Skip to main content
5 Jahre Home Office Erfahrung
Wir arbeiten schon immer remote
Unabhängige Produktvergleiche
Hersteller beeinflussen uns nicht
Immer aktuell
Aktualisierung nach max. 180 Tagen

Man kann selbst immer schlecht entscheiden, was der beste Home Office Tipp ist. Es gibt vieles, dass die Arbeit im Homeoffice erleichtern oder produktiver machen kann.

Produktivität gedeiht in Umgebungen, in denen kreative Gedanken aufblühen, Ablenkungen minimiert werden und eine gesunde Atmosphäre uns belebt. Viele moderne Arbeitsplätze sind clever für die Produktivität der Mitarbeiter gestaltet, aber unseren Heimbüros fehlen diese Innovationen.

Glücklicherweise können diejenigen von uns, die von zu Hause aus arbeiten, eine Menge von den revolutionären Designs grüner, organisierter und innovativer Arbeitsbereiche lernen. Ganz gleich, ob Sie Ihr eigenes Unternehmen gründen, hauptberuflich von zu Hause aus arbeiten oder gelegentlich Geschäfte von Ihrem Heimbüro aus tätigen, Sie können ausschließlich davon profitieren Ihren Arbeitsbereich mithilfe des folgenden, wertvollen Home Office Tipps für eine hohe Produktivität optimieren.

Wir haben Home Office Profis angeschrieben und gefragt, was die besten Tipps im Home Office sind. Hier ihre Antworten:

Sebastian – Mehr Produktivität durch die richtige Beleuchtung

Sorgen Sie daher für natürliches Licht und die richtige Beleuchtung in Ihrem Heimbüro. Ich habe es selbst umgesetzt und habe dadurch nicht nur meine Effektivität, sondern auch meine Arbeitsmoral in den heimischen Gefilden enorm gesteigert.

Eine Studie der Carnegie Mellon University zeigt, dass höhere Beleuchtungsstärken und tageslichtsimulierende Leuchten die Produktivität verbessern können. Darüber hinaus ergab eine Studie zur Tageslichtbeleuchtung in Schulen, dass Schüler, die in Klassenzimmern mit den größten Fenstern lernten, 15 % schneller in Mathematik und 23 % schneller im Lesen vorankamen als die Schüler mit dem geringeren Tageslichtniveau.

Wenn Sie von einem Heimbüro aus arbeiten, haben Sie den Luxus, den Standort Ihres Büros so zu wählen. Dadurch werden folglich die Lichtverhältnisse und der Grad des natürlichen Lichts verbessert.

Ihr Büro so zu platzieren, dass Sie natürliches Licht erhalten, ist eine großartige Strategie um Ihrer Produktivität einen Schub zu geben. Zum Beispiel bieten Fenster, die nach Süden ausgerichtet sind, reichlich Sonnenschein – was besonders in den Wintermonaten wichtig ist.

Ungünstige Beleuchtung kann zu Ermüdung der Augen und Schläfrigkeit führen, was einen bei der Arbeit behindert. Auch der Farbton des Lichts ist ein zu berücksichtigender Faktor. Warme Farbtemperaturen wirken beruhigend, während kühle Farbtemperaturen die Produktivität anregen.

Die Wahl einer LED-Arbeitsleuchte, bei der Sie die Farbtemperatureinstellungen ändern können, gewährt Ihnen zusätzlich Flexibilität. Mir selbst gab es die Freiheit, immer das passende Licht für die anstehende Aufgabe zu wählen. Es ist absolut bemerkenswert, welche Resultate allein dadurch entstehen können.

Alexander – Mit der Pomodoro-Methode zu mehr Produktivität im Home Office

Unzählige Blogs, Ratgeber und E-Books beschäftigen sich heutzutage mit dem Thema Homeoffice – und die Zahl wächst beständig weiter. Auf der einen Seite beweist dies, dass flexible Arbeitsmodelle sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer immer attraktiver werden.

Auf der anderen Seite müssen Arbeitnehmer jedoch die nachfolgenden drei Aspekte meistern, um erfolgreich aus dem Homeoffice arbeiten zu können:

  • Selbstdisziplin
  • Konzentration
  • Zeitmanagement

Was in der Theorie machbar klingt, ist in der Praxis jedoch nur unter Anwendung einiger Hilfsmittel umzusetzen. Mein bester Tipp für das Homeoffice lautet daher: nutzt die Pomodoro-Technik.

Diese erweist sich bei genauerer Betrachtung als ideale Methode, die drei zuvor aufgelisteten Herausforderungen zu bestehen. Als Beweis dient dieser Text, der unter Zuhilfenahme der Pomodoro-Technik erstellt wurde.

Doch worum geht es bei dieser Technik, die bereits in den 1980er Jahren von Francesco Cirillo erdacht wurde, überhaupt? Und was benötigen Arbeitnehmer, um diese anwenden zu können?

