Skip to main content
5 Jahre Home Office Erfahrung
Wir arbeiten schon immer remote
Unabhängige Produktvergleiche
Hersteller beeinflussen uns nicht
Immer aktuell
Aktualisierung nach max. 180 Tagen

144 Hz Monitor einstellen: 6 einfache Schritte (Anleitung)

Damit der gekaufte 144 Hz Monitor auch die entsprechende Bildaktualisierungsrate liefern kann, muss er mit dem richtigen Kabel mit der Grafikkarte verbunden werden. Denn nicht jede Anschlussart ist imstande diese Bildaktualisierungsrate zu unterstützen.

Wo muss die Einstellung für 144 Hz angepasst werden?
Die 144 Hz Einstellung ist über die Anzeigeeinstellungen von Windows 10 zu erreichen. Von dort aus navigiert man in die erweiterten Anzeigeeinstellungen und erhält so Zugriff auf die Adaptereinstellungen des jeweiligen Monitors.

Mit wenigen Klicks gelangt man in das Untermenü, dass die derzeitige Bildaktualisierungsrate für jeden Monitor festlegt und kann diesen nach eigenem Wunsch verändern.

144 Hz unter Windows 10 einstellen – In 6 einfachen Schritten

Schritt 1: Anzeigeeinstellungen

Wählen Sie mit Rechtsklick auf Ihrem Desktop „Anzeigeeinstellungen“ aus.

Schritt 2: Erweiterte Anzeigeeinstellungen

Scrollen Sie in dem sich öffnenden Fenster nach unten bis Sie „Erweiterte Anzeigeeinstellungen“ auswählen können.

Schritt 3: Adaptereigenschaften für Bildschirm anzeigen lassen

Wählen Sie im Anschluss „Adaptereigenschaften für Bildschirm anzeigen“ für den Bildschirm aus, auf dem Sie die 144 Hz einstellen wollen. Sollten Sie mehrere Bildschirme zugleich angeschlossen haben, werden hier alle unterschiedlichen Einstellungen angezeigt.

Schritt 4: Monitoreinstellungen

In dem sich öffnenden Fenster wählen Sie den Reiter „Monitor“ aus. So lässt sich der Monitor sowohl bei AMD als auch NVIDIA auf 144 Hz umstellen. Die genaue Grafikkarte spielt hierbei also keine Rolle.

Schritt 5: Frequenzeinstellungen

Klicken Sie nun in die Schaltfläche, die Ihnen die aktuell ausgewählten Hertz anzeigt und wählen Sie dort „144 Hz“ aus.

Schritt 6: 144 Hz einstellen

Klicken Sie auf „Übernehmen“, um die Einstellung zu speichern und schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf „OK“. Nun sollte die Wiedergabe wie gewünscht in 144 Hz für Sie erfolgen.

FAQ

In diesem Fall sollten die verwandten Kabel überprüft werden. Ist der Bildschirm beispielsweise über ein HDMI-Kabel angeschlossen, werden die 144 Hz voraussichtlich nicht erreicht werden, sondern eher 120 Hz ausgegeben werden.

Ebenso unterstützen nicht alle DVI-Kabel oder DisplayPort-Kabel die notwendigen Übertragungsraten, die für eine 144 Hz Darstellung vonnöten sind. Es lohnt sich also zu überprüfen, ob das geeignete Kabel für 144 geeignet ist.

Sollte dies der Fall sein, liegt es womöglich am gewählten Inhalt wie etwa einem zu anspruchsvollen Videospiel, bei dem die eigene Grafikkarte keine 144 FPS erreichen kann und daher die tatsächliche Darstellung unter den 144 Hz bleibt.

Am zuverlässigsten funktioniert das über ein passendes DisplayPort-Kabel oder über ein sogenanntes Dual-Link DVI-D-Kabel. Beide Kabelvarianten unterstützen 144 Hz sicher bei Bildschirmauflösungen von bis zu 2.560 x 1.600 Pixel im Falle des DVI-Kabels und bis zu 1.920 x 1.080 Pixel beim DisplayPort-Kabel.

Bei höheren Auflösungen wie etwa 4K sollte mit einer Reduktion der Bildaktualisierungsrate auf 60-120 Hz gerechnet werden, abhängig von den genauen technischen Spezifikationen des Monitormodells und der verwandten Kabel.

Nein, theoretisch wären Übertragungsgeschwindigkeiten mit HDMI-Anschlüssen möglich, die auch 144 Hz liefern könnten. Tatsächlich unterstützen die meisten Gaming-Modelle jedoch nur 120 Hz über den HDMI-Anschluss.

In seltenen Fällen sind bei HDMI 2.1-Anschlüssen und dazugehörigen Kabel Übertragungsraten von 144 Hz verfügbar, das findet sich jedoch zumeist bei Fernsehmodellen und weniger im Monitorbereich. Sollte sich jemand zu den Glücklichen zählen, die ein solches Modell besitzen, können natürlich auch die 144 Hz über die HDMI-Kabel eingestellt werden.

Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass etwa die Technologie Nvidia GSync von vorneherein nicht mit HDMI kompatibel ist und so ein Anschluss über DisplayPort wesentlich effektiver bei Modellen mit diesem Feature ist.

Nvidia GSync ist eine Hardwarekomponente, die in Bildschirmen verbaut ist. Ähnlich wie AMDs FreeSync, das hauptsächlich über Software arbeitet, hilft es Monitor und Grafikkarte miteinander zu kommunizieren.

So gelingt es GPU und Bildschirm FPS und Hz dynamisch aneinander anzupassen und störende Bildeffekte für Benutzer werden vermieden. Nvidia GSync muss im Gegensatz zu AMD FreeSync dabei über DisplayPort genutzt werden, da HDMI von dieser Technologie nicht unterstützt wird.

Nein, VGA-Kabel sind nicht in der Lage eine Übertragung von 144 Hz zu unterstützen und können eine solche Bildaktualisierungsrate daher gar nicht erreichen. Wer also in einen Monitor mit 144 Hz investiert hat, sollte diesen nicht dauerhaft über einen VGA-Anschluss verwenden.

Sollten andere Kabel jedoch nicht verfügbar sein, kann ein VGA-Anschluss zumindest eine Übergangslösung darstellen, es muss jedoch damit gerechnet werden, dass die ausgegebenen Hertz geringer ausfallen.