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Lohnt sich ein 4K Monitor? – WQHD oder Full HD oder 4K

Monitor sind in unterschiedlichsten Auflösungen verfügbar. Mittlerweile erfreut sich der 4K-Monitor nach dem Erfolg von 4K-Fernsehern immer größerer Beliebtheit.
Doch nicht immer ist die Investition in eine 4K-Auflösung lohnend und sinnvoll.

Für wen lohnt sich ein 4K-Monitor besonders?

Ein 4K-Monitor bietet sich vor allem für Anwender an, die mit Bild- oder Videodateien arbeiten und dabei viel Wert auf die realitätsgetreue Darstellung von Farben und Inhalten legen – vor allem in Kombination mit HDR-Funktionen. Doch auch Videospiel-Liebhaber und Filmenthusiasten profitieren von der besseren Auflösung.

Full HD oder 4K-Auflösung?

Wer reine Büro-Arbeiten am Computer erledigen will und bereits einen Full HD-Monitor besitzt, muss nicht zwingend sofort in einen 4K-Monitor investieren. Wer jedoch über eine Neuinvestition nachdenkt, für den ist eine Investition in einen Full HD-Monitor schon vergebene Liebesmüh.

Während Full HD-Auflösungen nur 1.920 x 1.080 Pixel liefern, können 4K-Auflösungen mit 3.840 x 2.160 Pixeln aufwarten. Kurzum gesagt besitzt eine 4K-Auflösung also die vierfache Auflösung von Full HD-Auflösungen und damit eine viermal so große Bildqualität.

Studien kamen zu dem Schluss, dass der wahrnehmbare Unterschied zwischen Full HD-Auflösungen und 4K-Auflösungen groß ist. Menschen bemerken also die qualitativ höhere Auflösung deutlich. Das zeigt sich nicht nur darin, dass man näher vor größeren Bildschirmdiagonalen sitzen kann, sondern auch darin, dass Kopfschmerzen und Augenermüdung bei besserer Sichtqualität seltener auftreten.

Darum kann auch in einer Office-Umgebung die Investition in 4K-Auflösungen sinnvoll sein – insbesondere, wenn man sie dabei mit einem integrierten Blaulichtfilter kombiniert. Wem die Investition als zu teuer scheint, der kann alternativ als Kompromiss in WQHD-Monitore investieren.

WQHD oder 4K-Auflösung?

WQHD-Monitore werden auch QHD-Monitore benannt und besitzen eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Sie fällt somit geringer aus als die von 4K-Monitoren mit ihren 3.840 x 2.160 Pixeln, ist jedoch höher als bei Full HD-Monitoren mit 1.920 x 1.080 Pixeln.

Ähnlich wie 4K die vierfache Menge an Bildpunkten zu Full HD-Auflösungen bereitstellt, liefert die QHD-Auflösung die vierfache Qualität zur HD-Auflösung. Eine HD-Auflösung bietet nämlich nur 1.280 x 720 Pixel, die für heute Zwecke selten noch genügt.

Darum stellen WQHD-Monitore eine gute Kompromisslösung zwischen 4K-Auflösungen und Full HD-Auflösungen dar. Vor allem in Kombination mit hohen Bildaktualisierungsraten sind WQHD-Monitore bei Gamern beliebt, da sie ebenso schnelle Reaktionszeiten mit flüssigen Bewegungsabläufen mit guter Bildqualität kombinieren.

4K-Auflösungen bieten jedoch eine bessere Bilddarstellung und in Kombination mit HDR-Inhalten, die häufig zu 4K-Auflösungen geboten werden, können ganz andere Darstellungen für Filme und Videospiele möglich werden.

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4K-Monitor Auflösung

4K-Monitore liefern mit ihrer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln eine deutliche Verbesserung in der Bildqualität zu ihren Vorgängern. Das sorgt vor allem in der Bild- und Videobearbeitung dafür, dass neue Maßstäbe möglich sind und Inhalte, die für die Darstellung auf besseren Auflösungen wie zum Beispiel 4K-Fernseher vorgesehen sind, auch besser bearbeitet werden können.