Beginnen wir mit der Beantwortung der zweiten Fragen: nichts Außergewöhnliches. Zettel, Stift und eine Uhr (bspw. Küchenuhr, Digitalwecker oder Smartphone) genügen, um von der Pomodoro-Technik profitieren zu können.

Zettel und Stift sind dazu gedacht, alle anstehenden Aufgaben des Tages vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn schriftlich festzuhalten. Zum einen visualisieren Sie so vor dem inneren Auge automatisch die notwendigen Arbeitsschritte, zum anderen ist es ein äußerst befriedigendes Gefühl, Erledigtes durchstreichen zu dürfen.

Anschließend wechseln sich 25-minütige Phasen konzentrierter Arbeit mit kurzen Pausen von fünf Minuten ab. Nach etwa jeder zweiten Arbeitsstunde sollte zusätzlich eine Pause von circa 15 Minuten gemacht werden.

Durch diese Unterteilung des Arbeitstages in mehrere kleine Abschnitte dürfte es vielen Arbeitnehmern deutlich leichter fallen, sich innerhalb einer Arbeitsphase fokussiert einer Aufgabenstellung zu widmen.

Schließlich wartet die Belohnung in Form einer kurzen Pause in nicht allzu ferner Zukunft. Diese kann getrost genutzt werden, um kleine Arbeiten im Haushalt zu erledigen oder den Kindern bei den Schulaufgaben zu helfen.

Tina – Auch Tina empfiehlt die Pomodoro Methode

Endlich konzentriert und in aller Ruhe arbeiten, ohne ständig von Kollegen oder der lauten Klangkulisse im Großraumbüro unterbrochen zu werden. Als ich vor ein paar Jahren mein Office in mein Wohnzimmer verlegte waren die Erwartungen groß.

Zwar profitierte ich anfangs tatsächlich von der ruhigen Arbeitsatmosphäre daheim. Je länger ich aber im Homeoffice verweilte, desto mehr Details in meinem Haushalt fielen mir ins Auge, die mehr und mehr meine Aufmerksamkeit forderten.

Das schmutzige Geschirr müsste eigentlich bereits abgewaschen sein. Auch das Fenster bedarf schon länger einer Reinigung, von den Vorhängen ganz abgesehen.

Bevor ich mich versah, erwischte ich mich dabei, wie ich meine Arbeitszeit damit verbrachte, meinen Haushalt auf Vordermann zu bringen. So konnte es nicht weitergehen, ich musste dringend an meiner Selbstdisziplin arbeiten.

Nach einer längeren Recherche erkannte ich: Ich war mit meinem Effektivitäts Problem nicht alleine. So wie mir und erging es in den 80er Jahren auch Francesco Cirillo, einem italienischen Studenten.

Auch er litt beim Arbeiten zuhause an massiven Konzentrationsschwierigkeiten. Mit der sogenannten Pomodoro Methode fand er eine Lösung, dem ständigen Aufschieben unangenehmer Arbeiten einen Riegel vorzuschieben.

Und so funktioniert das Arbeiten in Intervallen: Wer im Homeoffice produktiv sein möchte, sollte regelmäßig Pausen einlegen. Laut Pomodoro Technik ist es sinnvoll, nach 25 Minuten konzentriertem Arbeiten 5 Minuten zu pausieren.

Nach 4 Pomodori (sprich Intervallen) folgt jeweils eine 30 minütige Erholungsphase ein. Durch diese simple Zeitmanagement-Methode erreichst du ein fokussiertes Arbeiten ohne Ablenkung.

Diverse Apps wie Tomato.es oder maninaratimer.com helfen dir dabei, die vorgegebenen Zeitintervalle exakt einzuhalten. Bei mir dauerte es keine 2 Wochen bis ich diszipliniert am Schreibtisch saß und mein Arbeitspensum ohne Mühe erreichte.

Probier es doch einfach aus und mache damit deine eigenen vier Wände zum effektivsten Arbeitsplatz der Welt.

Charlene – Pausen, Pausen und Pausen

Das Arbeiten im Home-Office wird ein immer wichtigeres Thema, mit dem sich jeder von uns auseinandersetzen sollte. Wer dies nicht tut, wird höchstwahrscheinlich ein paar negative Erfahrungen machen müssen, wenn es im Job zu einer Umstrukturierung mit Umlagerung auf das Home-Office kommt.

Anders als die Arbeit vor Ort verlangt das Home-Office dem Mitarbeiter einiges an zusätzlichem Durchhaltevermögen ab. Vor allem der fehlende soziale Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen im Büro, die meist erhöhte Bildschirmzeit vor dem Rechner und das ständige Sitzen ohne Abwechslung von den eigenen Räumlichkeiten kann die Stimmungslage sehr schnell aus dem Gleichgewicht bringen.

Um dem Umkippen des Gemüts entgegenzusteuern bzw. deprimierende Situationen von vornherein zu verhindern, ist es wichtig entsprechende Pausen einzubauen. Sowohl zeitlich ausreichende als auch mental befreiende Unterbrechungen von der Arbeit sind besonders im Home-Office von größter Bedeutung und sollten nicht vernachlässigt werden.

