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144 Hz Monitor Kabel: Welches Kabel für 144 Hz?

Damit der gekaufte 144 Hz Monitor auch die entsprechende Bildaktualisierungsrate liefern kann, muss er mit dem richtigen Kabel mit der Grafikkarte verbunden werden. Denn nicht jede Anschlussart ist imstande diese Bildaktualisierungsrate zu unterstützen.

Welche Kabel kommen also für einen 144 Hz Monitor infrage?

Zurzeit hat man die Wahl zwischen einem sogenannten Dual Link DVI-D Kabel, das 144 Hertz als Übertragungsrate unterstützt oder einem DisplayPort-Kabel. Wer diese Kabel nicht besitzt, kann auf ein HDMI-Kabel der Varianten 1.4 oder aufwärts ausweichen, um zumindest 120 Hz erreichen zu können.

144 Hz – welche Kabel unterstützen diese Bildaktualisierungsrate?

Wer einen 144 Hz Monitor besitzt, möchte natürlich auch die volle Bildaktualisierungsrate ausschöpfen können. Das ist jedoch nicht mit jedem beliebigen Kabel möglich. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher im Zweifelsfalle nicht auf einen HDMI-Anschluss und ein HDMI-Kabel setzen.
Die meisten HDMI-Anschlüsse und Kabel liefern nur Bildaktualisierungsraten bis zu 120 Hz, sodass sie 144 Hz gar nicht liefern können. Ein Dual-Link DVI-Kabel hingegen kann 144 Hertz auf einer Auflösung von bis zu 2.560 x 1.600 Pixel liefern.

Ein DisplayPort-Kabel unterstützt in jedem Fall Übertragungsgeschwindigkeiten, die 144 Hz auf wenigstens einer FHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel liefern können. Wer von höheren Auflösungen wie etwa 4K profitieren will, sollte damit rechnen, dass die 144 Hz nicht als Bildaktualisierungsrate dazu geliefert werden, sondern mit einem Abfall auf 60-120 Hz zu rechnen ist.

Übertragungen in 4K-Qualität setzen eine andere Datenübertragungsraten voraus, die im 144 Hz Monitor vermutlich nicht integriert sein werden.

Worauf bei der Kabelwahl geachtet werden sollte

Wichtig ist bei der richtigen Kabelwahl nicht nur eine möglichst hohe Übertragungsrate mit hoher Übertragungsbandbreite zu wählen, sondern auf die passende Isolierung zu achten. Ebenso sollten Kabel mit vergoldeten Kontakten bevorzugt werden, damit man möglichst langfristig von dem gekauften Kabel profitieren kann.

Zum Glück sind Kabel mit guter Isolierung, goldenen Kontakten und hohen Übertragungsraten mittlerweile nicht mehr so kostspielig, wie sie es vor einigen Jahren waren. Wer bereit ist wenigstens zirka 10 bis 20 Euro zu investieren, sollte in jedem Fall auf passendes ein Kabel stoßen.

Welche Kabellänge wäre für 144 Hz empfehlenswert?

Lange Kabellängen können einen Einbruch der Übertragungsgeschwindigkeiten mit sich bringen. Wer ein Kabel von deutlich mehr als 2 Meter Länge verwendet, sollte daher davon ausgehen, dass die 144 Hz nicht mehr garantiert erreicht werden.

Kabellängen bis zu dieser Grenze sollten unproblematisch für die Datenübertragung ausfallen zugleich aber genügend Spielraum für ein Monitor-Setup bieten.

GSync und FreeSync Unterstützung

Wer bei seinem Monitor von Features wie Nvidia GSync oder AMD FreeSync profitieren will, sollte das bei der Wahl seines Kabels berücksichtigen. Da es sich bei Nvidia GSync um eine hardwarebasierende Kommunikation zwischen Grafikkarte und Monitor handelt, ist diese Option nur für Monitore verfügbar, bei denen die notwendige Hardware integriert wurde.

