ob Brötchenkrümel, Reiskörner, Cornflakes, Chipskrümel oder kleine Stücke von Müsliriegeln – der X500 hat sie sich alle in nur einem Reinigungszyklus geschnappt.

Respekt, so ein tolles Ergebnis haben ich und meine Kollegen in dieser Preisklasse von einem Saugroboter bisher so noch nicht gesehen und sind begeistert. Zusätzlich kommt der Saugroboter von Tesvor wegen seiner flachen Bauform unter alle unsere Schränke und navigiert zuverlässig auch die kleinsten und verwinkeltsten Ecken an, ohne sich festzufahren.

Genauso können feste Reinigungszeitpunkte gewählt werden. Sowohl via App als auch per Fernbedienung lässt sich so ein Reinigungsplan mit Putzzeiten erstellen, zu denen der Roboter dann von ganz alleine mit der Reinigung beginnt. So habe ich ganz bequem meine Wohnung reinigen lassen, während ich in der Redaktion war und habe mich bei nach Hause kommen jedes Mal über einen blitzeblanken Fußboden gefreut.

Eine Schwäche leistet sich der Tesvor X500 im Test dann aber doch. Trotz einer Steig- und Kletterfähigkeit von 15 Millimetern hatte der Saugroboter zum Testbeginn einige Probleme mit komplett schwarzen Teppichen und sehr dunklen Fußabstreifern. Scheinbar wurden diese vom Fallschutz als Tiefen erkannt und die betreffenden Flächen daher nicht gereinigt. Mit einem Update, die Tesvor übrigens sehr regelmäßig veröffentlicht, wurde diese Schwachstelle allerdings behoben und trat im weiteren Testverlauf nicht mehr auf.

Um herauszufinden, wie sich der X500 bei hochflorigen Teppichen schlägt, habe ich das Modell dann auch einige Tage bei mir zu Hause getestet. Hier stößt das Modell, wie fast alle Saugroboter, an seine Grenzen. Dafür war der Rest meiner Wohnung wirklich blitzeblank und deutlich sauberer, als wenn mein eigener Sauger die Reinigung übernommen hätte.

Bisher habe ich noch kein anderes Modell getestet, dass zu einem Preis deutlich unter 200 € so schnell, zuverlässig und gründlich gereinigt hat, wie der Tesvor X500 Saugroboter. Das gibt die Bestnote in diesem Bereich.

Geräuschpegel

Mit einer Lautstärke von gut 65 Dezibel arbeitet das Modell zwar mit einem hörbaren Betriebsgeräusch, was ich im Test aber nie als unangenehm oder störend empfunden habe. Im direkten Vergleich mit einem herkömmlichen Handstaubsauger ist die Geräuschkulisse des X500 selbst im Turbo-Modus eine Wohltat für die Ohren und deutlich leiser.

Während der Testphase bei mir zu Hause haben sich darüber übrigens auch meine Haustiere sehr gefreut. Während meine Katzen und mein Hund sich beim Saugen mit meinem Handstaubsauger wegen der hohen Lautstärke immer versteckt haben und Angst hatte, blieben sie seelenruhig auf ihren Plätzen liegen, wenn der Saugroboter seine Runden drehte. Teilweise wurde er sogar neugierig begutachtet, aber von Angst oder Zurückhaltung war keine Spur zu sehen.

Ausstattung

Für einen Saugroboter, der deutlich unter 200 € kostet, verfügt der X500 von Tesvor über eine umfangreiche Ausstattung. So kann das Gerät sowohl via Smartphone, als auch mit der beigelegten Fernbedienung gesteuert werden.

Es stehen 4 Reinigungsmodi (Manuell, Intelligente Reinigung, Eckenreinigung und Spot-Reinigung) zur Verfügung, bei denen sich jeweils 2 Saugkraftstufen wählen lassen. Dazu ist der Saugroboter mit 2 Seitenbürsten und einer großen Hauptbürste in Rollenform ausgestattet, die im Test auch größere Krümel und Schmutzpartikel in den Sammelbehälter befördern.

Gleich zwei Filter sorgen dafür, dass die ausströmende Luft frei von Schwebepartikeln ist und auch kleinster Dreck im Staubbehälter verbleibt. Die verbaute Gyroskop-Navigation steuert den kleinen Saubermann dabei ganz automatisch und zielgenau auch durch kleinste und verwinkeltste Wohnungen und Räume, während ihn der Fallschutz vor Stürzen von Treppen oder Absätzen schützt.

Auch die Akkuleistung kann sich mit einer Laufzeit von rund 120 Minuten wirklich sehen lassen. Um ehrlich zu sein habe ich bisher kein Modell getestet, dass für einen so fairen Preis ein so umfangreiches und zuverlässiges Gesamtpaket bietet, wie der X500 von Tesvor.

Zusatzfunktionen

Regelrecht begeistert war ich dann von der Sprachsteuerung des Saugroboters aus dem Hause Tesvor. Dieser kann sowohl via Google Home als auch per Alexa mittels Sprachbefehl gestartet, beendet oder zum Aufladen geschickt werden.