Um eine gute Gesundheit zu erhalten, wäre eine dreiminütige Pause nach höchstens einer Stunde konzentriertem Arbeiten sinnvoll. Nutzen kann man diese relativ kurze Zeit beispielsweise mit kleinen Dehnungsübungen. Auch das simple Laufen durch das Haus oder einige Atemzüge an der frischen Luft bringen den Kreislauf in Schwung und geben neue Energie, um weiterhin gute Arbeitsleistungen erbringen zu können.

Für konstant hohe Ergebnisse im Home-Office sollte außerdem eine größere Pause (ca. 1/2 Stunde) um die Mittagszeit herum eingelegt werden. In dieser Zeitspanne ist zu beachten, dass der Arbeitsplatz optimalerweise verlassen werden sollte, um wirklich abschalten zu können. Ein Raumwechsel oder Spaziergang wären sinnvoll.

Zusätzlich zu integrierten Pausen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von enormer Bedeutung. Besonders auf Wasser sollte dabei zurückgegriffen werden.

Um im Home-Office erfolgreich arbeiten, gleichzeitig gesundheitlich fit bleiben und glücklich sein zu können, muss die Arbeit streng vom Privatleben und der Freizeit getrennt werden. Wenn diese Grenzen v.a. in den eigenen vier Wänden zu sehr verschwimmen, wird es kompliziert die nötige Work-Life-Balance auch im Home-Office zu finden.

Wer diese beiden Bereiche allerdings voneinander getrennt hält, indem er sich selbst zeitliche und qualitativ werthaltende Strukturen schafft, wird ein echter Home-Office-Profi werden können.

Julia – Privatleben und Arbeit strikt trennen

Durch die neue Arbeitssituation fallen die Arbeitswege weg, man kann seine kostbare Zeit also anders nutzen und muss sich nicht mehr durch die verstopften Straßen des Berufsverkehrs kämpfen. Im Homeoffice verschmelzen Privatleben und Arbeitsplatz aber nicht nur räumlich miteinander, sondern auch mental.

Und das stellt uns vor eine große Herausforderung, denn wir neigen dazu, in extreme Verhaltensweisen zu verfallen.

Entweder die Konzentrationsfähigkeit sinkt enorm, denn während man gerade eine Mail schreibt, fällt einem ein, dass die Wäsche dringend noch aufgehängt werden müsste. Die Teller vom Frühstück stapeln sich außerdem noch auf dem Küchentisch. Um das Chaos zu beseitigen, müsste man jedoch zunächst den Geschirrspüler ausräumen.

Oder aber man kommt aus dem Arbeitsmodus gar nicht mehr heraus. Abends um 22 Uhr fällt einem ein, dass man einen wichtigen Auftrag eigentlich noch am selben Abend fertigstellen könnte. Zum Glück hat man den Laptop im Arbeitszimmer in weiser Voraussicht gar nicht erst ausgeschaltet.

Ich arbeite seit fünf Jahren selbständig im Homeoffice und habe in dieser Zeit beide Extreme selbst erlebt. Ein Gleichgewicht habe ich erst gefunden, als ich gelernt habe, Arbeit und Privatleben mental zu trennen.

Seitdem habe ich meine Produktivität, meine Konzentrationsfähigkeit und meine Zufriedenheit bedeutend steigern können. Was mein großes Geheimnis ist?

Ich teile jeden Tag in Slots ein, nach denen ich meine To-do’s strukturiere. Auf diese Weise bekommt jede Aufgabe ihr eigenes Zeitfenster. Innerhalb der einzelnen Abschnitte vermische ich Arbeit und privates nicht, sodass ich die Aufgaben konzentriert abarbeiten kann.

Zugegeben, man benötigt ein gewisses Maß an Disziplin, um diese Strategie langfristig in den Alltag zu integrieren. Aber die Ergebnisse sind so befriedigend, dass sie über jedes Motivationstief hinweghelfen.

Und wenn ein Tag aufgrund unvorhersehbarer Umstände aus der Struktur ausbricht, dann versuche ich, die Probleme lösungsorientiert anzugehen. Der nächste Tag ist ein Neustart: ohne Frustration, ohne Vorurteile, aber dafür mit neuer Motivation und dem Willen, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Sabine – Ein Perspektivwechsel sorgt für einen frischen Geist

Mein bester Tipp für das Homeoffice ist der Perspektivenwechsel. Die Option des Arbeitens in den eigenen vier Wänden zeigt ja schon, dass man nicht ortsgebunden sein muss.

Natürlich ist das Büro perfekt eingerichtet mit aller Peripherie an Drucker, Scanner, Telefon und vielem mehr. Bei mir verfügt beispielsweise jeder Raum, außer dem Bad, über einen Netzwerk-Anschluss.

Selbst die Sitzecke im Garten habe ich entsprechend mit LAN verkabelt. Natürlich können Sie das Ganze auch über WLAN lösen.

