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Wann sollte man ein Bürostuhl austauschen: 3 Anzeichen

Der Bürostuhl ist meist ein guter Freund von vielen Büroangestellten. Auch im privaten Bereich nimmt die Nutzung des Bürostuhls zu. Sei es für das Kind oder das eigene Arbeitszimmer.

Viele fragen sich, wann der beste Zeitpunkt ist den Bürostuhl auszutauschen und ob dieser überhaupt ausgetauscht werden muss.

Die durchschnittliche Lebensdauer, Qualität und eigene Ansprüche sind nur einige Faktoren, die Einfluss darauf haben wie wohl wir uns mit unserem Bürostuhl fühlen.

Für Arbeitgeber gibt es übrigens gesetzliche Vorschriften bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes, aber auch steuerliche Vorteile beim Erwerb von Wirtschaftsgütern für Angestellte.

Wann der Bürostuhl ausgetauscht werden sollte, die Anzeichen dafür, welche Ansprüche überhaupt erfüllt sein sollten, und ob in manchen Fällen sogar eine Reperatur sinnvoll ist, beleuchten wir im nachfolgenden Artikel detailliert.

Ansprüche an einen Bürostuhl

Ein Bürostühl muss nicht immer teuer sein. Die tägliche Nutzungszeit des Stuhls hat Einfluss auf den Kauf und die Qualität. Die Ansprüche sind unterschiedlich und unterscheiden sich je nach Nutzer.

Generell gilt jedoch, je höher die Qualität desto länger lebt der Stuhl. Durchschnittlich kann man in Unternemen mit einem Abschreibungszeitraum von 13 Jahren rechnen, das teilte das Bundesfinanuministerium mit.

Auch die Rollen sind unterschiedlich: lieber weiche Rollen oder harte Rollen? Das kann pauschal natürlich nicht beantwortet werden.

Wer oft Rückenprobleme hat, für den kann ein orthopädischer Bürostuhl interessant sein. Ein ärztliches Attest kann dies bescheinigen. Am besten wird direkt mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch kombiniert.

Idealerweise ist man sich vor dem Kauf bewusst, was einem persönlich an einem Bürostuhl wichtig ist und wie lange man ihn täglich oder wöchentlich nutzt. Daraus ergibt sich eine kurze oder lange Liste mit Wünschen, welche der neue Bürostuhl erfüllen soll.

Wann sollte ein Bürostuhl ausgetauscht werden? Drei Anzeichen

Sind die Polster abgenutzt? Quietscht der Bürostuhl bei jeder Bewegung? Dann ist es definitiv Zeit, den alten Bürostuhl zu entsorgen. Überprüfen Sie aber zuerst die Garantie, bevor der Stuhl entsorgt wird.

Der Bürostuhl ist durch Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) als Arbeitsmittel definiert und muss ergonomischen und sicherheitstechnischen Erfordernissen erfüllen. Falls auf der Arbeit ein neuer Bürostuhl benötigt wird, empfehlen wir ein Gespräch mit dem Arbeitgeber. Dieser ist verpflichtet, einen ergonomischen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

Wir stellen nachfolgend drei Anzeichen vor, an denen erkannt werden kann, dass ein neuer Bürostuhl herbei muss.

Anzeichen #1: Schaumstoff/das Polster löst sich auf

Das innere des Bürostuhls ist schon sichtbar? Vermutlich ist der Bürostuhl dann schon einige Jahre auf den Beinen.

Solche Abnutzungsspuren sind ganz normal und schleichen sich eben nach einer gewissen Zeit ein. Mal reibt die Jeans, mal schwitzt man.

Die meisten Bürostühle lösen dann leider irgendwann ihre Polster auf. Perfekter Zeitpunkt für einen neuen!

Anzeichen #2: keine ausreichende Federung

Der Bürostuhl ist unbequem? Das kann oft bei niedrigen Qualitätsstandards der Fall sein, als auch ein Verschleiß-Anzeichen sein.

Die Ursache ist eine nicht ausreichende Federung des Stuhls. Der Stuhl ist einfach zu hart und wir haben keinen Spaß daran, auf ihm zu sitzen.