Genauso lassen sich individuelle Routinen oder Abläufe erstellen, in denen der X500 integriert wird. So habe ich beispielsweise bei Google Home einen Ablauf erstellt, der den Roboter startet, wenn ich sage: Hey Google, mach das Erdgeschoss sauber.

Genauso konnte ich den Sauger aber über seinen Gerätenamen, in meinem Fall “Tessa”, steuern. Mit “Hey Google, starte Tessa” ließ sich die automatische Reinigung auch sehr einfach starten.

Als wäre das noch nicht genug, lässt sich der Tesvor X500 sogar zum Wischen von Hartböden nutzen. Dafür ist allerdings ein im Zubehörhandel erhältlicher Wassertank vonnöten, der anstelle des Staubbehälters montiert wird. Für eine Mehrausgabe von rund 30 € verwandelt sich der X500 so in einen vollwertigen Saugroboter mit Wischfunktion.

Obwohl ich zuerst sehr skeptisch war, ob sich diese Ausgabe lohnt, konnte mich der kleine Saubermann auch hier überzeugen. Er verteilte genau die richtige Wassermenge und entfernte mit dem großen Mopp an der Unterseite des Wassertanks auch Flecken und anhaftende Verkrustungen.

Das Reinigungsergebnis liegt auch beim Wischen auf einem Niveau, dass mir sonst nur von deutlich teureren Modellen bekannt ist. Würde doch nur jeder Saugroboter mit Wischfunktion so zuverlässig arbeiten, wie der Tesvor X500 im Test.

Hier finden Sie den Wassertank, leider ist er aber nicht immer verfügbar.

Akkuleistung und Ladezeit

Beim Tesvor X500 wurde ein 2500 mAh großer Akku verbaut, der, je nach gewählter Saugkraftstufe Leistung für bis zu 120 Minuten Reinigung am Stück bietet. Ist der Akku so leer, dass er geladen werden muss, steuert der Saugroboter eigenständig zur Ladestation zurück und genehmigt sich den benötigten Strom ganz von alleine.

Dabei sollte beachtet werden, dass 30 cm rechts und links neben der Ladestation keine anderen Gegenstände an der Wand stehen sollte, da diese dem X500 das Einparken erschweren würden.

Nach rund 4 bis 6 Stunden ist der Akku dann wieder voll geladen. Im Praxistest benötigte der X500 von Tesvor effektiv 40 Prozent der Akkukapazität zur Reinigung von etwa 50 Quadratmetern und beendete die Reinigungszyklen mit gut 60 % Restladung.

Dementsprechend war der Akku in den meisten Fällen nach 1,5 bis 2 Stunden wieder voll aufgeladen. Mit diesen Werten bietet der Tesvor X500 im Test auch in Sachen Akkuleistung eine rundum beeindruckende Performance.

Praxistipp: Wenn das Aufladen besonders schnell gehen soll, kann das Kabel der Ladestation auch direkt an den Tesvor X500 Saugroboter angeschlossen werden.

Preis

Der X500 von Tesvor ist für einen Preis deutlich unter 200 € zu bekommen und bietet für ein Modell dieser Preisklasse eine erstaunlich gute Leistung. Bisher habe ich nur deutlich teurere Saugroboter getestet, die ein so rundes und gut funktionierendes Gesamtpaket bieten.

Beachtet man dabei, dass der Tesvor X500 sogar in einen vollwertigen Saugroboter mit Wischfunktion verwandelt werden kann, wird das Angebot aus preislicher Sicht schon fast unschlagbar. Ich habe mir zumindest nach dem Test ein Exemplar zur privaten Nutzung daheim gesichert – so sehr hat mich das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt!

Garantie

Der Tesvor X500 Saugroboter unterliegt beim Kauf bei einem deutschen Händler der bekannten, 24-monatigen Gewährleistung. Während dieser Zeitspanne werden alle Defekte direkt mit dem Händler reguliert.
Gleichzeitig zeigt sich aber auch Tesvor als Hersteller sehr kulant, wie Kunden in entsprechenden Foren berichten. Bei einem Defekt innerhalb von 2 Jahren ab Kaufdatum haben Betroffene schnell und unkompliziert Ersatz erhalten.

Daran sollten sich andere Hersteller ein Beispiel nehmen.

Fazit

Bisher habe ich keinen anderen Saugroboter unter 200 € in die Finger bekommen, der so eine gute Leistung zu so einem fairen Preis geboten hat, wie der Tesvor X500 im Test bei mir zu Hause und in der Redaktion. Er navigiert zielsicher und schnell den Reinigungsbereich ab, kommt auch unter flache Schränke und Möbel, ist nicht allzu laut und die Saugkraft ist mehr als ausreichend.

Dazu kann das Modell ganz einfach per Sprachsteuerung über Alexa oder Google Home gestartet werden, alternativ liegt aber auch eine gute alte Fernbedienung bei. Steuerung per Smartphone beherrscht der X500 selbstverständlich auch. In der recht ordentlich laufenden WeBack App wird sogar eine sehr genaue Karte des Reinigungsbereiches gezeichnet.