So ist es ein Leichtes, den Arbeitsplatz an den Lieblingsplatz zu verlegen. Die Steuererklärung bei Sonnenschein im Garten zu erledigen ist nur halb so schlimm.

Aber zurück zur Arbeit. Wechseln Sie doch einfach mal den Raum.

Auch im Wohnzimmer kann man kreativ arbeiten oder eben auch im Garten sowie auf dem Balkon. Wenn Ihnen die besten Ideen beim Spazierengehen kommen, dann nehmen Sie sich die Zeit und Laufen eine Runde.

Am besten nehmen Sie entweder Block und Stift oder ein mobiles Endgerät für Ihre Notizen mit. Wenn es Ihre private Situation und die nächste geschäftliche Deadline zulässt, können Sie Ihre Arbeitszeit auch frei an den Tag anpassen.

Bei gutem Wetter spricht nichts dagegen am Vormittag erst zur Entspannung die Gartenarbeit zu erledigen. Am Computer arbeiten geht abends im Dunklen ganz genauso.

Wenn Sie Offline-Arbeiten oder Tätigkeiten mit geringem Datenverbrauch haben, können Sie auch Ihren Laptop einpacken und in den Wald, an den See oder in ein Café fahren. Das aber bitte nur, wenn Sie keine datenschutzrelevanten Themen zu bearbeiten haben.

Bei allem aber gilt: Besprechen Sie mit Ihrem Arbeit- oder Auftraggeber, ob Sie erreichbar sein müssen oder ob Sie nur zu bestimmten Terminen Ihre Aufgaben erledigt haben müssen.

So können Sie Ihren Arbeitstag nach Ihrem eigenen Rhythmus und den individuellen Kreativphasen optimal einteilen.

Christopher – Viele kleine Dinge machen den Unterschied

An meiner eigenen Arbeit ist mir aufgefallen, dass die Kleidung eine große Rollen spielt. Allein schon, eine Jeans anstatt einer Jogginghose anzuziehen, kann bereits wunder wirken.

Als Mitglied einer Familie sollte man außerdem darauf achten, dass man nicht dort sitzt, wo ein reger Betrieb herrscht.

Seine Arbeit im Bett zu verrichten ist, so verlockend es auch klingt, eine schlechte Wahl, da man sonst den Stress der Arbeit irgendwann mit dem Schlafzimmer assoziiert, was dazu führen kann, dass man unruhiger oder weniger schläft.

Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass möglichst wenige Ablenkungsmöglichkeiten in der Nähe sind.

Mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass es sehr verführerisch ist, wenn man mit dem Laptop auf der Couch sitzt und die Fernbedienung des Fernsehers einen anlächelt.

Noch ein Tipp ist, machen Sie sich einen Zeitplan oder eine Tagesagenda. Viele Menschen lenken sich mit der anfallenden Arbeit im Haushalt, von ihrem eigentlichen Job ab.

Mit einer solchen Agenda ersparen Sie sich außerdem den Stress, wenn Sie gegen Abend feststellen, was Sie eigentlich noch alles tun müssen.

Dieser Stress ist nicht nur ungesund für Ihren Körper und Ihre Psyche. Er senkt ebenfalls die Motivation für die nächsten Tage.

Das kann wiederum zu einem Teufelskreis führen, aus dem man nur schwer wieder rauskommt.

Wenn sie einen Job haben, indem sie ihre Zeit frei über den Tag einteilen können, schieben sie es nicht zu lange auf. Am besten setzen Sie sich direkt nach dem Aufstehen an den Computer.

In dieser Zeit ist unser Gehirn am leistungsstärksten. Arbeiten Sie so lange, bis sie merken, dass sie sich nicht mehr konzentrieren können und machen dann eine Pause.

Sie werden sehen, sie haben bis zu diesem Punkt bereits eine ganze Menge geschafft.

Wie Sie vermutlich schon merken – Die kleinen Dinge machen den Unterschied.

Lukas – Ein strukturierter Alltag ist die halbe Miete

Das Thema Homeoffice betrifft speziell in der heutigen Zeit immer mehr Menschen. Daraus resultiert die Frage, wie man es schafft​,​ sein persönliches Büro in den eigenen vier Wänden bestmöglich einzurichten.

Selbstverständlich sind einige Dinge zu berücksichtigen, um eine optimale Effektivität zu gewährleisten. Einer davon, gewissermaßen mein bester Tipp, lautet wie folgt:

Stecken Sie sich einen klaren Zeitrahmen in dem gearbeitet wird. Sie können sich hierfür einen ritualisierten Tagesablauf schaffen der stets derselbe ist.

Eine Tasse Kaffee zehn Minuten vor Arbeitsbeginn zum Beispiel, oder ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause.Versuchen Sie, dem Tag so gut wie möglich Struktur zu geben.