Dank der kleineren Bildpunkte sind auch Sitzabstände nicht mehr in derselben Entfernung nötig, wie das bei älteren Monitoren der Fall war. Insbesondere bei großen Monitoren mit geringeren Auflösungen hatte man schnell das Problem, das man sich gar nicht weit genug entfernt setzen konnte, um die einzelnen Bildpunkte nicht zu bemerken.

Denn im Gegensatz zu Fernsehern, bei denen man sich bequem einige Meter entfernt niederlassen kann, sitzen Anwender vor einem Monitor deutlich näher. Mit 4K-Monitoren ist das kein Problem mehr, da nun schon der 1,5-fache Abstand vom Gerät dem optimalen Sitzabstand entspricht.

Man kann sich also durchaus entspannt knapp 102 cm von einem 27 Zoll entfernt positionieren, während das mit dem Sitzabstand von etwa 205 cm bei einem 27 Zoll Monitor mit Full HD-Auflösung nur schwer umsetzbar gewesen wäre.

Selbst beim durchschnittlichen Sitzabstand von 50 cm, der bei vielen Office-Arbeiten gängig ist, fallen keine störenden Bildpunkte bei der Nutzung mehr auf. Das hat den Vorteil, dass unangenehme Effekte beim Arbeiten am Computer wie zum Beispiel auftretende Kopfschmerzen oder Ermüdung der Augen seltener bei der Arbeit auftreten.

Das sind jedoch nicht die einzigen Errungenschaften, die die größere Auflösung mit sich bringt. Dank der größeren Auflösung lässt sich auch der Bildschirm als viermal größere Arbeitsfläche nutzen.

So können praktisch vier Fenster mit einer Full-HD-Auflösung nebeneinander geöffnet werden und Anwender können bequem zwischen den einzelnen Programmen hin und her wechseln. Das kann sowohl im Webdesign, der Bildbearbeitung als auch beim Schreiben von Codes eine große Hilfe sein, da man sich nicht durch diverse Programme und Fenster hin und her klicken muss.

Lohnt sich ein 4K-Monitor?

Die Antwort lautet grundsätzlich ja, wenn man bereit ist, in einen 4K-Monitor zu investieren. Nachdem die Technologie dank 4K-Fernsehern und Massenproduktion von HDR-fähigen Geräten nun einige Sprünge gewagt hat, sind 4K-Monitore für Anwender erschwinglicher geworden.

Dennoch sind sie in den Preisen im Verhältnis teurer als Monitore mit geringeren Auflösungen. Gerade bei Neuinvestitionen lohnt es sich dennoch in einen 4K-Monitor zu investieren, da dieser noch länger aktuell bleiben wird als ältere Auflösungen und somit noch weiterhin mit kommenden Inhalten kompatibel ist.

Wer mit Bild- oder Videobearbeitung zu tun hat, wird allein dank der wachsenden Ansprüche in der Branche auf kurz oder lang gar nicht um die Investition in einen 4K-Monitor herumkommen. Sonst können Inhalte schließlich nicht mit dem gleichen Qualitätsanspruch gesichtet und bearbeitet werden, wie ihn Anwender bei der Nutzung der Inhalte haben werden.

Wer die Kosten überschaubar halten will, kann alternativ auf eine kleinere Bildschirmdiagonale beim Monitor ausweichen, wenn auf ein größeres Modell verzichtet werden kann. Alternativ ist in Büro-Umgebungen auch die Aufstockung in Schritten eine Möglichkeit, sodass zunächst nur jeder dritte oder zweite Monitor ersetzt wird und Mitarbeiter bei der Bearbeitung für gewisse Projekte sich mit der Nutzung von 4K-Monitoren abwechseln können.