Wünschenswert wäre an dieser Stelle eine Interaktionsmöglichkeit mit der erstellten Reinigungskarte, beispielsweise das Einrichten von No-Go-Zonen. Dafür lässt sich der kleine Saubermann von Tesvor aber sogar in einen vollwertigen Saugroboter mit Wischfunktion verwandeln, die im Test voll überzeugt hat. Der dafür benötigte Wassertank muss allerdings als Zubehör für rund 30 € erworben werden, was sich aber mehr als lohnt.

In der Summe hat mich das gebotene Preis-Leistungs-Verhältnis und die rundum gute Gesamtperformance des Tesvor Saugroboters so begeistert, dass ich mir gleich ein Exemplar für zu Hause gesichert habe. Für mich ist der X500 der beste Saugroboter in der Preisklasse bis 200 € und bietet mehr, als so manch teurerer Konkurrent.

FAQ

Ein gutes Modell wie der Tesvor X500 Saugroboter ermöglicht es, die eigenen vier Wände reinigen zu lassen, wenn man selbst etwas anderes erledigt oder bei der Arbeit ist. Anstatt die wertvolle Freizeit mit saugen zu verschwenden, kann diese Aufgabe zukünftig auch einem Saugroboter übertragen werden.

Dazu kann ganz bequem ein Reinigungsplan für die ganze Woche erstellt und Reinigungszeitpunkte festgelegt werden. Gleichzeitig erreicht ein Saugroboter wie der X500 von Tesvor wegen seiner geringen Bauhöhe selbst unter Sofas und Schränke, also an Stellen, die mit einem normalen Handsauger nicht ohne weiteres erreichbar sind.

Gerade Tierbesitzer werden sich außerdem über die deutlich geringere Geräuschentwicklung freuen. Während meine Katzen beim Reinigen mit einem normalen Staubsauger immer die Flucht ergriffen, blieben sie nach kurzer Eingewöhnung auf ihrem Platz, wenn der Saugroboter seine Runden drehte.

Die einfachste Lösung, um nur einen Teil der Wohnfläche reinigen zu lassen, stellt das Schließen von Türen dar. Soll allerdings nur ein kleiner Bereich, beispielsweise einen hochfloriger Teppich, beim Saugen oder Wischen ausgelassen werden, kann mit sogenannten Abgrenzungsstreifen für Saugroboter gearbeitet werden.

Diese werden einfach unter dem Teppich versteckt und stellen eine unüberwindbare Barrikade für den X500 dar. Wird diese erreicht, reagiert der Sauger als würde er auf eine Wand treffen und dreht wieder ab. So lässt sich der Reinigungsbereich ganz einfach begrenzen und sogenannte “No-Go-Zonen” einrichten.

Sollte sich der X500 von Tesvor mit dem Säubern eines sehr dunklen oder schwarzen Teppichs Probleme haben, kann das Deaktivieren des Fallschutzes möglicherweise helfen. Unter Umständen wird der dunkle Teppich nämlich als Treppenstufe erkannt und der Saugroboter dreht deshalb einfach wieder ab.

Für den Fall, dass in Ihrer Wohnung keine Treppe oder ein hoher Absatz vorhanden sind, kann das Problem möglicherweise durch Deaktivierung der Fallsensoren behoben werden.

Um die Fallsensoren zu deaktivieren, gehen Sie nach den folgenden Schritten vor:

Stellen Sie den seitlichen Powerknopf auf AUS/ OFF.

Drehen Sie den Saugroboter um und entfernen Sie beide Seitenbürsten.

Halten Sie die Start-Taste auf der Oberseite des X500 gedrückt und schalten Sie dabei den seitlichen Powerknopf auf AN/ ON. Halten Sie weiter die Start-Taste auf der Oberseite gedrückt, bis der Roboter die Ansage: “Enter Engineering Testmode” zu hören ist. Lassen Sie den Start-Knopf los.

Legen Sie ein Buch oder eine andere Unterlage vor sich und legen Sie den Saugroboter mit der Unterseite nach oben darauf. Achten Sie darauf, dass der Start-Knopf dabei nicht versehentlich berührt wird.

Drücken und halten Sie auf der Fernbedienung die “Pfeil nach unten-Taste” so lange gedrückt, bis Sie zwei kurze Signaltöne hintereinander hören. Lassen Sie die “Pfeil nach unten-Taste” wieder los.

Drehen Sie den X500 wieder um, die Signalleuchte sollte ein grünes Licht zeigen.

Starten Sie den Saugroboter und testen Sie die geänderten Einstellungen.

Zum erneuten Aktivieren gehen Sie bitte nach der gleichen Anleitung vor. Sollte der Fallschutz deaktiviert sein, wird er dadurch wieder aktiviert.

Produktdaten

HerstellerTesvor
ModellX500
Staubkasten Volumen600 ml
Akkukapazität2500 mAh
Betriebslautstärke65 dB
App-Steuerung
Automatisches aufladen
WLAN-Konnektivität