Diese Tagesstruktur muss nicht starr sein, adaptieren Sie diese gegebenenfalls ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechend. Ziel ist es, eine Routinen zu etablieren mit der Sie sich wohlfühlen, und dabei motiviert und produktiv zu sein.

Unerlässlich ist hierfür auch das Involvieren Ihrer Familie, Freunden und Kollegen. Teilen sie diesen Ihre “Bürozeiten” mit, und vermitteln sie dass sie nicht bereit sind die geschaffenen Strukturen bei jeder Kleinigkeit zu ändern.

So sollten während der Arbeitszeit private Anrufe, Mails oder sonstige externe Ablenkungen nur in Ausnahmefällen geduldet werden. Die Menschen in Ihrem Umfeld werden die Beweggründe bestimmt nachvollziehen können und vermutlich einleuchtend finden.

Ein weiterer elementarer Punkt bezüglich der Schaffung einer täglichen Routine bzw. eines Zeitplans: Eliminieren sie sämtliche Quellen der Ablenkung, die im Haushalt lauern.

Denken sie daran, auch wenn Sie zu Hause sind sind sie doch auch bei der Arbeit. Ziehen Sie eine klare Grenze zwischen Haushalt und Beruf, und überschreiten sie diese nicht. Sie verlieren dadurch nur Zeit, und die Produktivität wird unweigerlich darunter leiden.

Auch wenn sich das Geschirr also gerade stapelt, die Wäsche den letzten Umdrehungen entgegen schleudert oder der Staubsauger auf seinen Einsatz wartet: Halten Sie inne, machen sie sich bewusst, dass während der Arbeit bestimmt nicht der richtige Zeitpunkt für derartige Tätigkeiten ist.

Erledigen Sie diese Dinge besser nach Feierabend, so haben Sie den Kopf frei von unnötigen Ablenkungen. Die Produktivität und Effizienz wird davon profitieren, und daraus resultieren auch gesteigerte Motivation und Freude an der Arbeit im Homeoffice. Darüber hinaus mehr Zeit, die Sie nach getaner Arbeit entspannt genießen können!

Stefanie – Ein Hintergrund mit Persönlichkeit

Bei Videokonferenzen im Homeoffice gewähren wir unserem Gesprächspartner einen Blick in unseren privaten Bereich – in unser Zuhause. Viele versuchen durch virtuelle Hintergründe ihren privaten Bereich zu schützen oder Chaos zu verstecken.  

Aber warum nicht die Chance nutzen, um die eigene Persönlichkeit zu präsentieren? In meiner Wohnung kann ich entscheiden, was hinter mit steht oder an der Wand hängt. Im Büro übernimmt dies meist der Arbeitgeber.

Dabei kann ein „Hintergrund mit Persönlichkeit“ das Gespräch mit Kunden oder Kollegen, aber auch mit dem Chef unterstützen. Dafür muss man nicht gleich einen Innenarchitekten engagieren oder zu viel Privates preisgeben.

In meinem Arbeitszimmer steht hinter mir eine Grünpflanze daneben hängt ein großes Bild mit Panoramaaufnahmen aus einem Portugalurlaub. Immer wieder werde ich auf die Fotos angesprochen.

In diesem Moment entsteht ein persönlicheres Verhältnis zu meinem Gegenüber und wir haben alle schon die Erfahrung gemacht, dass sich in diesem Fall die Zusammenarbeit verbessert.

Ich kann mich auch mit einem aufgeräumten Regal präsentieren. Dazu ein schönes Familienfoto oder ein anderes Stück, das meine Persönlichkeit widerspiegelt.

Sie können natürlich auch mit einer Urkunde oder einem Preis Ihre Kompetenz in einem bestimmten Bereich präsentieren.

Am besten suchen Sie sich etwas aus, dass Ihnen selbst ein gutes Gefühl gibt und Ihnen damit quasi den Rücken stärkt. Selbst wenn es nicht zu einem kurzen persönlichen Gespräch kommt, haben Sie bei Ihrem Gegenüber einen guten Eindruck hinterlassen.

Den chaotischen Teil der Persönlichkeit kann man dann wunderbar außerhalb des Kamerawinkels ausleben.

Yulia – Mehr Bewegung für einen gesunden Geist und Körper

Mein bester Tipp für das Homeoffice ist die Bewegung. Mehrere Stunden im Sitzen vor dem Bildschirm können Übermüdung, Konzentrationsverlust oder Rückenschmerzen verursachen.

Im Folgenden möchte ich einige Beispiele für ausreichend Bewegung erläutern, die Ihnen helfen, im Homeoffice gesund zu bleiben.

Beginnen Sie den Tag mit einer kurzen Yoga-Sequenz oder machen Sie verschiedene Dehnübungen für den ganzen Körper. Lüften Sie vorher gut den Raum. Wenn Sie einen Balkon oder Garten besitzen, machen Sie dort die Übungen, sofern die Umstände das zulassen.