Da das langfristig unser Wohlbefinden und die Arbeitsleistung beeinflussen kann, als auch gesundheitliche Schäden nach sich zieht, empfehlen wir eine Aufrüstung der Federn bzw. ein Austausch des defekten Bürostuhl.

Anzeichen #3: ständige Schmerzen bei der Benutzung

Wer täglich sitzend seine Arbeit verübt, dem ist gesetzlich ein ergonomischer Arbeitsplatz versprochen. Langfristig ist es für Arbeitgeber sinnvoll, einen gesundheitsfördernden Arbeitsplatz für die Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.

Doch was ist zu tun, wenn dauerhaft Schmerzen auftreten während der Benutzung?

Wir empfehlen ein Gespräch mit dem Arbeitgeber, um nach einem ergonomischen Bürostuhls zu fragen. Ein gutes Argument ist die durchschnittliche Lebensdauer von 13 Jahren.

Reicht dem Arbeitgeber dies nicht aus, sollte bei langfristigen Beschwerden ein ärtzliches Attest eingeholt werden. Ein ergonomischer Bürostuhl steht ihnen dann zu.

Reparatur oder Austausch?

Es tritt der Fall ein, dass der alte Bürostuhl nicht so will, wie man selbst. Was nun?

Je nach Schadensfall kann eine Reperatur durchaus sinnvoll sein und den Geldbeutel schonen.

Manchmal kann es passieren, dass die Gasdruckfeder beim Bürostuhl einfach defekt ist. Ein Austausch kann sich lohnen. Wie die Gasdruckfeder vom Bürostuhl austauschen? Eine professionelle Anleitung kann hier nachgelesen werden.

Auch ein Grund über eine Reperatur nachzudenken sind defekte Polster. Die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit sollte aber stets beachtet werden und ist u.a. abhängig vom Kaufpreis und der bereits vollendeten Lebensjahre des Stuhls.

Ob eine Reperatur oder doch Austausch sinnvoll ist, hängt immer von den gegebenen Bedingungen ab und sollte durchgerechnet werden. Manchmal kann aber auch der Umweltaspekt schon ausreichen, um eine Entscheidung zu treffen.

Bürostuhl als Arbeitgeber absetzen

Arbeitgeber haben bei geschäftlichen Käufen einen entscheidenen Vorteil. Sie können den Preis von der Steuer absetzen und schreiben somit Anschaffungen über mehrere Jahre ab.

Bürostühle mit einem Kaufpreis von bis zu 800 € können bspw. sofort im Jahr der Anschaffung oder über die durchschnittliche Lebensdauer von 13 Jahren abgeschrieben werden. Das ist oft bei herkömmlichen Bürostühlen der Fall.

Der ergonomische Bürostuhl kann da weitaus mehr kosten. Geht der Kaufpreis über 800 € ist eine Abschreibung über 13 Jahre Pflicht.

Für Freiberufler, Selbstständige, Gewerbetreibende und Unternehme gilt eine andere Regel: sie haben zusätzlich die Möglichkeit solche Kosten als Sammelposten zu nennen und können dann gesammelt über eine sog. Poolabschreibung über 5 Jahre abschreiben.

FAQ

Pauschal kann das nicht beantwortet werden, denn das ist eine individuelle Einschätzung und kann je nach Nutzer stark variieren. Wenn der Stuhl jedoch unbequem ist oder deutliche Verschleißspuren zeigt, wird es Zeit für einen neuen Bürostuhl.

Laut Bundesfinanzministerium halten Bürostuhle durchschnittlich 13 Jahre. Das ist aber ebenfalls keine pauschale Antwort für alle Stühle.

Je nach Qualität und des verwendeten Materials halten die Stühle unterschiedlich lang. Beim Kauf empfiehlt es sich auf eine gute Qualität zu achten, damit sich der Kauf wirtschaftlich rechnet.

Der Bürostuhl ist kaputt und quietscht? Die Polster sind durchgesessen? Schmerzen beim Sitzen treten auf?

Dann sollte der Bürostuhl reperiert oder ausgetauscht werden. Dabei gilt: ist die Reperatur unwirtschaftlich, empfiehlt sich ein Austausch.