GSync ermöglicht es Monitor und Grafikkarte sich gegenseitig abzustimmen und FPS und Hz dynamisch aneinander anzupassen. Das funktioniert jedoch nur über den DisplayPort-Anschluss, weshalb bei Monitoren mit GSync-Unterstützung immer das DisplayPort-Kabel die erste Wahl sein sollte.

AMD FreeSync kann über DisplayPort und HDMI-Anschlüsse genutzt werden, da es sich hierbei um eine softwarebasierte Lösung handelt, die Grafikkarte und Monitor FPS und Hz abstimmen lässt. Das geschieht jedoch zu Kosten von mehr Rechenleistung als Nvidias GSync.

Wer die Wahl zwischen beiden Technologien besitzt, sollte sich daher eher auf Nvidia GSync konzentrieren.

FAQ

Nein, völlig ausgeschlossen sind solche Übertragungsgeschwindigkeiten über HDMI-Anschlüsse nicht. Mit HDMI 2.1-Anschlüssen und dazugehörigen Kabeln können Übertragungsraten von 144 Hz erreicht werden.

Das setzt jedoch voraus, dass der eigene Monitor bereits die notwendige Unterstützung für die Übertragungsrate von 144 Hz über HDMI 2.1 besitzt und ist in der Realität nur bei wenigen Modellen – hauptsächlich Fernsehgeräten – der Fall.

Wer sich zu Glücklichen zählt, die ein solches Modell besitzen, kann auch auf eine HDMI-Übertragung ausweichen, wahrscheinlich ist jedoch, dass der HDMI-Anschluss auf 120 Hz begrenzt ist.

Dabei sollte jedoch bedacht werden das Nvidia GSync von vorneherein nicht mit HDMI kompatibel ist und so ein Anschluss über DisplayPort wesentlich sinnvoller bei Modellen mit diesem Feature ist.

Nein, tatsächlich handelt es sich dabei um einen weit verbreiteten Mythos. Der Grund, warum viele Hersteller Kabelkontakte vergolden, liegt nicht in der Verbesserung der Übertragung begründet, sondern in der Langlebigkeit des Metalls.

Silber- und Kupferkontakte sind anfälliger für Korrosion als Goldkontakte, sodass Kabel mit Vergoldung längerfristig benutzt werden können. Das gilt insbesondere bei Umgebungen mit höherer Luftfeuchtigkeit wie beispielsweise in manchen Hobbykellern.

In diesem Fall sollte in den Einstellungen überprüft werden, ob die 144 Hz auch beim Monitor ausgewählt worden sind. Der Monitor weiß nicht automatisch, dass die 144 Hz als Anzeige von ihm gewünscht werden, weshalb diese Option in den Anzeige-Einstellungen explizit ausgewählt werden muss.

Sollte diese Option ausgewählt sein, liegt das Problem womöglich in der Qualität der Auflösung begründet: 4K-Auflösungen etwa lassen sich voraussichtlich nicht mit 144 Hz darstellen, sodass die Bildaktualisierungsrate hierbei auf zirka 60 bis 120 Hz herabsinken dürfte.

Nur Modelle, die explizit eine 4K-Auflösung zu 144 Hz versprechen, können diese in Kombination auch sicher liefern.

Nein, ein VGA-Kabel ist leider nicht imstande eine solche Bildaktualisierungsrate zu liefern. Dadurch ist der VGA-Anschluss für Monitore ungeeignet, wenn man die 144 Hz effektiv erreichen möchte.

Es spricht jedoch nichts dagegen das Modell vorübergehend mit diesem Anschluss zu verbinden, sollte gerade kein passendes DisplayPort oder DVI-Kabel im Haus sein. Auf lange Sicht sollte jedoch auf eine der anderen Anschlussarten ausgewichen werden, damit von der Leistung des Monitors profitiert werden kann.