Nach der Mittagspause machen Sie einen kurzen Spaziergang: Sauerstoff und Bewegung sorgen für eine produktivere Arbeit.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Arbeitsposition wechseln. Sie können beispielsweise im Stehen telefonieren oder durch den Raum gehen, wenn Sie über etwas nachdenken.

Verteilen Sie kleine Pausen für zusätzliche Übungen über Ihren Arbeitstag. Ich mache gerne ein paar Kniebeugen oder ein 3 bis 5-minütiges Training mit einem Hula-Hoop-Reifen. Somit verbessert sich die Durchblutung im Gehirn.

Die lange Arbeit am Computer ermüdet auch Ihre Augen. Deshalb vergessen Sie nicht, ab und zu vom Bildschirm wegzuschauen. Lassen Sie Ihre Augen im und gegen den Uhrzeigersinn kreisen, schließen Sie sie zwischendurch, blicken Sie nach oben und nach unten.

Um den Feierabend fit und entspannt zu beginnen, gehen Sie möglichst wieder an die frische Luft oder machen Sie ein Workout.

Mein Geheimtipp für eine gute Laune und mehr Beweglichkeit nach einem abgeschlossenen Arbeitstag ist das Tanzen. Probieren Sie das auch gerne aus: Schalten Sie Ihre Lieblingsmusik an und tanzen Sie wie ein Kind – frei und ohne nachzudenken. Sie werden schnell feststellen, wie gut das Tanzen Ihrem Körper und Ihrer Seele tut.

So können Sie mehr Bewegung in Ihre Arbeit im Homeoffice integrieren, und es bleibt Ihnen genug Energie für die Freizeit!

Julia – Raus aus dem Homeoffice!

Die Covid-19-Pandemie verändert die Welt. Zu diesen Veränderungen gehört, dass immer mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten.

Seit Beginn der Pandemie bin auch ich im Homeoffice. Online zu arbeiten und die Teilnahme an Videokonferenzen sind nichts Neues für mich.

Das Wegfallen von Wegen war jedoch ein großer Einschnitt. Plötzlich ging ich nicht mehr ins Büro. Überhaupt fielen sehr viele Aktivitäten draußen aus.

Anfangs fand ich es gar nicht so schlimm, das Haus bei Wind und Wetter nicht verlassen zu müssen. Selbst der kurze Arbeitsweg gefiel mir.

Mit der Zeit aber machten sich die mangelnde Bewegung und das viele Sitzen im Homeoffice negativ bemerkbar.

Laut einer aktuellen Studie fördert zu langes Sitzen die Entwicklung von Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Krebs.

Das bereitete mir große Sorgen. Schließlich sitzen dieser Tage die Menschen deutlich mehr.
Bei mir schlug sich der Bewegungsmangel auf die Stimmung und Konzentration nieder. Meine Leistung ließ nach und auf Stress reagierte ich zunehmend empfindlicher.

Teresa – Grenzen setzen

Grenzen setzen. Warum das wichtig ist und in welcher Form Sie dies umsetzen, erfahren Sie hier.
Wenn wir ständig vor dem Bildschirm sitzen und Arbeitswege wegfallen, können die Übergänge von Privatem und Arbeit verschmelzen. Es ist wichtig, Abstand zu generieren.

Wenn wir unsere Familienzeit damit verbringen, berufliche Nachrichten zu beantworten, und in unserer Arbeitszeit nebenbei Online Shoppen, geht der Fokus verloren. Wir brauchen Regeneration, um dauerhaft produktiv und konzentriert zu sein.

Das gilt für Angestellte, deren Erreichbarkeit vom Arbeitgeber festgesetzt wird, noch mehr aber für Selbständige und Unternehmer*innen, die oft rund um die Uhr arbeiten.

Ja, es ist bequem im Pyjama vom Küchentisch aus, morgens schon die E-Mails zu beantworten. Jeden Abend Chips-essend auf der Couch zu hängen ist auch bequem.

Bequem ist nicht immer, was gut für uns ist. – Außer wir reden von Jogginghosen im Homeoffice.
Früher ist man zur Arbeit in den Betrieb gegangen und wusste genau, wann die Arbeitszeit beginnt, und wenn sie endet. Das gab uns Routine und Sicherheit.

Heute ist der Weg zum Laptop kürzer, daher müssen wir unsere eigenen Routinen kreieren.
Gewohnheiten verschaffen uns Entspannung, weil sie eine gewisse Vorhersehbarkeit schaffen.
Was wir etwas automatisch tun, ist es eine Sache weniger, über die wir nachdenken müssen. Das spart Energieressourcen.

Aber wie zieht man eine Grenze?

Schaffen Sie einen Raum, der nur für Arbeit oder nur für Privates reserviert ist. Das kann ein Zeitrahmen oder ein virtueller Ort sein.

Nicht jeder hat den Luxus eines eigenen Büroraumes zu Hause. Sie können z.B. festlegen, dass ein soziales Netzwerk nur für Familie und Freunde reserviert ist. Planen Sie Zeiten von Erreichbarkeit ein und widerstehen Sie, außerhalb den Status von Nachrichten zu prüfen.