Vor allem im Zeitalter von digitalen Workspaces und Dockingstationen ist es ohne weiteres möglich, einen Arbeitsplatz bequem zu wechseln. Befinden sich manche Mitarbeiter sowieso versetzt im Homeoffice, kann auch das entsprechend berücksichtigt werden.

Dank der Verbesserungen für die Arbeitsfläche, die mehrere geöffnete Fenster in Full HD-Auflösung nebeneinander möglich macht, können auch Arbeitsabläufe dort beschleunigt werden, wo eine 4K-Auflösung an sich zunächst sinnlos erscheint.

Das ist zum Beispiel bei Office-Arbeiten der Fall, bei denen an sich keine große Grafikleistung nötig ist, aber Anwender durch das gleichzeitige Nutzen von mehreren Programmen profitieren ohne dabei mit unscharfer Zeichendarstellung leben zu müssen.

FAQ

HDR steht für High Dynamic Range, was sich zu Deutsch wohl am ehesten mit „hoher Dynamikumfang“ übersetzen lässt. Diese Bildschirmtechnologie sorgt dafür, dass das Display in mehrere kleinere Hell- und Dunkelbereiche unterteilt wird, sodass bessere Kontraste möglich werden.

So können Inhalte mit realitätsgetreuen Farben und größerem Detailreichtum wiedergegeben werden. Dabei gibt es jedoch nicht nur eine HDR-Technologie, sondern sehr viele Formate, von denen sich bisher Dolby Vision IQ als das leistungsstärkste erwiesen hat.

Wer einen einzelnen großen Monitor aufstellen will, profitiert vermutlich mehr von einem Curved Design, das ebenso der Ermüdung von Augen vorbeugt und sich angenehmer an das menschliche Sichtfeld anpasst. Wer jedoch mehrere Monitore nebeneinander aufstellen möchte, profitiert eher von schmalen Rahmen und Monitoren im flachen Design, die sich so nahtlos wie möglich einander schieben lassen.

Auch als Info-Tafeln auf die Anwender aus mehreren Blickwinkeln sehen eignen sich Monitore mit flachem Design erheblich besser, da so spitze Blickwinkel vermieden werden.

Nein, das ist leider nicht möglich. Wer sich die Mühe macht in einen 4K-Monitor zu investieren, muss womöglich auch in einen Computer investieren, dessen Grafikkarte die notwendige Leistung bringt.

Ältere Geräte sind womöglich nicht im Stande, eine 4K-Auflösung darzustellen, selbst wenn ein neuer Monitor daran angeschlossen wird. Im Zweifelsfalle sollte ein Blick auf die Hersteller-Angaben zum eigenen Tower und insbesondere der Grafikkarte geworfen werden, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Nein, nicht alle Anschlüsse sind im Stande, 4K-Auflösungen zu übertragen und nicht jeder Anschluss kann dabei 4K-Auflösungen zu den gleichen Bildaktualisierungsraten unterstützen. Wem eine bestimmte Bildaktualisierungsrate besonders wichtig ist, der sollte sich vorab informieren, ob die eigenen Anschlüsse neu genug sind.

So können ältere HDMI-Anschlüsse beispielsweise zwar 4K zum Teil übertragen, das geschieht jedoch auf Bildaktualisierungsraten von 30 Hz, die für viele Bearbeitungszwecke schon zu gering ausfallen. Idealerweise sollte der Monitor an einen HDMI-Anschluss von 2.0 oder höher oder einen DisplayPort-Anschluss von 1.2 oder höher angeschlossen werden, sodass wenigstens 60 Hz als Bildaktualisierungsrate möglich sind.

Zwischen den beiden Auflösungen besteht tatsächlich kein Unterschied. Es handelt sich um zwei Begriffe, die die gleiche Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bezeichnen.

Ultra High Definition geht als Begriff dabei auf die Verbesserung im Vergleich zur Full HD-Auflösung zurück. Die beiden Wörter werden also als Synonyme verwendet.