Üben Sie Nein zu sagen, damit mehr Energie bleibt für Dinge, zu denen Sie Ja sagen.

Anna – Passen Sie Ihr Zeitmanagement Ihrem Biorhythmus an

Das Arbeiten im Home Office bringt viele Herausforderungen mit sich und mindestens genauso viele Tipps, Tricks und Hacks diese zu überwinden. Denn da um das große Ablenkungspotential nicht nur die Arbeitnehmer*Innen sondern auch der Arbeitgeber wissen, entsteht schnell das Gefühl konstant Leistung erbringen zu müssen.

Jedoch wird häufig vergessen, dass es auch im Büro Zeiten gibt, die weniger produktiv sind als andere. Und es ist genau dieses Zeitfenster, in dem das Home Office das größte Potential birgt.

Besonders, wenn man eigenverantwortlich von zu Hause arbeitet, kommt es vermehrt nicht mehr auf die Stunden an, die man in eine Aufgabe investiert, sondern auf die Resultate. Daher ist mein bester Tipp fürs Home Office: Erstellen Sie einen Zeitplan, der sich Ihrem individuellen Biorhythmus und damit Ihrer Leistungskurve anpasst.

Beobachten Sie Ihr Arbeitsverhalten und finden Sie heraus, wann Sie sich in einer Leistungshoch-Phase und wann in einem Leistungstief befinden. Sind Sie morgens direkt nach dem Aufstehen am produktivsten? Oder fällt es Ihnen leichter sich gen Nachmittag zu konzentrieren?

Entwerfen Sie danach dann einen Tagesplan, der es Ihnen ermöglicht Ihre Arbeitsstunden optimal zu nutzen. Mir hilft dabei die Unterteilung meiner Aufgaben anhand ihrer Dringlichkeit in eine MustDo- und eine ToDo-Liste, sowie die zeitliche Zuordnung dieser in meine jeweilige Leistungsphase.

Auf der MustDo-Liste stehen hierbei Aufgaben und Termine mit höchster Priorität, also die, die an eben diesem Tag auf jeden Fall erledigt werden müssen. Diese weise ich dann dem Zeitfenster zu, in dem ich am leistungsstärksten bin.

Auf der ToDo-Liste hingegen, sind die Aufgaben vermerkt, die einen größeren zeitlichen Spielraum erlauben oder weniger Kreativität und Konzentration erfordern, wie z.B. Routineaufgaben. Dies ermöglicht es, auch die weniger produktive Zeit ohne schlechtes Gewissen trotzdem effektiv zu nutzen.
Probieren Sie es selbst und schöpfen Sie das Potential des Home Offices optimal für sich aus.

Danny – Kauft euch einen höhenverstellbaren Schreibtisch

Wer seinen Arbeitsplatz dauerhaft an den heimischen Schreibtisch verlegt, verspricht sich davon diverse Annehmlichkeiten. Kein Arbeitsweg, volle Konzentration und dadurch die ein oder andere Stunde mehr produktiv sein – das kann auf Dauer ein Trugschluss sein.

Die Tätigkeit im Home Office gerät bei mir oft zum Sitzmarathon vor dem PC oder Laptop. Das bedeutet oft eine dauerhafte einseitige Belastung des passiven und aktiven Bewegungsapparates.

Stundenlanges Sitzen macht sich mit Schmerzen und Verspannungen in Nacken, Schultern und Rücken bemerkbar. Auf Dauer verkürzen sich diverse Muskelpartien, was letztlich Bandscheibenvorfälle und blockierte Wirbelpartien und sogar bleibende Schäden der Wirbelsäule bewirken kann.

Orthopäden und Arbeitsmediziner empfehlen daher, speziell auch jüngeren Menschen, Gegenmaßnahmen. Besonders der regelmäßige Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ist ratsam. Dafür eignet sich ein höhenverstellbarer Schreibtisch.

Schon bei zwei bis drei Stunden täglicher Arbeit im Home Office ist ein solcher Schreibtisch medizinisch ratsam. Allein die individuelle Anpassung der Arbeitsfläche an meine Körpergröße hat mir eine ideale Sitzposition ermöglicht.

Der hauptsächliche Effekt liegt jedoch im Verlagern der Arbeit aus der sitzenden in die stehende Position. Dies reduziert die einseitige Belastung der Gelenke und Wirbelsäule, fördert die Durchblutung im gesamten Körper und reguliert den Muskeltonus.

All das fördert den allgemeinen Gesundheitszustand, wirkt Müdigkeit entgegen und befähigt insgesamt zur geforderten, oder doch zumindest erwünschten, Produktivität im Home Office. Für mich war die Anschaffung eines höhenverstellbaren Schreibtischs eine Investition in den eigenen Job und für mehr Entspannung am Arbeitsplatz, was ich zum Feierabend immer wieder bemerke.

Finanziell gibt es Spielraum. Empfehlenswerte Modelle mit grundlegender Funktion gibt es schon für wenige hundert Euro. Eine noch günstigere Alternative sind zudem höhenverstellbare Tischaufsätze.

Im Übrigen übernehmen unter Umständen Kranken- und Rentenversicherungen die Kosten und auch Zuschüsse vom Arbeitgeber sind denkbar. Nachfragen lohnt sich – im Sinne der eigenen Gesundheit.

Steve – Richtet euch einen Ort nur zum Arbeiten ein

Im Normalfall lässt sich die Arbeit sowohl räumlich als auch gedanklich ziemlich deutlich auf den Arbeitsort begrenzen. Dabei hilft vor allem der Weg zur Firma, auf dem man sich psychisch auf die anstehende Arbeit einstellen kann.

Sobald man am Tätigkeitsort eintrifft, weiß man, dass es nun darum geht, Leistung zu bringen und produktiv zu sein. Auf dem Rückweg verarbeitet man die entstandenen Sorgen und Probleme des Tages und lässt diese im Optimalfall einfach Arbeit sein.

Im Homeoffice fällt genau diese Trennung schwer, da sich die Umgebung der Freizeit und diejenige des Jobs stark überschneiden. An dieser Stelle ist es wichtig zu lernen, beide Lebensbereiche voneinander abzugrenzen.

Versuchen Sie deshalb, die Arbeit im Wohnzimmer oder an einem Ort der Entspannung zu vermeiden. Indem sie eine räumliche Trennung vornehmen, fällt es ihrem Körper leichter, sich auf die Arbeit einzustellen und diese wieder hinter sich zu lassen.

Wenn ihnen die räumlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, sollten sie sich also einen Arbeitsort einrichten, an dem sie auch wirklich nur arbeiten. Wenn sie ihrer Pause nachgehen, ist es am sinnvollsten, sich von diesem Ort zu entfernen, um eine bestmögliche Entspannung zu gewährleisten.
So können sie ihrem Körper signalisieren, dass es nun an der Zeit ist, Kraft für die nächste Arbeitseinheit zu sammeln. Wenn sie ihre Arbeit erfüllt haben und der Feierabend ansteht, empfiehlt es sich, alle Arbeitsutensilien wegzuräumen.

Frei nach dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“ können sie auf diese Weise guten Gewissens in den Feierabend starten.

Viktor – Bleiben Sie mit Ihren Kollegen in Kontakt

Im Büro ist es meist nicht schwierig, mit Mitarbeiterinnen oder Kollegen in regelmäßigem Kontakt zu stehen. Häufig trifft man sich dabei nicht in vorher vereinbarten Meetings oder Terminen, sondern zufällig im Gang, im Aufzug oder auch in der Kaffeeküche.

Dabei kann sich an der Kaffeemaschine die spontane Gelegenheit ergeben, eine arbeitsbezogene Frage direkt und ohne Umwege zu besprechen. Darüber hinaus unterhält man sich über Privates, tauscht Meinungen aus, schimpft über unhaltbare Zustände oder tratscht einfach.

Solche Begegnungen am Arbeitsort sind wichtig, denn es arbeitet sich reibungsloser und besser zusammen, wenn man sich kennt. Auch kommt einem eine gute Idee manchmal nicht allein am Schreibtisch, sondern im Gespräch mit einer Kollegin auf dem Weg zum Kopiergerät.

Im Homeoffice bieten sich für spontane Begegnungen naturgemäß nicht dieselben Möglichkeiten. Deshalb sollte man unbedingt selbst aktiv werden und sich um Kontaktgelegenheiten kümmern, gerade wenn man vorher im Büro gearbeitet hat.
Versuchen Sie, mit Ihren Kollegen regelmäßige Termine mit Videokonferenzschaltung zu vereinbaren. Die technischen Voraussetzungen dafür sind ja gering und das Knowhow inzwischen flächendeckend vorhanden.

Beispielsweise können Sie sich jeden Montagabend zusammenschalten, um über das vergangene Wochenende und die in der Woche anstehenden Aufgaben und Aufträge zu sprechen. So holen Sie Ihre Kollegen wieder „an Bord“ und wissen im Vorhinein, wo mit welchem Arbeitsaufkommen und gegebenenfalls Stress zu rechnen ist.

Oder Sie sehen sich jeden Freitag zum Ausklang und lassen die Arbeitswoche gemeinsam Revue passieren. Das kann dabei helfen, den durch die Arbeit erzeugten Stress nicht mit ins Wochenende zu nehmen, vor allem. wenn die Trennung zwischen Arbeit und Privatleben im Homeoffice schwerfällt.
Für eine gute Stimmung im Team kann man sich auch gelegentlich per Video „gemeinsam“ zur Mittagspause verabreden, um auch jenseits des Arbeitsalltags ins Gespräch zu kommen.

So lassen sich unmittelbare Kontakte mit Kollegen zumindest simulieren, wenn persönliche Treffen nicht möglich sind.